22 Februar 2009

Dieter Hillert: Ein Indianer in Sachsen

Meine Reportage über das Steherrennen in Berlin - siehe hier - hat bei manchem Leser Erinnerungen auch an die Ära des Stehersports in der versunkenen DDR geweckt.

Julius Grossmann hat mir das Foto oben geschickt: "Es zeigt Jörg Flohrer, DDR-Stehermeister 1984 und Vizemeister 1986, mit seinem Schrittmacher Dieter Hillert. Die Maschine ist eine sehr seltene Indian ohne Getriebe. Die Maschine mußte angeschoben werden, laut Flohrers Angaben ist sie leider bei einem Hausbrand abgebrannt. Anders als in der BRD (man höre und staune!) befanden sich diese Maschinen in Privatbesitz und wurden von Rennen zu Rennen gefahren."

Ami-Maschinen wurden im DDR-Stehersport oft eingesetzt - in Leipzig (oder war es Dresden?) gab es eine ganze Reihe von umgebauten Harleys, die allesamt aus einem Fundus stammten, den die US-Armee nach dem Zweiten Weltkrieg beim Rückzug und der Übergabe der besetzten Gebiete an die Rote Armee zurück gelassen hatten. Bei den Stehern hat man sich ohne zu Zögern beim Klassenfeind bedient... :-)

Danke jedenfalls an Julius Grossmann; Dieter Hillert, der Schrittmacher, betreibt heute übrigens ein Fahrradgeschäft in Zwenkau bei Leipzig.

FIM: Motorsportverband macht sich für E-Bikes stark

Sitzungswoche bei der FIM, dem internationalen Motorradmotorsport-Verband: Man trifft sich wie jedes Jahr in gediegenem Ambiente, um die Vetternwirtschaft zu vertiefen und die Regeln für die nächstjährigen Rennläufe auszubaldowern.

Heuer hat man sich vom 19. bis 22.Februar in Genf getroffen - und einer kleinen Minderheit zumindest eine optische Chance gegeben - begleitet wurde die Session von einer Ausstellung von ausgewählten E-Bikes-Herstellern - vertreten waren neben Quanta und den Veranstaltern des E-Bikes-TT-Rennens auf der Isle of Man 2009 auch die Mannen aus Mattighofen, die ihre neue E-KTM ins Konferenzzentrum rollten.


Hier die ersten Bilder aus dem Foyer und der neuen E-betriebenen KTM, die 2010 kaufbar sein soll.

20 Februar 2009

100 Jahre Futuristisches Manifest: Zwei Faschisten auf Speed

Tommaso Minaretti und Gabriele D'Annunzio waren Prediger der Avantgarde – und bekennende Faschisten. Vereint hat sie das Futuristische Manifest, das am 20. Februar 1909 im französischen Le Figaro erschien, und ihre Liebe zu schnellen Maschinen.



Für die italienischen Fischer, die das Automobil finden, ist es ein simpler Verkehrsunfall: Mehrere junge Trunkenbolde, offensichtlich aus besseren Kreisen, sind bei einer frühmorgendlichen Spritztour von der Straße abgekommen und kopfüber in einen Graben gestürzt. Keiner der Insassen ist ernsthaft verletzt; der Wagen wird von den Fischern mit Stangen auf die Straße zurück gestemmt.

Für Filippo Tommaso Marinetti hingegen, den blutjungen Schriftsteller und Fahrer des Wagens, ist der Unfall die Zäsur seines Lebens. Bei dem Sturz in den nassen Graben ist in einer Grenzerfahrung alles zusammen gekommen, an dem er sich berauscht: der Faszination von Maschinen, dem Tempo von Veränderung, der Kopfgeburt einer neuen Gesellschaft durch die Destruktion des Alten.

Marinetti schreib wenig später: “Mit dem Dreck im Gesicht, bedeckt von Schrammen, Schweiß und himmlischem Ruß, inmitten der Anklagen von bedächtigen Fischern und aufgeregten Naturalisten, diktierten wir unseren letzten Willen und Nachlass an alle lebendigen Männer dieser Welt: das Futuristische Manifest.“

Als Marinetti sein Manifest wenige Monate später am 20. Februar 1909 publiziert, hat noch niemand von ihm und den Futuristen gehört. Es gibt kein Futuristisches Kunstwerk, doch dafür aber erscheint der Aufruf an einem prominenten Ort und in ungewöhnlicher Auflage: Es wird der Aufmacher auf der Titelseite der Pariser Tageszeitung Le Figaro.

