28 August 2009

Harely-Davidson: Fat Bob goes India ...


Passend zum Sachs-MadAss-Zug nach Westen (Siehe unten) hier folgende Geschichte: Stell Dir vor, es gäbe einen Markt von über 1 Milliarde Menschen, und eine große amerikanische Motorradmarke überliesse diese Goldgrube (immerhin der zweitgrößte Motorradmarkt der Welt) Grau-Importen und dem Zufall...

Unmöglich? Nein, bisher Fakt. Harley-Davidson hat in dieser Woche bestätigt, dass zum ersten Mal in der über 100jährigen Firmengeschichte ein Vertrag über die Etablierung einer General-Importeurs-Lizenz für Indien unterzeichnet wurde ...

Hier Auszüge aus der offiziellen Erklärung:

"The company has established a subsidiary to be located in Gurgaon, near Delhi, and has begun the process of seeking dealers.

Harley-Davidson Motor Company President and Chief Operating Officer, Matthew Levatich, is an invited speaker at the Society of Indian Automobile Manufacturers annual convention on August 28, and will provide further details on the company’s plans then.

“As India continues to extend its global reach, so does Harley-Davidson,” said Levatich. “We believe Harley-Davidson has outstanding opportunities for continued growth around the world.”

The company’s current approach is to import its motorcycles, accessories and riding gear, and it will continue to evaluate how best to evolve its approach to the market as Harley-Davidson’s business in India grows.

“We are committed to India for the long term, and we are focused right now on establishing a strong foundation,” said Harley-Davidson Inc. President and Chief Executive Officer Keith Wandell."

Hier noch ein paar Tips für den "long term", abgeleitet aus der Grafik unten: Think big, Listen more, Talk less, Peacefully digest all good and bad in life ....

Sachs: MadAss goes Hollywood ...

Nein, das hat nichts mit dem "Cash for Clunkers - Knete für Rostlauben"-Programm der US-REgierung zu tun und ist völlig entgegen dem Trend zur Ausdünnung des Marktes: Sachs Bikes hat für das schräge 125er MadAss-Modell mit Peirspeed einen Importeur und Vertreiber in den USA gefunden und liefert die Kräder ab sofort dort aus.

Zur Erinnerung an die hier auf deutschen Straßen doch relativ seltenen, aber bei jugendlichen Aspalt-Cowboys doch beliebten Teile: * Sachs Rahmen Design, * Banana Schwingarm, * Twin 55 Watt Scheinwerfer, * zwei Scheibenbremsen, * 43 mm Gabel.

See you on Road 66, MadAss.

25 August 2009

Moto Morine: neue Motard 2010 beim Test in Italien erwischt

Die Paparazzi von motociclismo.it haben auf einer Rennstrecke an der Adria die Ingenieure von Moto Morini beim Testen eines neuen Modells erwischt - offensichtlich die Motard-Version der bewährten Granpasso - ein direkter Konkurrent der neuen Ducati Strada Aperta, die ebenfalls nächsten Jahr kommen soll.

Hier der Link zum italienischen Text und einer ausführlichen Bildergalerie

E-Riders: mit Photoshop zurück in die Zukunft ...

Einen typischen Viral-Marketing-Ansatz hat der amerikanische E-Bike-Hersteller Brammo gewählt, um die Bikes bekannt zu machen: Die Angestellten und Praktikanten der Werbefirma Crispin Porter + Bogusky wurden aufgefordert, die Enertia-Bikes in Photoshop zu laden und zu verfremden.

Inzwischen sind die dabei entstandenen Bilder weitflächig im Netz unterwegs ... Hier mehr Beispiele bei autobloggreen

MZ: Zoff um die Emmenrausch-Party - Fan-Treffen wird verlegt


Neben den schwierigen Verhandlungen um die Sicherung der Anschubfinanzierung (Wir berichteten gestern...) für die auf der Kippe stehende Fertigung beim notleidenden Hersteller MZ steht den neuen Besitzern Martin Wimmer, Rolf Waldmann und Dr. Martina Häger neues Ungemach ins Haus: Der Ärger mit der MZ-Fan-Gemeinde.

Der Anlaß: Das traditionsreiche "Emmenrausch"-Treffen soll in seiner diesjährigen 9. Auflage nach dem Willen der neuen Eigentümer nicht auf dem Fabrikgelände in Zschopau/Hohndorf statt finden. Die Veranstalter weichen statt dessen aus: an die Sachsen-Anhaltinisch/Thüringische Landesgrenze an den Stausee Kelbra im Naturpark Kyffhäuser.

