Zur aktuellen Patriotismus-Debatte erreicht uns folgender Beitrag aus Wien. Er bezieht sich auf die gute alte Zeit, als die deutschen Mannschaften noch in den Zwischenrunden ausschieden und danach die Trainer gehen mussten.
Heutzutage fliegen die Teamchefs freiwillig nach Amerika und kehren der Heimat den Rücken. Bodenlos, und so etwas soll den Nationalstolz unseres Volkes nähren? Sehr zweifelhaft.
Aber lassen wir die Fernmelder vom südamerikanischen Kontinent zu Wort kommen. MAZ ab.
Sportfreund Lohmann
29 Juni 2006
27 Juni 2006
Goal Feva 2006: Im Stadion - Blind und begeistert vom Spiel
Susanne Klausing ist blind, Fußball-begeistert und sie hat Karten für drei WM-Spiele. Sportfreund Lohmann (li.) hat Klausing und den Audiokommentator Christopher Buhl zum Spiel Ukraine gegen Tunesien ins Berliner Olympiastadion begleitet. Der vollständigen Artikel über den Besuch im Stadion findet sich bei sport.ard.de.
Der Platzwart
23 Juni 2006
"Steilpässe": IV. Silvretta-Hochalpenstraße - Der österreichische Klassiker
Von Bludenz im Vorarlberg aus führt die Mautstrecke über rund 30 Kehren und knapp 1000 Höhenmeter hoch zum Silvretta-Stausee an der Bielerhöhe (2032 Meter). Die Verbindung zwischen Vorarlberg und dem Panautal im nördlichen Tirol ist der typische "Einsteigerpass": Durch die Mautstelle bei Partenen entzerrt sich der Verkehr; die Kehren sind übersichtlich und optimal ausgebaut mit gutem Grip. Oben auf der Bielerhöhe gibt's neben einem riesigen Bus-Parkplatz bei gutem Wetter den grandiosen Blick auf die Silvretta-Gruppe mit dem Piz Buin (3312 Meter). Apropos Blick: hier die aktuelle Webcam mit Blick auf besagten Parkplatz.
Die Strecke weiter nach Galtür und Landeck, hat nur zwei Kehren und rollt daher eher geruhsam aus. Also unbedingt eine Anfahrt über die Westrampe planen. Jedes Jahr Ende Juni/Anfang Juli findet die Silvretta Classic Rallye statt. Leider nur für klassische Automobile, aber allemal ein Hingucker.
Offen: Anfang Juni bis Mitte November
Wertungspunkte : **** (4 von 6)
© Jochen Vorfelder
20 Juni 2006
Goal Feva 1998: Traumhaft schöner Fußball
Wer die Franzosen gegen die Südkoreaner spielen gesehen hat, mag sich kaum vorstellen, wozu die Equipe Tricolore vor acht Jahren in der Lage war. Langsam, alt und ohne Esprit präsentieren sich Zidane, Henry und Co.
Zwei andere Teams, die vor acht Jahren eine glänzende Rolle gespielt haben, sind gar nicht erst bei dieser WM dabei. Nigeria und Dänemark kamen in ihren Qualifikationsrunden nicht an Angola und der Ukraine vorbei. Trotzdem: In der FIFA-Weltrangliste liegen Nigeria und Dänemark gleichauf auf Platz 11, deutlich vor Deutschland.
1998 produzierten beide Mannschaften noch phantastische Tore in Frankreich. Beim direkten Aufeinandertreffen spielten sich die Dänen, angeführt vom genialen Mittelfeldspieler Michael Laudrup, in einen Rausch und siegten am 28. Juni 1998 mit 4:1. Den schönsten Treffer erzielte dabei Ebbe Sand, der sich damit in die Geschichtsbücher des Fußballs eintrug: Er traf als Einwechselspieler bereits nach 16 Sekunden - so schnell wie noch niemals jemand vor ihm.
Ebbe Sand und Michael Laudrup haben nicht nur bei diesem Treffer alles richtig gemacht, sondern auch das Ende ihrer Karriere - im Gegensatz zu den alternden Franzosen - richtig gewählt. Bei der WM 2006 sind sie nicht mehr als Aktive dabei, Laudrup ist Trainer bei Bröndby IF und Sand wechselt ins Management des dänischen Erstligisten Silkeborg IF.