Das selbstverliebte Traktat, verfasst in elf kurzen Paragraphen, ist starker Tobak für einen in Alexandria geboren Millionärssohn. Versatzstücke der kruden Ideologie hat sich Marinetti während des Studiums der Rechtswissenschaften in Paris bei den nächtlichen Diskussionen mit Symbolisten und Anarchisten angeeignet. Er macht sich Notizen nach den unerfreulichen Besuchen bei Prostituierten und liest Friedrich Nietzsche: „(...) Wir wollen preisen die angriffslustige Bewegung, die fiebrige Schlaflosigkeit, den Laufschritt, den Salto mortale, die Ohrfeige und den Faustschlag.(...),“ postuliert Marinetti und verkündet, „ (...) „daß sich die Herrlichkeit der Welt um eine neue Schönheit bereichert hat: die Schönheit der Geschwindigkeit.“

Der jugendliche Schwärmer, finanziell auf Rosen gebettet, besingt den Neuen Menschen, der in eben dieser Geschwindigkeit eine Neue Welt schafft, getragen von einer „vielfarbigen, vielstimmigen Flut der Revolutionen in den modernen Hauptstädten“ mit ihrer „nächtlichen, vibrierenden Glut der Arsenale und Werften, die von grellen elektrischen Monden erleuchtet werden.“

Für Marinettis zerstörerische Helden gilt:“„Schönheit gibt es nur noch im Kampf.“ „Ein Werk ohne aggressiven Charakter kann kein Meisterwerk sein,“ schreibt Marinetti und lässt danach seinem verquasten Gedankenguts freien Lauf – am Vorabend des Ersten Weltkriegs und des Faschismus wie ein dunkles Orakel: “Wir wollen den Krieg verherrlichen — diese einzige Hygiene der Welt -, den Militarismus, den Patriotismus, die Vernichtungstat der Anarchisten, die schönen Ideen, für die man stirbt, und die Verachtung des Weibes.“

Tempo, Tempo, zieht in den Krieg!

Marinettis Aufruf, die Museen und Akademien zu schleifen, fällt bei vielen italienischen Künstlern, die den herrschenden Kunstbetrieb und die konservative Monarchie hassen, auf fruchtbaren Boden. Maler wie Giacomo Balla, der Bildhauer Ferruccio Vecchi, Musiker und Literaten gründen eigene Schulen des Futurismus, die Jugend, Geschwindigkeit, Gewalt und Krieg verherrlichen. Ein Künstler, der sofort nach der Veröffentlichung des Futuristischen Manifests einen begeisternden Brief an Marinetti schreibt, ist der Dichter Gabriele D'Annunzio.

D'Annunzio ist Abgeordneter der Konservativen, ein Dandy mit Spielschulden und ein Ehebrecher vor dem Herrn. Seine amorösen Abenteuer und die Dauerliaison mit dem Schauspiel-Star Eleonora Duse sind ein Skandal in der besseren Gesellschaft Italiens. Er liebt schnelle Autos, Motorräder, Sportboote, ist ein begeisterter Flieger und genießt das große Spektakel – die Futuristischen Abende, die Tommaso Marinetti inszeniert, sind ganz nach seinem Geschmack. Publikumsbeschimpfungen, Tumulte und handgreifliche Auseinandersetzungen mit Kritikern sind dabei Konzept und fester Bestandteil des absurden Programms.

Mit dem Eintritt Italiens in den Ersten Weltkriegs kreuzen sich Marinettis und D’Annunzios Wege – der verklemmte Hohenpriester des Futurismus und der zwanghafte Erotomane, der angeblich seidene Nachthemden mit einem kreisrunden Ausschnitt unter dem Nabel trug, wurden Unterstützer der Faschisten: D’Annunzio wirbt als überzeugter Interventionist für den Krieg und wird Parteigänger von Mussolini; Marinetti organisiert Veranstaltungen mit dem Duce als Redner wie seine Futuristischen Abende – als er 1914 in Mailand österreichische Flaggen auf der Bühne verbrennt, wird er mit zwei Gesinnungsgenossen inhaftiert. Zum Kriegseintritt Italiens ist Marinetti wieder auf freiem Fuß; wie die meisten Futuristen melden sie sich freiwillig. D’Annunzio, der Flieger, geht zur Luftwaffe, obwohl er fast Mitte Fünfzig ist. Marinetti dient erst bei den „Freiwilligen Radfahrern und Automobilsten“ und später bei den Gebirgsjägern; beide gehören zu den wenigen ihrer futuristischen Schar, die den Schlachten lebend entkommen.

Den Krieg begreifen die „Kämpfer-Dichter“ als Fortsetzung ihres Futuristischen Aktionismus und – nach dem Wortlaut ihres Manifests – als „angriffslustige Bewegung“– der Hasadeur D’Annunzio unternimmt eigenmächtig einen strategisch völlig sinnlosen Langstreckenflug und kreist über dem feindlichen Wien, wo er Flugblätter abwirft. Beide sind nach Kriegsende und dem genossenen Blutbad beseelt wie nie zuvor von ihrer Idee einer Neuen Gesellschaftsordnung - nach Kriegsende führt D'Annunzio zusammen mit dem Futuristischen Bildhauer Ferruccio Vecchi im September 1919 eine Gruppe faschistischer Söldner bei der Besetzung von Fiume (das heutige Rijeka). Die Freischärler unter Führung der Futuristen errichten eine kurzlebige Operetten-Republik, bauen Altäre für Ares, den Gott des Krieges, und spielen Schlachten mit selbst entworfenen Uniformen nach – von Toscanini mitsamt Orchester musikalisch begleitet.

