26 August 2010

BMW bietet Soldaten kostenloses S 1000 RR-Upgrade

BMW USA sorgt sich um das Leben von aktiven US-Soldaten: Wer als Marine oder sonstiger Militärangehöriger Dienst tut und vor 31. Dezember 2010 ein Superbike S 1000 RR kauft, bekommt die Sonderausstattung Race ABS und Traktionskontrolle DTC kostenlos dazu. Das Upgrade der Basis-S 1000 RR kostet normalerweise 1480 US-Dollar.

Todd Andersen, BMW Motorrad USA Marketing Manager, dazu: "Damit zeigen wir unsere Unterstützung für die Männer und Frauen in Uniform und unsere Anerkennung für den Dienst, den sie unserem Land erweisen. Das Ergebnis unserer Aktion werden sichere Fahrer, weniger Unfälle und mehr Schutz für die sein, die uns beschützen."

In der Tat haben amerikanische Soldaten Schutz dringend notwendig. Auf Amerikas Straßen scheint ein Krieg auf zwei Rädern zu toben - und Superbikes töten mehr Marines als Al-Quaida.

Nach einer Studie der amerikanischen Armee sind im Jahr 2007 mehr Marines bei Motorradunfällen gestorben als im Einsatz im Irak. 25 Soldaten starben in 2007 auf amerikanischen Straßen, während im gleichen Zeitraum im Irak 20 Marines bei Schusswechseln oder Selbstmordanschlägen ihr Leben verloren.

General James Amos, der stellvertretende Kommandeur des Marine Corps, sagte CNN: "Anscheinend müssen wir unseren Leuten auf diesen Motorrädern ebenso helfen zu überleben wie im Einsatz." Etwa ein Zehntel der rund 200.000 Marines besitzen Motorräder.

Um der Unfallseuche Herr zu werden, muss jeder Motorrad fahrende Marine an einem Grund- und Einführungskurs bei der California Superbike School (CSS) - vergleichbar einem ADAC-Sicherheitstraining - teilnehmen. Für Fahrern von Sportbikes ist ein zweiter Kurs obligatorisch. Wer ohne Zertifikat erwischt wird, hat mit disziplinarischen Folgen zu rechnen. Um dem Markt - und der aktuellen Maschinen-Power - gerecht zu werden, setzt CSS inzwischen S 1000 RR bei den Schulungen ein.

Das Marine Corps ist nicht allein von der steigenden Unfallzahl betroffen. Die Navy berichtet von 35 toten Bikern - eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr 2006 von 65 Prozent. Warum die Zahlen seit zwölf Monaten ansteigen, dafür gibt es keine stimmige Erklärung. Die Militärbehörden hatten zunächst auf sehr junge Fahrer ab 18 Jahren getippt, doch die Statistik zeigt, dass das durchschnittliche Alter der tödlich Verunglückten bei 25 liegt.

Ob BMW Deutschland dem Beispiel der amerikanischen Tochter folgt und sich mit mobilen Anreizen in die aktuelle von Guttenbergsche Debatte über die Wehrpflicht und Truppenstärke einmischt - eher unwahrscheinlich.

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24 August 2010

Draußen fällt der Regen ...

Man muss ja mal ausprobieren dürfen...

Ich bin immer noch im Office. Und draußen kübelt es.... wird heute also noch dauern.

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Neulich am der Tanke

Eine kleine Referenz an die Kollegen von MO und ihr geniales CafeRacer-Heft ... Zusammen mit dem Test von iFön im Zusammenspiel mit Lolo von CameraBag.

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23 August 2010

Road Blog 2010 - moto1203 geht auf Web2.0-Moppet-Tour

Road-Blog 2010 - Let the Show begin

Eigentlich sollte die Road Blog 2010-Tour unter der Flagge der IBA - der Iron Butt Association - laufen: 1000 Meilen in 24 Stunden. Ein kleiner Marathon auf zwei Rädern. Aus purem Spass. Sinnfrei. Das hat sich aus diversen Gründen erst einmal zerschlagen - und die Alternative war einfach zu gut (Danke pp!):

Road-Blog 2010 - Mopped 2.0 geht auf Blogger-Tour. Road-Blog 2010 findet am 11. und 12. September 2010 statt.

