30 April 2010

Wochenend-Fuhre: Rote Nummer dran und los geht der Spaß

Genau das richtige Fahrzeug für den traditionsreichen 1.Mai: NSU Quickly, Baujahr 1958.

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27 April 2010

Rennreportage IDM Lausitz: Bauers Kampf für die Kürbisse

Als einziges Werksteam bei der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft IDM ist KTM zum Erfolg verdammt. Bei den ersten Rennen der Saison 2010 hat KTMs neue Trumpfkarte, der Österreicher Martin Bauer, noch nicht gestochen. Doch es reichte fürs Treppchen.

Grauer Mecki-Schnitt, eher unauffällig, mit einer silbernen Kassenbrille unterwegs. Wer den 35 Jahre alten Österreicher Martin Bauer trifft, assoziiert zunächst: Typ Buchhalter. Oder vielleicht IT-Fachmann, beheimatet im vollklimatisierten Serverraum. Weit gefehlt.

„Nein, Angst hat keiner von uns. Wir machen das ja dauernd, ist ja schließlich unser Job,“ sagt Bauer in seinem burgenländischen Dialekt. Bauers Job, mit dem der Diplom-Ingenieur gerade das Gehalt eines schlechter bezahlten Facharbeiters nach Hause bringt, ist im Gegensatz zu seinem bescheidenen Auftreten ziemlich spektakulär: Bauer fährt in der IDM-Superbike-Saison 2010 sechszehn Rennläufe auf einer KTM RC8 R, einer voll aufgebrezelten Rennmaschine mit rund 190 PS.

Die orange Rakete – Spitzname „Kürbis on Wheels“ - beschleunigt bis auf Geschwindigkeiten jenseits von 300 Kilometern; Bauer bremst das Zweizylinder-Geschoß vor den Kurven so massiv zurück, dass das Hinterrad kaum noch Bodenberührung hat. Zu seinem Arbeitalltag gehört auch, 180 kg Rahmen, Motor und Verkleidung so schnell durch die Kurven zu zirkeln, dass die weichen Rennslicks böse weggefetzt werden, aber gerade noch den Fliehkräften trotzen.

„Nach über fünfzehn Jahren Rennsport realisiert man die Geschwindigkeiten aber nicht mehr und das Gefühl für die Grenzbereiche hat man quasi im Blut,“ sagt Bauer. Druck allerdings spürt Bauer zur Zeit allemal: Er hat 2007 und 2008 die Superbike-IDM, die deutsche Königsklasse, auf einer Honda überlegen gewonnen. Im letzten Jahr hat ihn nur ein Sturz mit kompliziertem Arm-, Kahnbein- und Handbruch daran gehindert, das Triple zu feiern. Jetzt, in der laufenden Saison, soll er den Titel wieder holen, als Werksfahrer für den österreichischen Hersteller KTM. Denn KTM, die brauchen den Titel dringend.

Mission Orange

Das Werk im niederösterreichischen Mattighofen hat sich den Slogan „Ready to Race“ auf die Fahnen geschrieben; der Markt für den mittelständigen Hersteller liegt in den schnellen Nischen: Motocross-Maschinen, Enduros, Supermotos und seit ein paar Jahren auch hochpotente Straßenmaschinen wie die RC8 und RC8 R. KTMs Ruf in der Sportszene ist glänzend, doch so richtig etabliert auf dem Markt für Straßenmaschinen haben sich die technisch piekfeinen Ösi-Modelle neben den Platzhirschen aus Japan, Italien und neuerdings München noch nicht.

Das hat KTM in den beiden letzten Krisenjahren der Branche schmerzlich gespürt: ein Minus 28 Prozent bei den Verkäufen, Probleme mit dem Cashflow, 450 Entlassungen, die Produktion wurde kontrolliert zurück gefahren. Damit stehen auch das massive Rennsport-Engagement von KTM in der IDM sicher nicht zur Disposition, aber am Scheideweg. Top oder Flop? Die Österreicher leisten sich seit vergangenem Jahr als einziger Hersteller ein reinrassiges IDM-Werksteam; die Investitionen für „Ready to Road Race“ sind immens und liegen im Millionenbereich. Das muss sich irgendwann auszahlen – in Titeln, Verkaufszahlen und Quote.