Die theatralische Liebe zum Faschismus ist weder bei Marinetti noch bei D’Annunzio ungetrübt und für lange Dauer: Mussolinis Strategie, „das bürgerliche Schiff nicht versenken, sondern an Bord gehen, um die parasitären Elemente über Bord zu werfen“, behagt den Futuristen nicht. Sie sind sprunghafte Aktionisten; auch der Kämpferbildhauer Vecchi tritt aus der faschistischen Bewegung aus. Marinetti gründet eine eigene Futuristische Partei, schreibt in einem politischen Manifest ein Loblied auf den Anarchismus und die Oktoberrevolution - und heiratet seine große Liebe Benedetta Cappa, wohl wissend, dass er gegen das Eheverbot seines eigenen „Futuristischen Manifestes der Lust“ verstößt.

Futuristen mit faschistischem Segen


1922 träumt D’Annunzio von der Macht. Als „Held von Fiume“ rechnet er sich Chancen aus, Benito Mussolini als Volkstribun abzulösen – dafür ist ihm jedes Mittel recht. Der Phantast, der sich die Zerschlagung jeglicher Institutionen auf die Fahnen geschrieben hat, bemüht sich darum, im Auftrag des Königs eine Regierung bilden zu dürfen. Als der Duce ihm mit dem Marsch auf Rom zuvor kommt, bedeuten die Fachisten D’Annunzio, sich aus der aktiven Politik zurück zu ziehen. Er verkriecht sich in einer beschlagnahmten Villa bei Gardone Riviera am Gardasee; 1924 wird der Verbannte auf Mussolinis Vermittlung geadelt.

Im gleichen Jahr erklärt Marinetti den offiziellen Rückzug des Futurismus aus der Parteipolitik – nachdem er mit dem Duce seinen eigenen künstlerischen Führungsanspruch ausgehandelt hat. Der Utopist wird 1924 faschistischer Kultusminister und damit hoffähig bei allen totalitären Regimen: Bei einem Besuch in Berlin im Jahre 1934 begrüßt ihn der Dichter Gottfried Benn als „Exzellenz Marinetti, Führer der Futuristen, Mitglied der Königlichen Italienischen Akademie und Präsident des italienischen Schriftstellerverbandes“ – damit war der Futurismus offiziell vereinnahmt.

Den Kampf, den Krieg hat Marinetti sein Leben lang verherrlicht und geliebt. Er nimmt am italienischen Afrika-Feldzug gegen die Abessinier teil und zieht 1942 – im Alter von Sechsundsechzig -mit einem Expeditions-Korps bis nach Stalingrad. Noch kurz vor seinem Tod im Dezember 1944 diktiert er Gedanken im gleichen Duktus wie in seinen wirren Jugendjahren: „Der Krieg ist schön, weil er neue Architekturen, wie die der großen Tanks, der geometrischen Fliegergeschwader, der Rauchspiralen aus brennenden Dörfern und vieles andere schafft“.

Walhalla am Gardasee


Ach, dieser Garten, wie er wuchert voll Grün und erblüht in italienischer Eleganz und Grandezza. Hingeworfen an die Flanken von Gardone Riviera mit Blick auf den Gardasee umfriedet er den Gebäudekomplex „Vittoriale degli Italiani“, angelegt einst im Auftrag des Kunsthistorikers Henry Thode, beschlagnahmt als Feindgut, ausgebaut und „entdeutscht“ nach dem Willen des Besatzers Gabriels D’Annunzio.

Angesichts dieses Gartens würde selbst Visionäre wie der Filmemacher Werner Herzog seufzend in die Knie sinken und ihr Haupt demütig senken, denn in D'Annunzio haben sie ihren wahren Meister gefunden. Herzog hat in „Fitzcarraldo“ erzählt, wie der Opernliebhabers Fitzgerald (gespielt von dem in Sachen Wahn ebenfalls höchst kompetenten Klaus Kinski) mit Hilfe von stoischen Indios einen Frachtdampfer durch den peruanischen Dschungel und über die Anden zu ziehen versucht. Was die Cineasten Herzog und Kinski 1982 als Metapher für das "Scheitern des europäischen Tatmenschen" inszenierten, hat d'Annunzio zum Ruhme der Italienischen Nation schon im Jahre 1925 durchexerziert.