So soll es laufen:

Acht Motorradblogger - und darunter moto1203 - verbreiten die Idee inzwischen über Twitter und Facebook, über die üblichen Kanäle. Ihr überlegt euch, ob ihr uns empfangen und für uns einen kurzen, 45 Minuten langen Boxenstopp an einem Ort eurer Wahl organisieren wollt.

Wir stehen natürlich auf interessante, motorradgerechte Locations: schlechte Imbiss-Buden, zugige Raststätten, ausgewählte Sehenswürdigkeiten wie kuschelige Schrauberbuden - wenn möglich in Autobahnnähe.

Eure geneigten Vorschläge könnt ihr an route@road-blog.de schicken, wir tragen sie in die Google Map auf http://road-blog.de ein. Und entscheiden dann rechtzeitig, wie wir daraus eine passende Tour basteln: Möglichst ein Rundkurs. Möglichst lang. Volle 36 Stunden halt, von Samstag Morgen, 06:00 Uhr bis Sonntag Abend, 18:00 Uhr.

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19 August 2010

Handelsblatt.com: Elektrorad für 59 500 Euro schafft Tempo 104

Nicht für Jedermann, bei diesem Preis. Aber nachdem ich gestern das ZERO gefahren bin, zeigt der Artikel doch, wohin die Reise geht.

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17 August 2010

Video: Der Hells Angel ist so deprimierend wie die Gesellschaft, die ihn schuf

Facebook-Freund Björn hat mich auf einen Video aufmerksam gemacht, den ich, obwohl er über 24 Minuten lang ist, vollständig angesehen habe. Normalerweise liegt meine Web-Video-Schmerzgrenze bei 1:30.

Eine BBC-Dokumentation aus dem Jahr 1973 über den harten Kern der damaligen Hells Angels England - über ihren Alltag und einen verunglückten, weil verregneten Wochenendausflug.



Wenn man sich die Doku angesehen hat, weiß man nicht so genau: Soll man lachen oder weinen? Und was ist öder: das Leben eines britischen Angels oder das Land, in dem er lebt?

Gleichwohl hat die BBC da in grauer Doku-Vorzeit ein Paradestück britischen Journalismus geschaffen: mit irrer Situationskomik. Der Schäferhundbastard heißt wirklich Hitler.

Und wenn mir jemand die Recherche, den Trip und die Zeit bezahlen würde ... die spannende Frage ist doch: Was ist aus ihnen geworden? Was machen sie heute, wenn sie noch leben? Ist einer der Herbergsvater in der geschlossenen Anstalt für gealterte Engel?

 Klick auf das Bild für den Link zur BBC-Site. Dort kann man den Video unten auf der Page starten.

16 August 2010

Jetzt offiziell: Rossi ab 2011 bei Ducati

Ducati und Valentino Rossi haben einen 2-Jahres-Vertrag unterzeichnet. Ab 2011 wird der neunfache Weltmeister mit der „Roten“ aus Borgo Panigale im Ducati Marlboro Team an den Start gehen.

Die Zusammenarbeit von Valentino und Ducati öffnet ein neues und aufregendes Kapitel in der Rennsporthistorie des italienischen Herstellers. Und davon profitiert die gesamte MotoGP-Meisterschaft. Einen solch außergewöhnlichen Fahrer und Charakter im Team zu haben, ist für das gesamte Ducati MotoGP Projekt ein großer Gewinn.