Sportfreund Lohmann
Zwei andere Teams, die vor acht Jahren eine glänzende Rolle gespielt haben, sind gar nicht erst bei dieser WM dabei. Nigeria und Dänemark kamen in ihren Qualifikationsrunden nicht an Angola und der Ukraine vorbei. Trotzdem: In der FIFA-Weltrangliste liegen Nigeria und Dänemark gleichauf auf Platz 11, deutlich vor Deutschland.
1998 produzierten beide Mannschaften noch phantastische Tore in Frankreich. Beim direkten Aufeinandertreffen spielten sich die Dänen, angeführt vom genialen Mittelfeldspieler Michael Laudrup, in einen Rausch und siegten am 28. Juni 1998 mit 4:1. Den schönsten Treffer erzielte dabei Ebbe Sand, der sich damit in die Geschichtsbücher des Fußballs eintrug: Er traf als Einwechselspieler bereits nach 16 Sekunden - so schnell wie noch niemals jemand vor ihm.
Ebbe Sand und Michael Laudrup haben nicht nur bei diesem Treffer alles richtig gemacht, sondern auch das Ende ihrer Karriere - im Gegensatz zu den alternden Franzosen - richtig gewählt. Bei der WM 2006 sind sie nicht mehr als Aktive dabei, Laudrup ist Trainer bei Bröndby IF und Sand wechselt ins Management des dänischen Erstligisten Silkeborg IF.
Sportfreund Lohmann
18 Juni 2006
"Steilpässe": III. Timmelsjoch - Motorradstau zwischen Österreich und Italien
Damit bei dem grassierenden Fussballwahn die Freunde des gepflegten Tourismus nicht zu kurz kommen, hier der dritte Teil unserer kleinen Serie über steile Pässe in den Alpen.
Das Timmelsjoch - Die Strecke von Sölden im Tal zwischen Ötztaler und Stubaier Alpen nach St. Leonardo verbindet Österrreich mit dem Südtiroler Etschtal. Nicht, daß die 58 Kilometer heute noch eine wirtschaftliche Funktion hätten: Fernverkehr und Waren laufen über die Brennerautobahn.
Das Timmelsjoch ist fast ausschließlich ein Tummelplatz für große Jungs mit teuren Spielzeugen.
An Wochenenden und den deutschen Sommerferien stauen sich die Motorräder an der österreichischen Mautstelle. (Preis pro Durchfahrt 10 Euro. Achtung: Zwischen 20:00 und 7:00 Uhr gesperrt.)
Durch den langen italienischen Tunnel nach der Passhöhe (2509 Meter) ist das Timmelsjoch ein Wetterphänomen. Wenn es auf der österreichischen Seite hagelt oder die Ideallinie vor Nebel kaum zu finden ist, scheint bei den Italienern die Sonne. Oder umgekehrt.
Offen: Ende Mai bis Mitte Oktober
Wertungspunkte : **** (4 von 6)
© Jochen Vorfelder
Das Timmelsjoch - Die Strecke von Sölden im Tal zwischen Ötztaler und Stubaier Alpen nach St. Leonardo verbindet Österrreich mit dem Südtiroler Etschtal. Nicht, daß die 58 Kilometer heute noch eine wirtschaftliche Funktion hätten: Fernverkehr und Waren laufen über die Brennerautobahn.
Das Timmelsjoch ist fast ausschließlich ein Tummelplatz für große Jungs mit teuren Spielzeugen. An Wochenenden und den deutschen Sommerferien stauen sich die Motorräder an der österreichischen Mautstelle. (Preis pro Durchfahrt 10 Euro. Achtung: Zwischen 20:00 und 7:00 Uhr gesperrt.)