D'Annunzio's Vision, nach seiner Exilierung mit dem Vittoriale das größte Freilichtmuseum der Welt zu errichtete, scheitert kläglich an des Dichters permanentem Geldmangel. Doch als er 1923 für seine Verdienste beim Feldzug nach Fiume den ausgesetzten Kreuzer Puglia von der Italienischen Marine zum Geschenk erhält, läßt er das Wrack von Landarbeitern und Freiwilligentrupps der lokalen Faschisten auf einen steilen Berggrat in seinen Garten schleppen. Mit dem Bug ausgerichtet hin zum Adriatischen Meer und zu dem erfolgreich zurückeroberten Dalmatien steht er hier noch heute.

Nur wenige Meter entfernt liegt die Halle mit dem Torpedoboot MAS 96, mit dem der Verbannte in den Jahren seines Exils von der Römer Politik ziellos über den See kreuzt. Passagier habe er in seinen letzten Jahren nur noch wenige gehabt, erzählen die Einheimischen in Gardone nach einem Gläschen Wein, gelegentlich mal eine Hure. Aber mit einem roten Motorrad habe er die Straßen unsicher gemacht, bis zu dem Tag im Jahr 1938, an dem er aus dem Fenster stürzt und stirbt.

Erst 1955, siebzehn Jahre nach seinem Tod, wird ein Mausoleum, ein weiteres Monument der Vittoriale-Anlage, vollendet; dort ruht der Faschist nun still über dem See in toskanischem Marmor. Heute werden an den Ramsch-Ständen vor dem Vittoriale kitschige T-Shirts und Küchenschürzen verkauft. Neben dem Duce und Gabriele D’Annunzio ist auch der MotoGP-Weltmeister Valentino Rossi im Angebot - der neue Held für alle Italiener auf Speed.

11 Februar 2009

Kids-Bikes: Aus auf dem amerikanischen Markt

Ein harter Schlag ins Kontor - Nach dem gestern in den USA in Kraft getretenen "Consumer Product Safety Improvement Act" (CPSIA) ist es im "Land of the Free" nicht mehr gestattet, Motorräder für Kinder unter 12 Jahren auf den Markt zu bringen und zu verkaufen.

Die neue Regelung, die bereits letztes Jahr von der Legislative im Senat und Repräsentenhaus verabschiedet wurde, betrifft sowohl Neumaschinen als auch gebrauchte Kids-Bikes; das Fahren bereits erworbener Maschinen ist weiterhin erlaubt, allerdings ist der Verkauf von Ersatzteilen unter Strafe gestellt.

Das Verbot, das für stolze Väter von Biker-Kids wie aus heiterem Himmel kommt, betrifft vor allem japanische Marken wie Honda, aber auch für den österreichischen Hersteller KTM, der wegen der Finanzkrise ohnehin schon über Hundert Mitarbeiter entlassen muss. Die KTM-Kidsbikes waren bisher ein Standbein im US-Geschäft.

Ausgenommen von der CPSIA-Regelung sind nur Produkte, die sich einem Test in einem dafür lizensierten US-Labor unterzogen haben - ein Vorgehen, dem sich die Hersteller von Kids-Bikes offensichtlich nicht unterzogen haben.

Frappierend ist die Begründung für das Verbot, das nicht etwa in der direkten Sturz- und Unfallgefahr begründet liegt: Das Aus für die Kids-Bikes kommt in Folge des letztjährigen US-Skandals mit Chemikalien-verseuchten Spielzeugimporten aus China und wird begründet mit dem hohen Blei-Anteil in den Batterien... Logisch wäre es daher, auch den Transport von Kleinkindern in der kommenden Generation Elektro-PKWs zu verbieten.

PS: Der folgende Sprung wurde NICHT mit einem Kids-Bike durchgeführt ...



(c) Jochen Vorfelder

09 Februar 2009

E-Bikes: Mission One meldet für Isle of Man TTX-Grand Prix

Das kalifornische Start-up, das seit letzter Woche Bestellungen für das Hightech-E-Bike Mission One entgegen nimmt, macht weiter Dampf: Das Unternehmen hat für den im Juni während der traditionellen TT-Rennwoche statt findenden Rennlauf für Fahrzeuge ohne Verbrennungsmotor gemeldet.



Die Mission One ist laut der technischen Daten auf dem Papier (max. Speed 150 Meilen pro Stunde) um einiges schneller als die TTX01, das Fahrzeug, welches im vergangenen November von den Veranstaltern des Rennens als Showbike auf der internationalen Zweirad-Show in Birmingham gezeigt wurde. Die TTX01 soll es auf eine Höchstgeschwindigkeit von 125 Meilen bringen.



Das Rennen im Juni läuft über rund 65 Kilometer - eine Rundendistanz auf dem traditionellen Kurs auf der Insel.

Auch in Deutschland wird inzwischen an Maschinen für das erste ernst zunehmende Rennen für alternative Antriebe gebaut: Nach Angaben des Veranstalters gibt es mindestens zwei deutsche Teilnehmer.