Nach Angaben des Veranstalters Mikoleiczyk Event GmbH ("MZ-Werksleiter Wimmer fährt Kampflinie") begründet Martin Wimmer die Verweigerung mit zu hohen Eintrittspreisen - über die aber noch gar nicht gesprochen worden sei. Gleichwohl wird von Mikoleiczyk Event auf der Website für den "Emmenrausch" bereits der Obolus für den Event fest gezurrt: moderate 15 Euro im Vorverkauf für den Zeitraum von Freitag, 11. September, 13.00 Uhr bis Sonntag, 13. September, 14.00 Uhr, Zeltplatz inklusive, eigene Dixi-Toilette für 29,90 Euro.

Die Fronten sind jedenfalls schon verhärtet: Die Nutzung des offiziellen MZ-Logos auf der Emmenrausch-Website wurde nach Aussage von Mikoleiczyk Event GmbH anwaltlich untersagt. Wir dokumentieren den Versuch des Veranstalters, das MZ-Triumvirat dennoch zum Einlenken zu bewegen.

24 August 2009

Vereinsverbot: Bye, Bye, Rockerclubs, Runde 2

Im Kampf gegen die so genannte "Rockerkriminalität" - sprich die massiven Feindseligkeiten zwischen Hells Angels und Bandidos - will Brandenburgs Innenminister Jörg Schönbohm ein bundesweites Verbot durchsetzen. Ein länderübergreifendes Vereinsverbot muss der Bundesinnenminister auf gemeinsamen Antrag von betroffenen Bundesländer vollziehen. Er sei sich dabei mit seinem Berliner Amtskollegen Ehrhart Körting über ein gemeinsames Vorgehen einig, sagte Schönbohm am Montag.

Brandenburgs Innenministerium hat am Montag Morgen den „Chicanos MC Barnim“, einen zu den «Bandidos» zählenden Verein, in Brandenburg verboten. Wegen Verwicklung der Mitglieder in Straftaten wurden im Zuge des Verbots das Vereinsheim und Wohnungen der Mitglieder von der Polizei durchsucht und zahlreiche Gegenstände sichergestellt.

Sieht ganz so aus, als ob nach der großen Abräum-Aktion auf der Reeperbahn durch die Hamburger Behörden in den 90er Jahren, die zu einem Patchverbot der Angels und einem Exodus in Richtung Bremen und Hannover führte, eine neue Welle auf die Clubs zurollt.

Selbst schuld, wenn man schon krumme oder zwielichtige Geschäfte im Milieu macht, sollte man den Ball flach halten, und das Hackebeil in der Öffentlichkeit eingepackt lassen.

Andererseits: Gewalt ist immer ein gefundenes Fressen für die Kollegen von den Knallblättern. Die Freunde von der TAZ haben sich den momentanen Medien-Hype um die gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen den zwei verfeindeten Milieus in einem Kommentar in der "Wahrheit" zu Brust genommen. Hauptsächlich in Berlin läßt sich zur Zeit keine Knallblatt aufschlagen, ohne dass einem das Wort "KRIEG" entgegen springt.

Wir zitieren: "... Über allem aber lag der beißende Gestank rauchenden Gummis, denn die brutalen Rocker hatten ganze Viertel mit Barrikaden aus brennenden Motorradreifen abgesperrt. Nicht einmal die tapferen Berliner Schupos trauten sich hinein in diese dunkle Todeszone...." Mehr von dem Stoff hier.

MZ: Emmely soll marode Motorenwerke Zschopau retten



Die Ex-Motorradfahrer Wimmer und Waldmann wollen die marode Ost-Motorradmarke MZ retten. Bisher waren die Business-Pläne bescheiden. Jetzt soll das Land Sachsen und ein neuer Partner helfen – und der Bau des Elektrorollers emmely.

Es sind die letzten Getreuen, die zur Pressekonferenz gekommen sind. Eine Handvoll einheimischer Nostalgiker mit ausgewaschenen MZ-T-Shirts und eine Trupp schwarz gekleideter Biker stehen Spalier auf dem Gelände der Motorenwerke Zschopau. Es ist heiß. Sehr heiß. Die Hitze liegt wie eine dicke Rheumadecke über den schläfrigen riesigen Werkshallen. Dort drin regt sich nichts.