Durch den langen italienischen Tunnel nach der Passhöhe (2509 Meter) ist das Timmelsjoch ein Wetterphänomen. Wenn es auf der österreichischen Seite hagelt oder die Ideallinie vor Nebel kaum zu finden ist, scheint bei den Italienern die Sonne. Oder umgekehrt. Offen: Ende Mai bis Mitte Oktober
Wertungspunkte : **** (4 von 6)
© Jochen Vorfelder
14 Juni 2006
Goal Feva 2006: Fan-Choreografie Korea
Deutschland versinkt im Fähnchen-Wahn und die Fans halten sich für originell, wenn sie sich drei farbige Striche durchs Gesicht ziehen oder schwarz-rot-goldene Perücken tragen. Denn, wie die Hamburger Morgenpost als heutigen Aufmacher schreibt: "Diese Farben sind uns nicht mehr peinlich."
Was aber möglich ist, wenn sich Fans anständig auf ein Fußballspiel vorbereiten, zeigt dieses Video aus Korea. Ich schaue gebannt in die Augen des Tigers...
Sportfreund Lohmann
Was aber möglich ist, wenn sich Fans anständig auf ein Fußballspiel vorbereiten, zeigt dieses Video aus Korea. Ich schaue gebannt in die Augen des Tigers...
Sportfreund Lohmann
13 Juni 2006
Goal Feva 2006: Was tun in der Nachspielzeit?
Natürlich nachspielen - mit Händen, Füßen und sonstigen Extremitäten und Extremisten. Alles unter www.nachspielzeit.org.
Mit Dank für den Link an cafe_king, der langsam in Form kommt.
Der Platzwart
Mit Dank für den Link an cafe_king, der langsam in Form kommt.
Der Platzwart
Goal Feva 1958: Brasilianischer Leckerbissen auf der Schwedenplatte
Für die Weltmeister von 1954 brachte der Ausflug nach Schweden nur den bekanntermaßen undankbaren vierten Platz ein. Für besondere Aufregung sorgte der Platzverweis für Erich Juskowiak im Halbfinale Deutschland gegen Schweden beim Stande von 1:1: Die Schweden gewannen das Spiel mit 3:1. In Deutschland verschwand daraufhin die "Schwedenplatte" von den Speisekarten der Restaurants. Dagegen ist seit dieser WM einer der besten Spieler aller Zeiten nicht mehr aus dem kollektiven Fußballgedächtnis ztu streichen. 1958 tauchte erstmals der damals 17-jährige Pele auf der großen Fußballbühne auf und wurde gleich Weltmeister. Die Leichtigkeit seines Spiels und seine Freude am Ball und am Tor gibt es im heutigen Video zu sehen.
Sportfreund Lohmann
12 Juni 2006
Goal Feva 2006: mal besser das Maul halten ...
Es ist ja schon granatenmäßig anstrengend, schlechte Fußballspiele anzuschauen. Doch noch enervierender sind die Kommentare noch schwitzender, dumpfbackiger Spieler und serviler Alt-Internationaler nach dem Kick. Da möchte man empfehlen: Klappe halten.Der Ex-Nationalspieler und Ex-Vereinsnomade (VfB Stuttgart, Borussia Dortmund, Bolton Wanderers, Hannover 96, Hertha BSC Berlin und NK Rijeka) Fredi Bobic fällt angenehm aus dem Rahmen. Anscheinend ist der Mann schlau - siehe seinen Blog bei der "ZEIT".
Der Platzwart
Goal Feva 1954: Lego? Logo! Die Helden von Bern
"Die Helden von Bern" ist ein zehnminütiger Animationsfilm, der das historische Fußball-Ereignis aus einer einzigartigen Sichtweise betrachtet. Begleitet vom mitreißenden Originalkommentar von Herbert Zimmermann spielen hier keine gewöhnlichen Fußballspieler um Ruhm und Pokal - sondern Lego-Figuren.
Florian Plag, Martin Seibert, Ingo Dominik Steidl - drei Studenten der Fachhochschule Offenburg - lieferten den Kurzfilm als Semesterarbeit im Jahr 2002 ab. Die drei Helden aus Offenburg verbauten kistenweise Lego. Etwa 1.000 Lego-Männchen fanden auf den Zuschauerrängen des in liebevoller Detailarbeit nachgestellten Berner Wankdorf-Stadions Platz. Animiert wurden die kleinen Helden mit viel Fingerspitzengefühl in Stop-Motion-Technik.