„Wir freuen uns, dass Valentino Rossi ab 2011 bei uns sein wird“, kommentiert Gabriele Del Torchio, Präsident der Ducati Motor Holding den Wechsel. „Er ist in der Motorradwelt ein Ausnahmetalent und steht wie unser Unternehmen auch für die Leistungsfähigkeit ’made in Italy’. Diese Leistungsfähigkeit beweisen wir ständig in Technik, Design und letztendlich im Wettkampf. Ermöglicht wurde die Vereinbarung durch die Unterstützung des Kapitaleigners Investindustrial und der Sponsoren des Ducati Marlboro Teams. Sponsoren, die an diese Verbindung glauben und sie unterstützen.“

“Valentino ist ein großer Motorrad-Fan. Daher war es für mich schon immer ein großer Wunsch, seine Meinung zu hören”, sagte Filippo Preziosi, Generaldirektor von Ducati Corse. „Bis zum Valencia GP wird er ein Mitbewerber bleiben. Er ist der Größte, was unseren Siegen immer einen besonderen Wert gegeben hat. Sobald er zum ersten Mal eine Ducati fährt, werden wir zusammen an jedem noch so kleinen Detail arbeiten, um ein Motorrad zu entwickeln, welches sein großartiges Talent voll zur Geltung bringen wird. Mit Valentino zu arbeiten, ist für jeden Ingenieur großartig und aufregend. Es ist schön zu wissen, dass wir in der nächsten Saison ein gemeinsames Ziel haben.”

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11 August 2010

MV Agusta-Verkauf: Laufen bei Claudio Castiglioni die Tränen - vor Lachen?

Eine der spannendsten Motorradhersteller, die es dieser Tage zu beobachten gilt, ist Harley-Davidson. Im Hintergrund wird angeblich an einem Nachfolger für die kleine Buell gebaut, dem Einsteigermodell in neue, jüngere Märkte.

Im Vordergrund ist Harley-Davidson (HD) endlich der Verkauf der verstoßenen italienischen Tochter MV Agusta gelungen; der Verkaufs-Coup an die italienische Castiglioni Group war Anfang der Woche verkündet worden.

Spekuliert wurde dabei über die Konditionen des Rückkauf durch die Ialiener. Da kommt inzwischen etwas Licht rein; Licht, welches das Managment von Harley nicht unbedingt im besten Licht und nicht als die gewieftesten Verkäufer erscheinen läßt.

Werfen wir doch einen Blick auf die Details der Verkaufsabwicklung .... zu finden bei der amerikanischen Börsenaufsicht unter

http://secfilings.nyse.com/download.php?format=PDF&ipage=7094716&cik=

Danach wurde der Kauf am 6. August vollzogen, unter folgenden Konditionen:

1. HD verkauft an Claudio Castiglioni zurück, der MV Agusta im Oktober 2008 an HD verkauft hatte. Für einen stolzen Preis von damals rund 70 Mio. Euro.

2. Castiglioni, der die ganze Zeit weiter als Präsident von MV Agusta fungierte, bekommt nun mit der Rücknahme am 6. August 2010 eine letzte unterstützende Finanzspritze: "(...) Capital Increase Amount equal to difference between Euro 20,000,00 (twenty million) (...)"

Im Klartext: Für den Neubesitz von Marke und Produktionsanlage fließt Geld. Von Harley-Davidson. An Castiglioni. 20 Mio Euro. Dafür, dass er den Laden übernimmt.

3. Im gleichen Dokument wird allerdings auch bestätigt, dass im Gegenzug Harley-Davidson "nominal consideration" von Castiglioni für den Kauf erhält.

4. Nach einem bisher undementierten Bericht im Wall Street Journal handelt es sich dabei allerdings um einen symbolischen Betrag von 3 Euro. Drei.

Im gleichen Bericht wird ein HD-Sprecher mit der Bemerkung zitiert, die Konditionen der Verkaufs-Transaktion "spiegelten die gegenwärtigen ökonomischen Gegebenheiten und das schwierige Klima" am Motorradmarkt wieder.

Da fällt mir ein altes Motorrad ein, das ich vor Jahren zu Schanden geritten habe. Ein lausiges Teil, eine 175er Harley-Davidson-Enduro, gebaut bei Aermacchi in Italien. Aermacchi war in den Sechziger von den Amerikanern gekauft worden, um einen Fuß in die Offroad-Szene zu setzen. Hat nicht geklappt.