Die IDM ist zwar ein ideales Testumfeld, aber dümpelt in der öffentlichen Wahrnehmung weit hinter der Superbike-WM oder gar der MotoGP her. Außerhalb Deutschland ist die IDM-Serie null werbeträchtig. Ernsthafte Sponsoren wie die Reifenhersteller oder Red Bull bei KTM kann man an zehn Fingern abzählen: Und Helden gibt es nur, wenn einer zuguckt. An Strecken wie dem Eurospeedway sind Zuschauerzahlen über 5.000 schon eine kleine Sensation. Die Highlights der Rennläufe werden diese Saison von Sport1 übertragen. Aber im Grunde sind die IDM-Rennläufe ein Wanderzirkus, bei dem die Artisten für ihre Auftritte opulenten Eintritt zahlen. Die Marschrichtung für die KTM-Firmenleitung um Stefan Pierer ist also klar: weiter in die große Welt, weiter in die Superbike-WM.

„Ich bin ohne böses Blut bei Honda weg und zu KTM. Zwei Gründe haben den Ausschlag gegeben – Erstens: Ich hatte mit den Japanern alles gewonnen und Zweitens: KTM konnte mir ein gutes Motorrad und eine stimmige Perspektive bieten,“ erklärt Bauer den Wechsel der Marke, der die Szene überrascht hat. Doch in der Nachbetrachtung scheint Bauers Entscheidung stimmig: Für Honda war er in der IDM drei Jahre lang eine feste Bank. Da sprach nichts dafür, den aufstrebenden Österreicher in die Superbike-WM zu befördern.

Bei KTM dagegen hat er eine neue Herausforderung und den Handschlag, dass es mit von der Partie nach Oben ist: „Aber erst mal müssen wir uns in der IDM beweisen. Mir bleiben noch vier, fünf Jahre, in denen ich auf hohem Niveau fahren kann. Und ich glaube, mit der RC8 R haben wir das richtige Motorrad, um international in der Superbike-WM mit zu fahren.“

Konkurrenz für eine enge Saison

Ganz ohne Gegenwind wird das nicht laufen. Bauers Platz bei Hondas Satelliten-Team Holzhauer hat der Australier Karl Muggeridge eingenommen, ein extrem schneller und erfahrener Fahrer. Yamaha lässt wieder Jörg Teuchert an den Lenker, den Meister von 2009, mit dem immer zu rechnen ist. BMW schickt in der zweiten Saison die neue S1000RR an den Start und hofft auch, aufs Treppchen zu fahren.

Doch auch in Bauers KTM-Rennstall schläft die Konkurrenz nicht: Sein Co-Pilot Stefan Nebel hat in der vergangenen Saison kein Rennen gewonnen, sich aber als überragender Punktesammler profiliert, der selten ausfällt oder stürzt. Damit hat sich Bauers Teamkollege die letztjährige Vizemeisterschaft gesichert.

Wie dünn die Luft an der Spitze wird, muss Martin Bauer schon bei den ersten beiden ersten Läufen an der Lausitz festgestellt. Im ersten Wertungslauf ist Bauer in einer Kurve an der Spitze liegend übers Vorderrad ins Kiesbett gerasselt. „War mein Fehler, ich habe es übertrieben,“ kommentiert er die Sturz lakonisch und wird damit seinem Ruf treu.

Bauer ist kein Haudrauf; im Fahrerlager kursiert der Name „Iceman“. Weil er nicht nur ein brillanter Fahrer, sondern auch ein kluger Analytiker ist, wundert es nicht, dass er kurz nach dem Abflug in aller Seelenruhe mit seinem Teamleiter Wolfgang Felber, dem Vater der RC8 R, vor den Monitoren in der KTM-Box sitzt: Datenanalyse, Ursachenforschung.

Eigene Fehler, die wurmen den aufgeräumten Bauer am meisten. Denn hinter der kühlen Fassade, die gerne täuscht, lodert bei ihm der quälende Ergeiz, den man als Siegfahrer braucht. Und im zweiten Durchgang läuft es dann besser für den Mann in Orange: Das erste Treppchen der Saison, dritter Platz hinter Jörg Teuchert und dem Doppelgewinner des Wochenendes, dem Honda-Piloten Karl Muggeridge.