"Die Helden von Bern" sind zusammen mit dem Nachfolgefilm "Helden 06" (übrigens genial kommentiert vom Hamburger Platzhirschen Lotto King Karl) Teil der Kurzfilmrolle "FUSSBALLFIEBER" und auch während der WM auf Deutschland-Tournee: im Juni in Leipzig, Bünde, Hannover, Nürnberg, Esslingen und Dortmund.
Sportfreund Lohmann
Florian Plag, Martin Seibert, Ingo Dominik Steidl - drei Studenten der Fachhochschule Offenburg - lieferten den Kurzfilm als Semesterarbeit im Jahr 2002 ab. Die drei Helden aus Offenburg verbauten kistenweise Lego. Etwa 1.000 Lego-Männchen fanden auf den Zuschauerrängen des in liebevoller Detailarbeit nachgestellten Berner Wankdorf-Stadions Platz. Animiert wurden die kleinen Helden mit viel Fingerspitzengefühl in Stop-Motion-Technik.
"Die Helden von Bern" sind zusammen mit dem Nachfolgefilm "Helden 06" (übrigens genial kommentiert vom Hamburger Platzhirschen Lotto King Karl) Teil der Kurzfilmrolle "FUSSBALLFIEBER" und auch während der WM auf Deutschland-Tournee: im Juni in Leipzig, Bünde, Hannover, Nürnberg, Esslingen und Dortmund.
Sportfreund Lohmann
09 Juni 2006
Goal Feva - 2006: Eröffnungsspiel "Deutschland - Costa Rica"
Wer nicht bis heute Abend warten will, kann sich das WM-Eröffnungsspiel dank modernster Technik sofort anschauen.
Und für alle die, die sich mit ihren Tipps noch nicht festgelegt haben, Deutschland schlägt Costa Rica mit 2:1.
Woher ich das weiß? Frag doch mal die Maus. Der WDR hat es schon am letzten Sonntag gezeigt, mit Originalton von Heribert Fassbender.
Hier gibt's das Video "on Demand" (avi, 10 mb).
Sportfreund Lohmann
Und für alle die, die sich mit ihren Tipps noch nicht festgelegt haben, Deutschland schlägt Costa Rica mit 2:1.
Woher ich das weiß? Frag doch mal die Maus. Der WDR hat es schon am letzten Sonntag gezeigt, mit Originalton von Heribert Fassbender.
Hier gibt's das Video "on Demand" (avi, 10 mb).
Sportfreund Lohmann
Goal Feva - 2006: 11 Freunde müßt ihr sein ...
Auf eine ganze Elf kommen wir hier nicht, aber zur Verstärkung während der WM hat sich der Sportsfreund Lohmann von Dock3 zum Editorenteam von moto1203 gesellt. Ewartet also in den nächsten vier Wochen den einen oder anderen sachdienlichen Hinweis und launigen Kommentar. Anpfiff!
Der Platzwart
07 Juni 2006
"Steilpässe": II. Stilfserjoch - Rekordhalter in Sachen Spitzkehren

Die höchste Passstraße in den Ostalpen verbindet Spondinig im Etschtal mit Bormio im Veltlin. Wer kann, sollte die 50 Kilometer unter der Woche geniessen - an den Wochenenden zwischen Juni und September quält sich eine fast endlose Karawane aus PKWs und Reisebussen auf die Passhöhe. Von Norden kommend schraubt sich die seit dem Jahr 1825 fast unveränderte Streckenführung mit insgesamt 48 Spitzkehren - von unten nach oben nummeriert - auf 2758 Meter.

Der Countdown durch das Serpentinenband mit maximal 15 % Steigung lohnt sich: Oben am Sattel wird man von den Würstelbratern empfangen und mit einem grandiosen Panoramablick auf die Orlergruppe und die Ötztaler Alpen belohnt. Bei der Abfahrt nach Bormio ist Vorsicht geboten. Die Südrampe ist zwar teilweise neu ausgebaut, aber führt immer noch durch tropfende und dunkle Felsentunnel.
