23 Dezember 2009

22 Dezember 2009

Weihnachten 2009: Wir sollten uns nicht so ernst nehmen



Manchen ging es gut in diesem Jahr, anderen weniger. Trotzdem sollten wir das alles nicht so wichtig nehmen ...

17 Dezember 2009

Preisfrage: Wo bin ich gerade, wo findet man solche Bilder?

Der erste richtige Einsender per Tweet an @moto1203 gewinnt das Presse-Set der Ducati Streetfighter...

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15 Dezember 2009

BMW S 1000 RR macht auf Manga-King

Schon wieder ein BMW-Posting? Sei es drum. Geht um Folgendes: Vor drei Wochen hatten wir darüber berichtet, dass BMW sich eine neue Kommunikationsagentur - Serviceplan - zugelegt hat. Die war mit großer Ankündigung in den Ring gestiegen: ""Es wird eine werbliche Revolution für BMW Motorrad in Deutschland stattfinden."

Wie die Handschrift der Werber - die schon in fortgeschrittenem Alter speziell für diesen Job den Motorradführerschein gemacht haben, kommt gut beim Kunden - aussieht, kann man in Ansätzen bei einer Kampagne sehen, die bei BMW Südafrika und auf der Website des Fotografen Rene Neumann aufgetaucht ist. Ob das revolutionär ist, wissen wir nicht.

Die S 1000 RR wagt sich dabei aber zumindest optisch auf ein Spielfeld, auf dem bisher die japanischen Konkurrenten Honda, Yamaha, Kawa und Co. einen Heimvorteil genossen haben: Manga. Die Bilder sind eine mediale Kriegserklärung: scharf, aggressiv, das tut weh - dem Konkurrenten jedenfalls.

Hier ein Eindruck in Kleinversion, die großen Bilder liegen bei BMW Südafrika auf page 2.

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BMW: Bayern lassen G 650 GS am Amazonas bauen

Am Montag, den 14. Dezember 2009, wurde in Manaus / Amazonien mit der Fertigung der BMW G 650 GS im Werk von DAFRA Motos begonnen - mit dem Startschuß in Brasilien damit werden erstmals BMW Motorräder auch außerhalb Europas gefertigt.

Die Vereinbarung zwischen BMW Motorrad und dem lokalen Produzenten wurde bereits im September geschlossen - damit produziert DAFRA Motos nun exklusiv für den brasilianischen Markt.

Hendrik von Kuenheim, Leiter BMW Motorrad: „Die Fertigung hier in Manaus wird dazu beitragen, dass BMW do Brasil den Absatz nochmals deutlich steigern kann. Damit wird Brasilien in die Top 10 der wichtigsten Absatzmärkte von BMW Motorrad aufrücken." Wie wichtig der brasilianische neben anderen internationalen Märkten werden wird, hatte von Kuenheim in einem Interview mit moto1203 vor der EICMA angedeutet.

Die lokal zusammengebauten G 650-Modelle sollen ab Februar nächsten Jahres über das BMW Händlernetz angeboten werden; die Absatzprognose liegt für 2010 bei rund 1.000 Stück.

Um die Fertigungsqualität zu halten, wurde im Werk von DAFRA eine neue Fertigungslinie aufgebaut und das brasilianische Assembly-Team von Produktions- und Qualitätsfachleuten im BMW Motorrad Werk Berlin speziell ausgebildet und trainiert.

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13 Dezember 2009

BMW: Rückrufaktion für 2000 Stück K 1300 GT / K 1300 S in den USA

BMW Nordamerika ruft aktuell über 2.000 Modelle K 1300 GT und K 1300 S zurück, weil sich bei schlechter Spritqualität - die nicht weiter spezifiziert wird - Probleme mit Partikel-Ablagerungen im Einspitzbereich ergeben können. In einigen Fällen ist es bei langsamer Fahrgeschwindigkeit zu schlagartigem Motorabsterben gekommen, welches Sturzgefahr hervorrufen soll.

Die in den USA ausgelieferten Maschinen sollen im Januar 2010 kostenlos umgerüstet werden. Bb die Probleme auch bei den Modelle für den deutschen Markt auftreten - und die Rückrufaktion hier gilt - ist noch nicht bekannt. Hier der Link.

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11 Dezember 2009

Moto Morini: Verwirrung um den Stand der Bike-Produktion

So isses nun mal in Zeiten der Krise: Die Gerüchte überschlagen sich und jeder Blogger wqill der Schnellste sein, wenn es darum geht, den Tod eines kleinen, aber feinen Herstellers zu vermelden. Zu weit aus dem Fenster gewagt hat sich vor zwei Tagen wohl asphalt & rubber mit der Meldung, dass Moto Morini de facto die Geschäfte eingestellt habe. Moto Morini hat sofort dementiert, zu Recht, und darauf verwiesen, man habe nur einen weiteren Freitag an einen italienischen Feiertag angehängt ...

Die Lage scheint allerdings etwas verwirrender, wenn man sich das Zitat anschaut, dass MotorcycleNews MCN einem Sprecher von Moto Morini zuschreibt. Er wird folgendermaßen zitiert: " ...at present Moto Morini is only producing bikes to order while they clear a backlog of machines in stock." Also doch Produktionsstopp, nur noch Bikes to Order...

Fakt und gute Nachricht ist, dass nach dem Sprecher Moto Morini die Produktion auf unabsehbare Zeit gestoppt wird, aber Kundenwünsche / Händlernachfragen zunächst aus der Halde im Lager befriedigt werden. Wenn man etwas nicht vorrätig hat, wird es eben gebaut. Macht ja kaufmännisch keinen Sinn, den Bestand unnötig aufzufüllen, wenn die Abverkäufe nicht so flutschen wie gewünscht.