Enttäuscht? Bauer bleibt cool und rückt seine Brille zurecht: “Die Saison ist noch lang. Abgerechnet für mich und KTM wird erst im September in Hockenheim.“ Wer Bauer kennt, versteht, dass sich hinter dem sanften Ton eine massive Drohung an Teuchert und Muggeridge versteckt. Bauer ist ready to race.

Mehr Fotos auch von Martin Bauers Sturz unter http://www.spiegel.de/fotostrecke/fotostrecke-54253.html

(c) Jochen Vorfelder


26 April 2010

Guido Ebert: Kawasaki eröffnet eine Niederlassung in Indien

Auch Kawasaki eröffnet nun einen Stützpunkt auf dem zukunftsträchtigen indischen Markt.

Interessant dabei: Der Partner Bajaj, der die aus steuerlichen Gründen in Einzelteilen importierten Kawas zusammenbaut und anbietet, ist auch zu einem hohen Anteil an KTM beteiligt. Die Zweirad-Branche wird in Sachen Beteiligungen und Verschwörungen bald so unübersichtlich wie die Auto-Welt.

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Berlusconi! Don't you mess around with my First Lady!

Neue Medien: Warum alle Motorradhersteller bald twittern...

Gestern während der IDM saß ich mit Ralf Steinert, der Chef von FASTBIKE (http://www.fastbike.de), in einer vierrädrigen Hollywood-Schaukel in der Sonne und sinnierte über das Eine oder Andere.
Dabei tauchte auch die Frage auf, warum die Marketing-Chefs von Motorrad-Hersteller zunehmend weniger Print-Anzeigen in den klassischen PS-Blättern schalten und in Persona in die neuen Medien wie Twitter und Facebook auftauchen.
Die klare, einfache Antwort ist mir dann aber erst auf der Rückfahrt von der Lausitz eingefallen und sei hier vermeldet.
Stell dir vor, Du wolltest Dir ein neues Motorrad kaufen. Wem würdest du bei der Qual der Wahl eher vertrauen?
1. Dem Fachredakteur eines Blattes, welches ohnehin dem Generalverdacht unterliegt, manchen Marken hörig zu sein?
2. Den Werbeslogans einer bezahlten Anzeige?
3. Den ungefähr 619.000 Treffern bei Google, z.B. für den Suchbegriff multistrada 1200 (0,24 Sekunden)?
4. Der Meinung einer Handvoll Freunde bei Facebook, die von Moppeds aber eher beschränkt Ahnung haben?
4. Einem harten Kern von Verbündeten und Brüdern und Schwestern im Geiste bei Twitter?
Jedem das Seine.

Zur laufenden Diskussion

25 April 2010

IDM Renntag Lausitzring: Karl Muggeridge liegt vorne

Der Australier Karl Muggeridge (Holzhauser Honda Team) hat auf dem Eurospeedway Lausitz auch den zweiten Wertungslauf zur Superbike-IDM gewonnen.

Muggeridge setzte sich gegen den amtierenden Meister Jörg Teuchert (Yamaha Deutschland) und Martin Bauer (KTM) durch.

Der Gewinner führt nach den zwei ersten von 16 Läufen mit der Maximalpunktzahl von 50 Punkten, ohne sich offfensichtlich voll zu verausgaben oder ans Limit zu gehen. Seinen Abstand von rund zwei Sekunden fuhr er gegen Teuchert bereits gegen Mitte des zweiten Rennens über 18 Runden heraus und hielt dann komfortabel seinen Vorsprung.


Hier die exakten Platzierungen des zweiten Laufs:

1. Karl Muggeridge, Honda, Holzhauer Racing Promotion, 30:14,26
2. Jörg Teuchert, Yamaha motor Deutschland, 30:17,71
3. Martin Bauer, KTM Superbike Team, 30:20,70
4. Stefan Nebel, KTM Superbike Team, 30:21,49
5. Andy Meklau, Suzuki, Team Grandys Duo, 30:29,87
6. Barry Veneman, BMW, alpha Technik, 30:33,11

Ergebnisse erster Lauf:

1. Karl Muggeridge, Honda Holzhauer, 30:23,37
2. Gabor Rizmayer, Team Suzuki, 30:28,41
3. Barry Veneman, alpha Technik BMW 30:28,79
4. Stefan Nebel, KTM 30:29,75
5. Didier van Keymeulen, Yamaha 30:30,53
6. Sebastian Diss, BRM-Racing Kawa 30:47,11

Punktestand nach zwei Läufen:

1. Karl Muggeridge,  50 Punkte
2. Stefan Nebel, 26 Punkte
3. Barry Veneman, 26 Punkte
4. Jörg Teuchert, 20 Punkte
5. Gabor Rizmayer, 20 Punkte
...
8. Martin Bauer, 16 Punkte


IDM Renntag: On My Way Home 3

Temp: 14 Grad
Soundtrack: The Little Willies "Best of all possible Worlds"

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IDM Renntag: On My Way Home 2

Temp: 14 Grad
Soundtrack: Springsteen "Racing in the Streets"

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IDM Renntag: On my Way Home 1

Temp.: 19 Grad
Soundtrack: Stereophonics "Long Way Round"

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IDM Renntag: alles Gute hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei ..

Wurst? Ist aus. Zur Not geht aber auch Wildsau.

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IDM Renntag: Gleich Start des zweiten Superbike-Laufs

Startplatz 1 Muggeridge, Platz 2 Bauer, Platz 3 Teuchert



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IDM Renntag: offizielles Ergebnis des 1. Rennlaufs Superbike

Nachdem zunächst Martin Bauer (KTM) wegen Sturz und Jörg Teuchert (Yamaha) wegen technischem Defekt ausgeschieden waren, fuhr der Australier Muggeridge das Rennen sicher nach Hause. Rizmayer, traditionell stark in den letzten Runden, fuhr noch auf einen herausragenden zweiten Platz. Veneman konnte die eher halbherzigen Angriffe von Nebel (KTM) sicher parieren.

1. Karl Muggeridge, Honda Holzhauer, 30:23,37
2. Gabor Rizmayer, Team Suzuki, 30:28,41
3. Barry Veneman, alpha Tech. BMW 30:28,79
4. Stefan Nebel, KTM 30:29,75
5. Didier van Keymeulen, Yamaha 30:30,53
6. Sbastian Diss, BRM-Racing Kawa 30:47,11

Um 16:00 startet der zweite Lauf.

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IDM Renntag: Pitwalk für die Besucher

IDM Renntag: Superbike Erster Lauf - Muggeridge, Ritzmeyer, Veneman, Nebel

Großes Favoritensterben im ersten Lauf. Die hoch gehandelten Bauer (KTM) und Teuchert (Yamaha) sind erst mal raus. Nur Muggeridge kommt in Ziel - die erster 25 Punkt sind an Honda vergeben.

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IDM Renntag: Nach 12 Runden - Teuchert, Muggeridge, Veneman, Nebel

IDM Renntag: Bauer ist raus, Sturz an Führung liegend...

IDM Renntag: Nach sechs Runden - Muggeridge, Bauer, Teuchert, Veneman, Nebel

IDM Renntag: Start des erster Superbike-Laufs

IDM Renntag: Konkurrenten in Sachen Grip

Die Bereifung der Maschinen stammt bei der IDM von Pirelli oder Dunlop. Die Top-Teams und Fahrer werden hofiert und eigens betreut, die Mitfahrer müssen die Renn-Slicks kaufen.

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IDM Renntag: Auflauf an den Paddocks

Das Schöne an der IDM - mit den normalen Tickets kommt der Fan auch ins Fahrerlager. Der Rennzirkus auf deutschem Level ist eher ein Familientreffen.

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IDM Renntag: Warm up in der Box der Pole Position

Letzte Handgriffe in der Holzhauer Honda Werkstatt - links die 31 von Karl Muggeridge (Australien), der nach der Quali-Läufen von Startplatz 1 ins Rennen geht.

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24 April 2010

IDM Samstag: Feierabend im Fahrerlager

Der Job ist getan für heute. Die beiden KTM-Werksfahrer Martin Bauer (Li.) und Stefan Nebel haben die Startplätze zwei und sechs rausgefahren und verabschieden moto1203 für heute mit Nebels Nachwuchs Maxi.

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IDM Samstag: Perfektion = die Liebe zum Detail

Wie kriege ich die exakte Spritmenge in den Tank? Bei KTM haben die Techniker eine spezielle Aufnahme gebaut, die mit einer Präzisionswaage verbunden ist.