Nach zehn Jahren Schmerz mit Aermacchi verkaufte Harley den Laden 1978 an die italienische Cagiva-Gruppe. Verkäufer und Rückkaufer von Aermacchi damals: Claudio Castiglioni. Ja, die guten alten italienischen Capos. Ziehen doch immer gerne die alte Nummer durch.

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09 August 2010

The Norton Project - da weint der Papa.

Claudio Castiglioni kauft MV Agusta - mal wieder ...

Seit Freitag ist der Deal perfekt: Harley-Davidson übergibt den italienischen Hersteller MV Agusta, den die Amerikaner erst vor zweieinhalb Jahren gekauft hatten, an die Holding des Italieners Claudio Castiglioni. Über den Kaufpreis wird eisernes Stillschweigen gewahrt - angeblich soll es sich aber um einen symbolischen Preis handeln.

Der Verkauf war von Harley-Davidson seit einem Jahr angestrengt worden: Um die eigene Produktion wieder in die Erfolgsspur zu bringen, hatte HD-Chef Keith Wandell zunächst Buell geschlossen und dann die Hilfe des Bankenkonsortiums Paribas angestrengt, um für MV Agusta einen Käufer zu finden. Zuvor hatte HD nach dem Kauf für rund 70 Mio. Euro noch einige weitere Dollars in den defizitäten italienschen Hersteller investiert und Fertigungsanlagen modernisiert.

“MV Agusta ist eine stolze Marke und wir wünschen Herrn Castiglioni und seinen Mitarbeitern alles Gute”, so Keith Wandell. “Unsere Entscheidung MV Agusta zu verkaufen, spiegelt unsere Strategie wieder, unsere Anstrengungen und Investitionen auf die Marke Harley-Davidson zu konzentrieren, weil wir glauben, dass dies der Weg für langfristiges Wachstum ist.”

Claudio Castiglioni ist bei MV Agusta kein Unbekannter. Bereits 2004 hatte Castiglioni, der damalige Besitzer, über die Hälfte von MV für rund 65 Millionen Euro an den malaysischen Autobauer Proton verkauft, die Anteile aber nur ein Jahr später zum symbolischen Preis von einem Euro zurückbekommen. Im Sommer 2008 stieg dann Harley-Davidson ein - für kaum 24 Monate.

Neben Castiglioni hatte es weitere Interessenten an MV Agusta gegeben, darunter die US-Gruppe Texas Pacific Group TPG, die ab 1996 für fast zehn Jahre Ducati in Besitz genommen hatte. Für die TPG hatte der Ex-Ducati-Chef Federico Minoli die Kauf-Verhandlungen geführt - ein ausgewiesener Gegner und Rivale von Claudio Castiglioni.

Zum Auftakt holt sich Castiglioni nun Massimo Bordi an Bord. Bordi hatte über zwei Jahrzehnte für Ducati in der Motorenentwicklung gearbeitet. Kenner der italienischen Besitzer-Szene - von vielen auch als inzestiöse Veranstaltung bezeichnet - vermuten nun, dass auch der Designer Massimo Tamborini wieder reaktiviert wird - Tamburini hatte u.a. die MV Agusta F4 gezeichnet, hatte aber Anfang des Jahres im Streit mit den Amerikanern das Handtuch geworfen.

Wie sich die neuerliche Übernahme von MV Agusta auf die Modellpolitik auswirkt - unklar. Ob der erwartete neue Dreizylinder-Motor schon auf der nächsten Intermot im Oktober 2010 in Köln vorgestellt wird - ebenfalls unwahrscheinlich. Man rechnet mit Mitte 2011.

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05 August 2010

Rossi zu Ducati - Rossi nicht zu Ducati - Wir wandern durch den Märchenwald



Jeder, der sich auch nur annähernd mit MotoGP beschäftigt, erkennt das Muster: Jeden Spätsommer ist Zeit für Spekulationen, wer in der kommenden Saison in welchem Sattel sitzt.