Die Erbauer des Berliner Luxus-Mensch-Maschine-Hybrids "Erockit" unter Leitung von Stefan Gulas wollen mit zwei Maschinen an den Start gehen - dem Erockit selbst und einer speziell aufgebauten Rennmaschine auf der Basis einer Aprilia-Straßenmaschine.

Weiter mit von der Strom-Partie ist das Team von xxl-racing.de - mit einer umgebauten Straßenmaschine, bei der an der Stelle des konventionellen Motors ein massiver Batterieblock eingeflanscht wird. Details sind derzeit nicht einzusehen - die Website ist down...

(c) Jochen Vorfelder

05 Februar 2009

E-Bike: Startet Mission One durch?


Der Entwicklungskorridor für E-Bikes, der vor einigen Jahren noch unendlich lang und rabenschwarz war, und lediglich von einem kaum erkennbaren Flackern der Hoffnung am Ende der innovativen Dunkelheit illuminiert wurde, lichtet sich inzwischen gewaltig.

Aus den belächelten Einzelgängern, die sich hineinwagten, ist eine nicht mehr wegzudenkende Größe von Hirnschmalz - ein unaufhaltsames Drehmoment - geworden. Es wird langsam unübersichtlich in der E-Bike-Branche, aber einige Namen bleiben hängen.

Von "Hum Cycles" hat man bereits vor zwei Jahren gemunkelt - drei Typen aus San Francisco - das Schwarzenegger-Land entwickelt sich langsam zu einem Eldorado für den Elektroantrieb - die auf der Basis einer alten Ducati 900 einen funktionierende Prototypen eines schnellen und eleganten E-Bikes bauten.

Inzwischen heisst die Firma "Mission Motors", es sind diverse Investoren im Hintergrund - die interessanterweise wie die meisten der 14 Angestellten und Gründer vom E-Sportwagenhersteller Tesla kommen - hinzu gekommen, und vor wenigen Tagen hat die Truppe die "Mission One" vorgestellt:

Für das Design zeichnet Yves Behar verantwortlich, einer der jungen amerikanischen Designstars, der schon so absonderlich Dinge wie Bluetooth-Kopfhörer und Birkenstock-Sandalen gestylt hat, und offensichlich beim Zeichnen der Mission One einen Hauch von Phillipe Starks Aprilia Moto 6.5 eingeatmet haben muss.

Die Techniker unter der Leitung von Mason Cabot haben unter der Haube einen wassergekühlten E-Motor mit Lithium-Ion-Batterien verbaut. Eingerahmt wird das Herz der Maschine von hochwertigen Teilchen: Öhlins, Brembo, Marchesini - das volle Edelprogramm.

Besonders edel sind allerdings die Daten, denen man glauben möchte: Topspeed über 200 kmh, Reichweite ebenfalls über 200 Kilometer. Danach muss die Rakete für mindestens zwei Stunden an eine Steckdose - was etwa 0,60 Euro kostet. Wer viel bremst, spart zusätzlich: Jeder Bremsvorgang schiebt Energie in die Batterie.



Ein Preis wurde bisher nicht genannt - aber bestellen kann man schon mal. Mein Verdacht: Es handelt sich hier um etwas Hochpreisiges, das sich nur Vorstandsvorsitzende mit verzumwinkelnden oder Mehdornschen Boni leisten können.

Oder aber die Entwicklungsabteilung von BMW Motorrad kauft sich sowas und weidet es zur Erkenntnisgewinnung erbarmungslos aus...

(c) Jochen Vorfelder

04 Februar 2009

Sechstagerennen Berlin: Qual im Oval


Karsten Podlesch ist ein gemütlicher Mittfünfziger - und als Schrittmacher einer der Leistungsträger im deutschen Steher-Rennsport. Das Spektakel im Sechstage-Oval liegt ihm im Blut.

Rudolf Scharping hat als Politiker gelernt, mit Anfeindungen umzugehen. Doch gerade hat er einen besonders schweren Stand. Das liegt nicht zuletzt an der Radrennbahn aus sibirischer Fichte. Das Oval im Berliner Velodrom hat im flackernden Diskolicht einen bedrohlichen Neigungswinkel.

Und dann sind da die über 12.000 Besucher des 98. Berliner Sechstagerennens, die ihn erbarmungslos nieder buhen und auspfeifen. Sie wollen die Verabschiedung ihres Radsporthelden Erik Zabel zelebrieren, in Wehmut schwelgen, sich hemmungslos amüsieren. Auf schwülstige Lobesreden des Präsidenten des Bundes Deutscher Radfahrer können sie gut verzichten.

Abgang Scharping. Die Party geht weiter, aus dem Boxen dröhnt der „Sportpalastwalzer“. Sponsoren haben gelbe Pfeifen zur Begleitung der Hymne verteilt. Es geht auf Mitternacht zu. Auf den Rängen proben die Massen eine LaOla-Welle; der Innenraum verschwindet langsam in einer abgestandenen Wolke aus Currywurstdunst, Bierrülpsern und verschwitztem Eau de Cologne.