Nur auf dem Hof ist Betrieb: Sachsens Finanzminister Prof. Georg Unland von der CDU (Korrektur: Prof. Georg Unland wurde von Sachsens CDU-Ministerpräsident Tillich 2008 ins Kabinett berufen, ist aber parteilos. J.V.) steigt aus seinem Dienstwagen, zieht sein Anzug-Jacke an, und strebt mit dynamischem Wahlkampf-Schritt auf Martin Wimmer zu: „Freut mich, Sie zu sehen, Herr Wimmer. Können wir anfangen?“

Wimmer kann. Er führt den Politiker zu seinem Highlight des Tages: den Prototypen eines Elektrorollers mit Namen emmely, grün-weiß in den Farben von MZ. Mit emmely, in wenigen Tagen eiligst zusammengebaut aus einem chinesischen Massenprodukt und einem Batterie-Motor-Block des neuen Partners Clean Mobile, will Wimmer retten, was viele für ein extrem riskantes Investment halten.

Schlingerkurs bei der Finanzierung

Prof. Unland ist die letzte Hoffnung für den abgewirtschafteten sächsischen Motorradhersteller MZ: Wimmer, der ehemalige Motorradfahrer, hat mit seiner Frau Dr. Martina Häger und seinem Rennkollegen Ralf Waldmann im März 2009 das Werk und die Marke MZ gekauft. Für angeblich 4 Mio. Euro vom malaysischen Mischkonzern Hong Leong und einem vagen, konventionellen Geschäftsmodell: 125er Viertakt-Maschinen und Roller sollten von 50 Mitarbeitern montiert, die Teile wie in der Branche üblich aus China bezogen werden.

Der Plan stößt auf Beifall in der extrem strukturschwachen Region: „MZ lebt!“. Aber in der Branche und der Landespolitik überwiegt die Skepsis: Auf dem 125er- und Rollermarkt tummeln sich unzählige Mitbewerber. Mindestens 70 Mio. Euro Verlust haben die Vorbesitzer aus Malaysia mit MZ gemacht; schon 1996 gab es einen Konkurs, nachdem geschätzte 45 Mio. DM Treuhand-Gelder, Landeszuschüsse und Fördersummen verbrannt worden waren.

Wirtschaftsminister Thomas Jurk (SPD) erklärt, man wolle sich mit keinen weiteren Fördergelder am Kauf beteiligen, aber Anträge auf Zuschüsse bei Neuentwicklungen wolle man wohlwollend prüfen. Bisher sind keine Anträge im Wirtschaftsministerium eingegangen. Auch die Banken halten sich zurück bei der Kreditzusage.

Womit soll jetzt die Entwicklung und Produktion vorfinanziert werden? Die diesjährige Saison ist vorbei. Von den versprochenen 50 Arbeitsplätzen sind 23 besetzt, sie kümmern sich um Verwaltung und Ersatzteilversorgung. Bis die Kundschaft in 2010 wieder Mopeds und Roller kauft, kommen ein langen Herbst und ein harter Winter im Erzgebirge. Wimmer ist nach knapp vier Monaten mit seiner abenteuerlichen MZ-Fahrt in eine Sackgasse gelandet: Ohne Kreditzusagen sind Anträge auf Landesförderung und staatliche Bürgschaft erfolglos, ohne Bürgschaft durch das Land sind die Taschen der Banken wie zugenäht.

Nach Wirtschaftsminister Jurk jetzt also Prof. Unland: Martin Wimmer steht in der brütenden Sonne und erklärt dem Finanzminister, der jede Landesbürgschaft über 2,5 Mio. Euro persönlich zeichnen muss, die strombetriebene emmely. Prof. Unland nickt wohlwollend.

Technisches Hilfswerk aus Bayern


„Wir müssen mit der Zeit gehen, sonst haben wir als MZ auf Dauer keine Chance“, konzidiert Martin Wimmer. An den 125er-Modellen mit dem erprobten Verbrennungsmotor will man festhalten, aber ansonsten soll die Fertigung radikal umgestellt werden: „Elektrofahrzeuge für die urbane Mobilität, darin liegt auch unsere Zukunft.“ Ein guter Plan, wie Häschen aus dem Hut gezaubert, aber in Zeiten des grundsätzlichen Mobilitätswandels einer mit Perspektive: Nur ein radikaler Schwenk weg vom alten, stinkigen Zweitakter-Image kann MZ vielleicht noch retten.