Top-Priorität hat natürlich der Verbleib und der Sattel von Valentino Rossi. Über dessen Wechsel zu Ducati ab der Saison 2011 war seit Wochen im Kaffeesatz gelesen worden.

Gestern dann der Scoop der angesehenen amerikanischen Zweirad-Publikation Cycle World: Der Ducati Motor Holdings CEO Gabriele del Torchio hat in ein em Gespräch in Bolgna bestätigt, dass der Doktor in der kommenden Saison rot fährt. Die Geschichte ging rum wie Feuer über Twitter und in den Blogs, den ganzen lieben langen Tag.

Aber postwendend noch gestern Abend dann das Dementi aus Bologna: "Ducati states that no agreement has been reached with motorcycle riders Valentino Rossi and Nicky Hayden in regards to the 2011 MotoGP season, although our interest in these riders remains."

Nichts ist unterschrieben, hätte mich auch gewundert, wenn Rossi die News nicht selbst verbreitet hätte.

Gleichwohl wirft das Dementi Fragen auf:

Seit wann schreiben wir alle alles nach, was ausschließlich von einer Quelle (in diesem Falle Cycle World) in 140 Anschläge in den Internet-Äther geblasen wird?

Damals, als es Blog, Twitter & Co. noch nicht gab, war alles langsamer. Es dauerte, bis die Sau durchs Dorf getrieben war. Aber wird konnten sicher sein: Es war ein Borstentier.

So langsam geht mir der Internet-Speed gegen den Strich. Denke darüber nach, meinen Twitter-Account zu kündigen und ein Buch zu schreiben.

Jakarta: Nach der Fastenzeit Ramadan ist Schluß mit lustig Moppedfahren ...

Man frönt ja manchmal seltsamen Hobbys. eins von meinen ist die Verfolgung der Nachrichtenlage Indonesien.

Das liegt daran, dass ich eine eigene, kleine Vergangenheit in dem Land habe, in dem Moppedfahren in der Regel mit Gummilatschen und Schleier unter Missauchtung jeglicher Verkehrsregel ausgeübt wird. Aber das ist eine ganz andere Geschichte ... kommen wir auf den Punkt.


Fakt ist: Der Polizeipräsident hat verfügt, dass in zwei Wochen nach Ende der Fastenzeit Motorradfahren in bestimmten Stadtgebieten, auf bestimmten Straßen und zu bestimmten Zeiten verboten sein wird. Der Grund: So soll dem permanenten Stau, der in der 25 Millionen-Stadt herrscht, Abhilfe geschaffen werden.

Hört sich eigentlich erst mal gut an - wären da nicht ganz bestimmte indonesische Komponenten in dem Erlass:

1. Den verhinderten Moped- und Motorradfahrern sollen alternative Transportmittel bereitgestellt werden. Wer Jakarta und Indonesien kennt, weiß: Das wird nie und nimmer geschehen.

2. Der Plan wird von Astra Honda Motors, dem Importeuer des japanischen Herstellers, unterstützt. Noch. 51 Prozent gehören dem Clan des Ex-Präsidenten. Wenn auch nur ein Mopped weniger verkauft wird in nächsten Zeit und der Gewinn fällt, fällt auch der Erlass.

3. In Indonesien geht man immer den Weg des geringsten Widerstands. Logischerweise sind deshalb die Millionen von Automobilen, die den Stau verursachen, nicht von dem Verbot betroffen. Auch die Automobil-Importeure gehören den Clans - siehe unter 2.

Eine indonesische Lösung halt. Irgendwie doch immer wieder schon zu hören, dass es Orte auf dieser Welt gibt, an denen sich rein gar nichts ändert.

02 August 2010

Bye, Bye, Harley-Seitenwagen ...

Ja, eigentlich gab es die Harleys mit Seitenwagen seit ewigen Zeiten: 1914 wurde das erste Boot angeboten, noch zu seligen Zeiten der Firmengründer.

Jetzt nach fast Hundert Jahren ist Schluss mit lustig - 2011 stellt Harley-Davidson die Produktion ein. Zu wenig Abnehmer - zu hohe Kosten, zu wenig Profit.

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