Karsten Podlesch steht im Innenraum in einem kleinen Parc Ferme, schräg gegenüber des VIP-Bereichs, wo ein Zehnertisch für 3000 Euro pro Abend zu haben ist. Champagner und Starkgetränke kosten extra und teuer. Podlesch verfolgt das tosende Spektakel nüchtern: „Das gehört zu unserem Sport dazu. Wenn ich erst mal losgefahren bin, sehe ich nur noch die Bahn. Hören kann ich unter dem Helm ohnehin kaum was.“ Podlesch ist einer der sieben Schrittmacher der Steher-Teams, die auf ihr allabendliches Rennen warten. Eine uniforme Truppe, die bei ihre Maschinen rumstehen: allesamt ältere Herren ab oder über fünfzig, alle in identischen weißen Lederoveralls, alle mehr oder weniger übergewichtig – eigentlich nicht die typischen Kandidaten für einen Leistungssport wie die schnelle Motorrad-Verfolgungsfahrt über 80 lange Runden.

Die schnellen Eichhörnchen

Rad-Rennsport ist den Podleschs in die Wiege gelegt. Der Vater war in Neumünster ein erfolgreicher Kunstradfahrer, Karsten Podlesch und sein älterer Bruder Rainer sind schon ins Kindertagen in den Rennsattel gestiegen. „Rainer wurde 1967 WM-Dritter und 1972 bei den Olympischen Spielen in München fuhr er im Straßenvierer. Und bei den Stehern wurde er zweimal Weltmeister,“ zitiert Podlesch aus der Familienchronik.

Sein eigenes Licht stellt er meist unter den Scheffel: „Ach, wissen sie, so richtig an die Spitze bin ich nie gekommen. 78, das war mein bestes Jahr, da wurde ich Deutscher Vizemeister auf der Straße, und 1980, als ich voll im Saft stand, da sind die Spiele in Moskau ja boykottiert worden.“ Da wechselt Karsten Podlesch zu den Stehern – erst als Fahrer – und Ende der Achtziger als Schrittmacher. Mit Carsten – dem Sohn von Rainer – im Schlepptau fuhr Karsten Podlesch im Jahr 2000 zum Steher-Europameistertitel; seitdem lässt er fast kein Rennen in der Halle oder auf dem Sommerbahnen aus.

Steher ist eine absolute Randsportart; in Deutschland gibt es vielleicht dreißig erfolgreiche Fahrer und die gleiche Zahl aktiver Schrittmacher. Man kennt sich, man schätzt sich, und deshalb sind die Podleschs eine anerkannte Größe in der Szene. Bruder Rainer ist seit Jahren Verbandstrainer der Steher; Karsten sitzt dem Heimatverein aller Podleschs vor, den traditionsreichen Zehlendorfer Eichhörnchen. „Stehersport ist Herzenssache,“ sagt Karsten Podlesch, der jede Minute, die ihm sein Baugeschäft lässt, für den Radsport und das Schrittmachen abzwackt.

Für die Eichhörnchen sind die Podleschs ein Glücksfall: Seit sein Neffe Carsten nicht mehr als Profi fährt, hat sich Karsten Podlesch die Berliner Nachwuchsarbeit auf die Fahnen geschrieben. Nachfragen von gestandenen Stehern gab es vor dieser Saison einige, Podlesch hat sich mit Florian Fernow zusammen getan. Podlesch hat ein Ziel: „Der Junge ist erst vierundzwanzig, aber schon richtig klasse. Wenn er so weiter macht, wird er der nächste Berliner Lokalmatador.“

Als Schrittmacher kann Podlesch seiner Obsession noch lange frönen. „Ich werde dieses Jahr vierundfünfzig, da bin ich in unserem Kreis ja quasi noch ein Newcomer,“ lacht Podlesch. Bruno Walrave, der vor Erik Zabel in Berlin verabschiedet wurde, ist einer der Handvoll Schrittmacher, die von ihrem Sport leben können. Die Profis werden für ein Festhonorar eingeladen, weil Steherrennen für volle Hallen sorgen. Der Holländer Walrave ist einer der Top-Männer auf den Motorrädern – weil er dies Jahr siebzig wird. „Schrittmacher sind wie edler Rotwein,“ meint Karsten Podlesch, „wir werden Jahr für Jahr besser.“

Ali Abgas in der Achterbahn

„Geile Nummer, die Steher, da würd ich auch mitfahre, wa!“, schreit Ali, der in Friedrichshain eine Dönerbude betreibt. Er hat dreißig Euro Eintritt gezahlt, obwohl man im Velodrom nicht mehr rauchen darf. Ali lehnt mit drei anatolischen Kollegen an einem der Stehtische im Innenraum und zischt sein fünftes Schultheiss: „Isch hab ne Kawasaki inner Garage, die ollen BMWs würd ich locker wegbrenne!“