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IDM Samstag: Startaufstellung für das Rennen am Sonntag perfekt

Nach dem zweiten Qualifying steht die Startaufstellung für die beiden Sonntags-Wertungsläufe fest. In den zwei ersten Startreihen stehen:

1. Karl Muggeridge Honda 1:39,13
2. Martin Bauer KTM 1:39,68
3. Jörg Teuchert Yamaha 1:39,96
4. Didier van Keymeulen Yamaha 1:39,96
5. Dario Guiseppetti Ducati 1:40,03
6. Stefan Nebel KTM 1:40,16

Damit liegen die sechs Spitzenfahrer, die auf dem Lausitzring Geschwindigkeiten bis zu 280 km/h erreichen, nur etwas über 1 Sekunde auseinander.

Mal sehen, ob jemand gepokert hat. Wenn nicht, dann werden die beiden Hauptrennen morgen verdammt eng.

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IDM Samstag: hier mal ein Blick von oben

OK, das war nicht aus dem Helikopter. Aber vermittelt doch einen Eindruck von der Strecke.

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IDM Samstag: Die Einen fahren, die Andern schauen zu

Ich glaube, ich geh raus aus dem tiefgekühlten Pressezentrum und stell mich in die Sonne an der Strecke.

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IDM Samstag: Jörg, der Gejagte

Alle Starter bei der IDM-Superbike-Serie haben das gleiche Ziel. Sie wollen schneller sein als Jörg Teuchert, der amtierende Meister von Michael Galinskis Yamaha Motor Team.

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IDM Samstag: letzte Handgriffe vor dem zweiten Zeittraining

Um 14:00 startet das zweite Zeittraining der Superbike-Klasse. Beim alpha Technik-BMW-Team stehen die Maschinen von Werner Daemen und Barry Veneman schon parat.

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IDM Samstag: Dienstfahrzeuge im Display

Machen Werbung für die Truppe: älterer MBB BO 105 und relativ neue BMW RT 1200 für die Feldjäger.

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IDM Samstag: Nachwuchsförderung bei Castrol ...

Neun Jahre alt, Zeit für die erste Fahrstunde.

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IDM Samstag: bei den Low Budget Teams ...

Schlafkoje, Umkleideraum, Küche, Rennbüro ...

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IDM Samstag: KTM dominiert erstes Superbike Qualifying

Stand nach dem ersten Zeittraining:
1. Martin Bauer KTM 1:39,68
2. Karl Muggeridge Honda 1:40,32
3. Dario Guiseppetti Ducati 1:40,39
4. Jörg Teuchert Yamaha 1:40,48
5. Stefan Nebel KTM 1:40,84
6. Werner Daemen BMW 1:40,91

Die ersten von drei Dutzend Fahrern liegen also bei einer Streckenlänge von 4255 m nur rund 1,3 Sekunden auseinander.

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IDM Samstag: die Stoppuhren ticken

Qualifying der Superbikes - jetzt zählt jede Hunderstel Sekunde. Zum ersten Mal 2010 werden die Rundenzeiten verglichen. Wer tastet sich zur Pole Position im Rennen morgen vor?

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IDM Samstag: Auch MZ ist an der Strecke


Besuch im Fahrerlager: Ex-Champion Ralf Waldmann liefert einen bestellten E-Roller Charly persönlich aus. Ob das die Not leidenden Zschopauer weiter bringt?

IDM Samstag: Gähnen bei den Devotionalienhändlern

Moin, Tweets! Zweiter Tag am Lausitzring. Heute stehen die Qualifying-Runden an, dann schälen sich die Favoriten raus. 10:15 sind die Superbikes dran. Spannung steigt, das wird mit Sicherheit eine enge Saison.

Nur bei den Hökern im Fahrerlager herrscht Langeweile.

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23 April 2010

IDM Freitag: immer Ärger mit der BMW-Folie

Schwerer Stress bei BMW: Die S1000RR-Folie zum Bekleben des schwarzen 330i wellt wie der Teufel. Zitat: "Fuck, sieht doch Kacke aus."

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IDM Freitag: ruhender Asphalt im letzten Licht

Checking out, Tweeps! Feierabend.

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IDM Freitag: nur noch die Mechaniker sind am Werkeln

Ruhe an der Strecke und in den Paddocks. Vor dem Qualifying morgen sind nur noch die Mechaniker wie hier beim Titelverteidiger Jörg Teuchert von Yamaha zugange.

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IDM Freitag: tollkühne Männer in ihren fliegenden Kisten

Auch in der Seitenwagenklasse finden am Wochenende zwei Rennläufe statt.