Die schlechte Nachricht könnte sein, dass das auf der EICMA vorgestellten 2010er Granpasso- und Granferro-Modelle gar nicht erst in Produktion gehen. Ein stehendes Band ist in der Regel der Anfang vom Ende. Das italienische Procedere der Band-Stillegung - und damit einhergehend Kurzarbeit - erinnert stark an Buell. Auch dort wurde vor dem entgültigen Aus zunächst angekündigt, die Belegschaft für drei Monate auf Urlaub zu schicken. Unbezahlt natürlich.

Jetzt wird darüber spekuliert, ob sich nicht ein Investor finden könnte, mit dessen Spritze die Produktion wieder hoch gefahren werden könnte. Ja, vielleicht findet man einen Geldgeber, aber soooo viele sind auch in Italien nicht unterwegs, und die schauen sich zur Zeit schon MV Agusta an. Hat Harley-Davidson vor 18 Monaten noch 70 Mio Euro gekostet, aber ist jetzt sicher billiger zu haben.

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Helden auf Tour: der Ritt der #twitaly-Ritter durch die Alpen

Im dritten und letztem Teil der heroischen #twitaly-Reise fahren die Twitter-Helden über den Nufenenpass und den Furkapass zurück nach Deutschland. Neben verlassenen Bergdörfchen und vielen Kurven treffen sie dort auch auf Schnee. Das führt zu einiger Verwirrung und ungelenken Körperbewegungen ...

moto1203 wünscht gute Unterhaltung .... und ist schon gespannt auf die Tour 2010 ... Hier direkt zum Video bei mopetenTV, wo auch die beiden ersten Teile liegen.

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Neue Akademie: Honda baut schön aus

Honda eröffnet am 11. Dezember  ein europäisches Schulungszentrum im hessischen Erlensee. Rund 15 Millionen Euro hat der japanische Konzern investiert - eine klare Aussage vor allem in Branchen-Krisenzeiten, in denen nach dem Fernbleiben von Honda bei der EICMA 2009 auch über die nach Außen unklare mittel- und langfristige Strategie des Markt-Primus spekuliert worden war. 

In der Honda Akademie werden zukünftig Verkäufer sowie Servicepersonal der Honda-Partner aller Produktbereiche aus ganz Europa geschult. Dazu Shigeru Takagi, als Präsident der Honda Motor Europe Co. Ltd. zuständig für das Europageschäft von Honda: „Die Aufgabe der Akademie besteht darin, jedem Honda-Mitarbeiter verstehen zu helfen, wie man besser auf jeden einzelnen Kunden eingehen kann.“  

In der Akademie Erlensee nahe Hanau werden 14 Mitarbeiter fest angestellt sein,  die "bis zu 264 Teilnehmer pro Tag" schulen können.  Theoretisch jedenfalls. Bei angenommenen 250 Arbeitstagen pro Jahr wären das potentiell insgesamt 66.000 Personen - ich sage mal, also jeder Hondafahrer. Die könnten sich auf der "15.000 Quadratmeter großen Dynamikfläche im Außenbereich" umtun.

Was mir unabhängig vom persönlichen Eindruck vor Ort gefallen hat: Honda hat versucht, ein GreenBuilding nach Hessen zu setzen und eine  Photovoltaik-Anlage mit Honda Soltec Modulen, 80 kWh Nennleistung verbaut.

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Way Home - Hamburg Harbour ...

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02 Dezember 2009

Yamaha Motors: In der Krise wird jeder Yen gespart ...

Passend zu den verheerenden Produktionszahlen im Oktober diese kleine, schmutzige Geschichte über Yamaha: http://tiny.cc/yamaha
Ich stelle mir das - um im Sport-Bild zu bleiben - bei Bayer Leverkusen ungefähr so vor: Tante Käthe aka Rudi Völler geht in den Ruhestand, Rene Adler muss in die Produktion oder wird Rezeptionist am Leverkusener Hauptsitz von Bayer.
Überhaupt werden alle Verträge mit den teuren Bayer-Profis storniert. Statt dessen spielt nächstes Jahr in der Ersten Liga ein Team mit, das beliebig aus den jeweiligen Kurzarbeitern rekrutiert wird... Der Trainer wirds schon richten.

Motorradmarkt: das Leiden der Japaner in Zahlen vom Oktober 2009

Die Japan Automobile Manufacturers Association (JAMA) ist ein getreuer Lieferant von Statistiken - auch wenn sie weh tun. So weh wie die aktuellen Oktober 2009-Zahlen über die vier großen japanischen Motorradhersteller:

Hier die Kurzzusammenfassung:

1. Im Oktober 2009 wurden 51.018 Fahrzeuge gebaut - ein Minus von - 69.105 Stück und - 57,5 Prozent im Vergleich zum Oktober 2008.

2. Das in Europa (und bei moto1203) relevante Segment über 250 Kubik verlor im gleichen Zeitraum - 64,9 Prozent.

3. In die EU wurden im Oktober 2009 16.992 Stück geliefert - ein sattes Minus von - 79,3 Prozent.

4. Kawasaki hat die Produktion im Oktober um 62,6 Prozent zurückgefahren.

5. Das ganze ist eine Momentaufnahme für den Oktober, aber die Zahlen für die ersten Zehn Minate des Jahres Jan. - Okt. 2009 sprechen eine ähnliche Sprache: Die großen Vier produzierten 544.405 Einheiten - ein Rückgang von aktuell 45,7 Prozent im Vergleich zu den 1.003.099 Stück im gleichen Zeitraum 2008.

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