Sorry, Ali, japanische Rennhobel sind im Oval nicht zugelassen. Geschwindigkeiten über 90 Stundenkilometern sind trotz Steilkurven nicht drin und Steherrennen werden nach einem strengen Reglement gefahren. Jeder der Rennläufe führt über eine Distanz von 50 oder 80 Runden, gewertet wird die Reihenfolge der Zieleinfahrt; der jeweilige Platz an einem der sechs Tage wird mit Wertungspunkten belohnt, am Ende abgerechnet. Die Motorräder stellt der Veranstalter; in Berlin sind es sieben identische BMW-Boxer mit 450 Kubik. Alle haben inzwischen zwanzig Jahre auf dem Buckel und wären außerhalb des Holzovals zu nichts nutze. Fußrasten und eine Sitzbank gibt es nicht, stattdessen sind massive Fußkästen und ein schräg stehender Sattel montiert, an den sich der Schrittmacher während der Fahrt stehend anlehnt.

Fotostrecke bei Spiegel Online

Video bei Spiegel Online

„Im Grund kann ich mit dem Lenker nur geradeaus fahren,“ sagt Podlesch, und wackelt an der U-Stange, die auf Höhe seiner Oberschenkel endet. Kupplung und Bremsen sind weit nach hinten verlegt, ebenso der Gasgriff, der schwer nach Bastelei aussieht: ein viereckiges Klötzchen, schwergängig und mit einem Schneckengetriebe so übersetzt, dass Vollgas erst nach mehreren Umdrehungen zu erreichen ist. Schnelle Sprints sind auf der Bahn nicht gefragt, entscheidend ist die Feinjustierung. Podlesch fährt privat kein Motorrad, wie die meisten seiner Kontrahenten: „Zum Gas geben drehen wir nach links, drum kommen geübte Straßenfahrer auf unseren Maschinen voll in den Tüttel.“

Voll von der Rolle (sic!) kommt ein Team auch, wenn der Steher den Abstand zum Schrittmacher nicht konstant hält. Ziel ist ein Abstand von wenigen Zentimetern zwischen den beiden Sportgeräten: „Im Idealfall beißt sich mein Steher während des ganzen Rennens an meinem Hintern fest und guckt weder rechts noch links. Die richtige Distanz muß man im Urin haben. Wer zur Rolle runter schielt, hat schon verloren.“

Dreck im Windkanal

Die Steher rasen mit über siebzig Stundenkilometern durch das Rund – ein aberwitziger Speed. Die Sprinter, andere Spezialisten beim Sechstagerennen mit Oberschenkeln so dick wie alte Tannen, legen eine Wertungsrunde über 250 Meter in 13 Sekunden zurück. Die Steher, meist zierlichere Gestalten, brauchen nur 4 Sekunden länger für die Distanz – aber halten das hinter dem Schrittmacher unglaubliche 80 Runden durch. Sie holen sich die nötige Härte bei Trainingsfahrten auf der Straße, aber Einbrüche während des Rennens sind an der Tagesordnung.

Podlesch hat stählerne Jungs, die einen Sturz auf der Straße locker wegstecken, bei Steherrennen schon Rotz und Wasser flennen sehen. „Det is meine Aufgabe,“ sagt Podlesch, „ich muß spüren, was mein Fahrer noch drauf hat, ob er gerade für ein paar Runden schwächelt oder die zweite Luft kriegt.“ Kontakt ist möglich, selbst wenn die Halle tobt und die Motoren aus den offenen Schalldämpfern röhren: „Wenn er OooH brüllt, muß ich bisschen Gas rausnehmen. Bei Allez geht die Post sofort ab.“

Vorausgesetzt, der Rennverlauf lässt das zu. “Alles eine Frage der Taktik. Im Idealfall fährt man ungestört vorne weg, aber bei sieben Teams auf der Bahn gibt es immer einen zu überholen. Oder ein Team greift von hinten an.“ Ein Patentrezept gibt es trotz jahrelanger Erfahrung oder blindem Verständnis mit dem Steher nicht: „Zu viele Faktoren – die Maschine, die Bahn, meine Tagesform, die Fitness vom Fahrer, und vor allem die Frage, wie viele Federn er schon bei den Überholmanövern gelassen hat.“ Wenn ein Fahrer schon platt ist, tut man besser daran, sich nach hinten zu orientieren.