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IDM Freitag: Babes on Wheels

Nachwuchs aus der IDM-125er-Klasse. Von Links nach rechts - 13 Jahre, 15 Jahre, 16 Jahre. Zukünftige Champions oder zukünftige Organspender.

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IDM Freitag: technische Abnahme - rot beißt grün

Das haben die Kommisare so geregelt: Vor dem Start liegt die Hürde der technischen Abnahme. Geschmack und Farbgefühl wird nicht geprüft.

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IDM Freitag: Die 13 soll Glück bringen

Neue Saison 2010, neues Spiel. Das Racing 53-Team von Andreas Bronnen ist diese Saison zum ersten Mal am Start. Die Startnummer 53 war schon vergeben; jetzt soll's die 13 für die Yamahas richten.

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IDM Freitag: KTM ohne Hinterrad

In der KTM-Box. Nach den Testrunden wird die Maschine von Martin Bauer, eines der Superbike-Titelaspiranten, komplett durchgecheckt.

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IDM Freitag: Bruch gibt's immer

S1000RR: Zwei Mal Horizontallage im Kiesbett bei den 24 Stunden von Le Mans am letzten Wochenende, aber für den 3. Platz hat es noch gereicht.

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IDM Freitag: Das Fahrerlager hat sich gefüllt

Bester Sonnenschein für das Training der Superbikes, gleich geht's raus auf den Kurs.

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21 April 2010

Polaris/Victory Motorcycles: überzeugende Zahlen im ersten Quartal 2010


Gute Quartalszahlen für den Quad-, Schneemobil und Victory-Motorcycles-Hersteller Polaris Industries: Die verkauften Einheit spülten 261 Mio. USD in die Kassen, ein Anstieg von 16 % im Vergleich zum letzten Vierteljahr 2009.
Scott Wine, Polaris' Chief Executive Officer, zu den Zahlen: "Total Company retail sales to consumers in North America grew nine percent during the first quarter, as we saw strong demand for our Off-Road vehicles and Victory Motorcycles.
Our international sales to customers outside of North America grew 41 percent in the quarter, with surprising strength in Europe and several developing markets. Polaris achieved strong market share improvements in ORV and Victory Motorcycles as our retail sales performance was notably stronger than overall industry retail sales, which remained weak through most of the first quarter."
Die Umsätze für Victory Motorcycles sind im Vergleich von 4/2009 mit Quartal 1/2010 um 83 Prozent gestiegen.

Harley-Davidson: Quartalszahlen zeigen Silberstreifen am Horizont

Der im letzten Quartal schwer gebeutelte Hersteller Harley-Davidson - zum ersten Mal seit 16 Jahren wurden in 4/2009 Verluste gemeldet - findet zurück in die Erfolgsspur: Unterm Strich hat das Unternehmen in den ersten drei Monaten 2010 insgesamt 33 Millionen Dollar Gewinn erwirtschaftet. Für Entwarnung ist es nach Einschätzung des CEO Keith Wandell allerdings noch zu früh: Harley hat im vergleichbaren Zeitraum des letzten Jahres noch einen Gewinn von 117 Mio. USD vermeldet.

Auch die absoluten Umsatzzahlen sprechen eine klare Sprache: Mit einem Umsatz von rund 1 Milliarde USD liegen die Amerikaner noch etwa ein Fünftel unter dem Niveau des Vorjahres. Der Abverkauf im Krisenjahr 2009 war vor allem im Heimatmarkt USA stark zurück gegangen, was zu Werksschließungen, Entlassungen und der Schließung der Tochtermarke Buell geführt hatte. Auch die zweiter Tochter MV Agusta steht zum Verkauf. Im ersten Quartal dieses Jahres wurde jetzt bei den Verkaufszahlen noch ein Minus von 18,2 Prozent im Vergleich zu 2009 vermeldet.

Der Börsenkurs der Marke hat sich jedoch nicht zuletzt durch diese erwarteten positiven Zahlen und zwischenzeitliche Übernahmegerüchte durch den Investor KKR wieder erholt: HOG wird an der New York Stock Exchange zur Zeit mit etwa 33 USD pro Aktie gehandelt; die Aktie war im vergangenen Juli 2009 auf knapp 15 USD und im Februar 2010 auf 22 USD gefallen.

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