Offen: Mitte Mai bis Ende Oktober
Wertungspunkte : ***** (5 von 6)

© Jochen Vorfelder
01 Juni 2006
Lass mich in dein' Strafraum rein, Baby
Es hätte ein Ducati-Tag heute werden können:
Erst am frühen Morgen die 1000er Inspektion der Multistrada, die uns ob der Dauer von dreieinhalb Stunden unvergleichliche Eindrücke in der verregneten Fußgängerzone von Uetersen und in der Folge einen aus der Not geborenen Fassong-Schnitt im Salong Coco beschert haben. Möchte man alle drei nicht zweimal sehen: die Zone, den Salong und den Fassong-Schnitt. Aber wir haben ja oft den Helm auf.
Dann hat sich Ducati selbst noch ins Zeug gelegt und ein Vorserienmodell der lang angekündigten Desmosedici RR online vorgestellt - das Teil stammt direkt vom Ducati Corse-Motorrad ab, mit dem Loris Capirossi und Sete Gibernau mehr oder weniger erfolgreich an der Moto GP Weltmeisterschaft 2006 teilnehmen. Zwei Fakten sind vor allen anderen beeindruckend: Erstens eine reinrassige Rennmaschine mit über 200 PS (gedrosselt von original ca. 260 PS) - und zweitens mit Straßenzulassung.
Da ist der Preis im Laden natürlich auch ne Wucht: € 55.000.- zzgl. Liefernebenkosten, aber dafür kriegt man natürlich 3 Jahre Wartung, ein Motorradabdecktuch und "ein Sponsoren Aufkleber-Set". Ein echtes Schnäppchen also.
Leider können wir auf den sonstigen Inhalt der "Betreff: Desmosedici RR"-Dacati-Mail jetzt hier nicht weiter eingehen, weil die WM2006 erbarmungslos näher rückt und uns in diesem Zusammenhang eine Mail des Sportsfreundes Lohmann von Dock3 erreichte. Er legt uns darin Liedgut ans Herzen, welches Ducati in der Wichtigkeit des Tages natürlich blass aussehen läßt und das wir gerne mit euch allen da draußen im Land und in den Stadien teilen:
Wohl bekomm's.
© Jochen Vorfelder
Erst am frühen Morgen die 1000er Inspektion der Multistrada, die uns ob der Dauer von dreieinhalb Stunden unvergleichliche Eindrücke in der verregneten Fußgängerzone von Uetersen und in der Folge einen aus der Not geborenen Fassong-Schnitt im Salong Coco beschert haben. Möchte man alle drei nicht zweimal sehen: die Zone, den Salong und den Fassong-Schnitt. Aber wir haben ja oft den Helm auf.
Dann hat sich Ducati selbst noch ins Zeug gelegt und ein Vorserienmodell der lang angekündigten Desmosedici RR online vorgestellt - das Teil stammt direkt vom Ducati Corse-Motorrad ab, mit dem Loris Capirossi und Sete Gibernau mehr oder weniger erfolgreich an der Moto GP Weltmeisterschaft 2006 teilnehmen. Zwei Fakten sind vor allen anderen beeindruckend: Erstens eine reinrassige Rennmaschine mit über 200 PS (gedrosselt von original ca. 260 PS) - und zweitens mit Straßenzulassung.
Da ist der Preis im Laden natürlich auch ne Wucht: € 55.000.- zzgl. Liefernebenkosten, aber dafür kriegt man natürlich 3 Jahre Wartung, ein Motorradabdecktuch und "ein Sponsoren Aufkleber-Set". Ein echtes Schnäppchen also.
Leider können wir auf den sonstigen Inhalt der "Betreff: Desmosedici RR"-Dacati-Mail jetzt hier nicht weiter eingehen, weil die WM2006 erbarmungslos näher rückt und uns in diesem Zusammenhang eine Mail des Sportsfreundes Lohmann von Dock3 erreichte. Er legt uns darin Liedgut ans Herzen, welches Ducati in der Wichtigkeit des Tages natürlich blass aussehen läßt und das wir gerne mit euch allen da draußen im Land und in den Stadien teilen:
Wohl bekomm's.
© Jochen Vorfelder
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