Der Angriff auf ein Konkurrenzteam ist Stress pur. Andere Tandems dürfen nur oberhalb der blauen Linie auf der Bahn überholt werden und dort ist der Weg wesentlich länger. Außerdem fährt man dort im Dreck: „So sagen wir zu den Windverwirbelungen, die beide Teams beim Überholen erzeugen.“ Podlesch versucht das Phänomen mit einem Vergleich zu erklären: „Halten Sie mal den Kopf bei achtzig Sachen aus dem Auto raus, dann wissen Sie, von was ich rede.“

Über Sieg oder Niederlage entscheidet also letztlich der optimale Windschatten. „Ein Steher wird durch den Windschatten, den ich aufbaue, quasi in das Luftloch hinter mir gesaugt,“ doziert Podlesch. Er ist vor Jahren einmal mit einem langhaarigen Steher gefahren: „Da stand die Matte waagerecht nach Vorne.“

Rasende Michelin-Männchen

Am sechsten Abend, dem großen Finale, steigen die Schrittmacher um zehn Uhr abends in die Schuhkästen. Ali hat seinen Stehtisch verlassen und sich direkt an das Rund vorgearbeitet, mit leicht geröteten Augen, aber freiem Blick auf die Bahn und die große Leinwand.


Die BMWs knötern los. Die Abstandsrollen sind blank poliert und blitzten im Licht der Suchscheinwerfer. Podlesch richtet sich während der Einführungsrunden, in der die punktabhängige Startreihenfolge durchsortiert wird, auf seinem Arbeitsplatz ein. Jeder Schrittmacher baut in diesen runden den Windschatten auf, jeder hat dabei seine kleinen Tricks. Podlesch krempelt gerne die Ärmel um, damit der Fahrtwind den Lederanzug optimal aufbläst: „Am Arsch muss das Ding sich blähen wie ein Ballon.“

Bei Steher-Rennen gibt es einen fliegenden Start – die Fahrer stoßen wie Falken vom oberen Rand der Bahn herab und ordnen sich in voller Geschwindigkeit hinter ihren Schrittmachern ein. Erst dann fällt der Startschuss für die letzten fünfzig Runden des ESSO Steher Championats 2009; er klingt wie eine Fehlzündung.

Podlesch ist schnell im Dreck. Er ist an fünfter Position gestartet, aber hat in harten Kämpfen zwei Plätze gut gemacht. Florian Fernow, sein junger Steher, scheint noch gut drauf zu sein, aber jetzt drängt die Konkurrenz von hinten. Fernow muss den Preis für die Kraft raubenden Anfangsjagden zahlen; Nach der Distanz landen die beiden wieder auf dem fünften Platz. Walrave, der alte Fuchs, hat ihn wieder einmal abgehängt.

Podlesch ist unzufrieden, aber nicht enttäuscht. Das nächste Rennen ist für Karfreitag in London angesetzt: „Kann ja noch besser werden!“

03 Februar 2009

Neuzulassungen: nette Statistik Januar 2009

Traue keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast - wird gerne im Labor gefeixt - doch unlauteres Ansinnen wollen wir dem Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) in Flensburg nicht unterstellen.

Außerdem: Zahlen lügen nicht. Und sind manchmal verheerend - wie bei den aktuellen Zulassungszahlen für den Januar 2009:

- Insgesamt 4.850 Krafträder wurden laut der Pressestelle des KBA in den ersten 31 Tages des Jahres zugelassen - kann diese Zahl bei über 80 Millionen Deutschen beeindrucken? Nein, aber es kommt noch schlimmer.

- 4.850 Units (Roller, Kleinkrafträder und echte Bikes) sind ein satter Rückgang gegenüber dem Vormonat Dezember von -34,5 Prozent. Na, ja, der Januar ist eisekalt... aber das Argument zählt nicht.

- 4.850 Krafträder im Monat Januar 2009 sind vor allem ein noch deutlicher Rückgang zum Januar 2008: -43,5 Prozent - manche würden sagen, der Markt hat sich aktuell halbiert.

Was heißt das für den Frühling? Händlersterben?

Zitieren wir doch einfach aus der aktuellen Motorradnews 2/2009 und lassen dazu andere Pressesprecher zu Wort kommen.

Rudolf Probst, BMW: "2009 wird sicher ein ganz spannendes Jahr."

Kai Swaton, Ducati: "Wir sehen uns gut gerüstet, um unsere Marktposition weiter auszubauen."

Berhard Gneithing, Harly-Davidson: "Wir rechnen für 2009 mit moderatem Wachstum."

Kerstin Martens, Honda: "Fest steht, dass Motorrad gefahren wird: Der Bestand nimmt weiter zu."

Rolf Wassmer, Suzuki: "Dennoch zeigen einige Signale, dass sich die Situation in den nächsten Monaten positiv verändern kann."

Ralf Keller, Yamaha: "Von daher steht einem erfolgreichen Jahr 2009 also nichts im Wege."

Na also, alles im Lot, hört sich doch ganz nett an.

Nett? Nett? Da fällt mir doch ein anderes Zitat aus der Frankfurter am Sonntag (FAS) wieder ein: "Nett? Was heißt hier nett? Nett ist der kleine Bruder von Scheisse!"

Der Statistikwart