Die emmely wird in den nächsten Monaten weiter entwickelt und getestet, am Design werde noch gefeilt. Sie soll im Frühjahr 2010 in den Verkauf gehen, als Modell EL1 mit einer maximalen Geschwindigkeit von 25 Stundenkilometern. Die EL2 mit Mopedgeschwindigkeit von 45 Stundenkilometern soll wenig später kommen, ebenso ein „revolutionäres“ Hybridfahrzeug mit 80 Sachen, dessen Lithiumbatterie während der Fahrt geladen wird.

Geliefert wird der Antrieb der Fahrzeuge aus München, von einem neuen MZ-Kooperationspartner. Die Clean Mobile AG liefert bisher Batterien, Controller und Elektromotoren für Post-E-Bikes und den Brennstoffzellen-Antrieb für die Trikes der gelben Post.





Ein seriöser Partner also für Wimmer, Häger und Waldmann: Man hat einen Kooperationsvertrag über zwei Jahre vereinbart. Clean Mobile liefert im Consumer-bereich exklusiv an MZ, die Zschopauer verbauen in dieser Zeit bei der Montage vor Ort ausschließlich E-Aggregate aus München. Alle Beteiligten wären zufrieden, wäre da nicht das fehlende Geld. Denn finanziell beteiligen, das will sich auch Clean Mobile nicht.

Realistisch gesehen, braucht MZ mindestens 5 Mio. Euro, um über die Runden zu kommen. Das Geld muss von den ungenannten Banken kommen. Aber Prof. Unland und das Land Sachsen müssen dafür 90 Prozent der Investitionen in Millionenhöhe verbürgen.

Die Zeit läuft aus

Die Unterlagen, die das Land bei einem Bürgschaftsantrag in dieser Höhe erwartet, sind noch nicht fertig. Vielleicht noch zwei, drei Wochen, sagt Wimmer. Erst wenn sie im Ministerium entgegen genommen sind, machen sich Spezialisten von PricewaterhouseCoopers im Auftrag des Landes Sachsen an die Prüfung der MZ-Bücher und des Geschäftsmodells.

Man wird mit der Bank reden und in den Betrieb kommen müssen. Eine Bewertung und Entscheidung braucht Zeit. Wochen, womöglich Monate. Martin Wimmer sagt: „Wir hoffen natürlich, dass es schnell geht, möglichst schnell, vielleicht noch vor den Wahlen.“

Prof. Unland nickt wieder wohlwollend und formuliert seine Antwort bedächtig und vorsichtig: „Mir hat gefallen, was ich heute hier gesehen habe. Aber die Vergabe einer Bürgschaft, und dabei geht es ja um öffentliche Gelder, ist immer eine Sachentscheidung basierend auf den Fakten, und keine politische Entscheidung.“

Martin Wimmer lächelt müde.

Auch Unland wirkt erschöpft. Die stehende Hitze hat ihm sichtlich zugesetzt. Er nimmt auf der neuen emmely Platz. Fahren, nein, fahren will er mit dem Hoffungsträger heute nicht mehr. Er hat heute noch zwei weitere Ortstermine; sein Auto wartet schon.

Neuzulassungen Juli: 2009 wird ein schlechtes Jahr für Motorrad-Hersteller ...

Auch die Verkaufszahlen im Juli 2009 lassen für die Zweiradbranche nur einen Schluß zu: 2009 wird als ein Krisenjahr in die Geschichte eingehen. Laut den amtlichen Zahlen des Kraftverkehrsbundesamtes wurden in 07/2009 insgesamt 16.874 Krafträder verkauft.

Das sind noch einmal 2,4 Prozent weniger als im schwachen Vormonat und 21,6 Prozent weniger als im Vergleichsmonat Juli 2008. Insgesamt 118.788 Fahrzeuge wurde seit Januar an den Mann bzw. die Frau gebracht - summa summarum 13,4 Prozent weniger als 2008.

Betroffen sind davon hauptsächlich die großen Hersteller BMW, Honda, Yamaha, Suzuki und Kawasaki; kleine Nischenproduzenten wie Ducati haben sich im Vergleich zum Vorjahr gut geschlagen und erzielten moderate Zuwächse.

21 August 2009

Magazine-Krise: Bauer Verlag entläßt BIKE-Chefredakteur Steve Rose

Nach der Motor Presse Stuttgart (MPS), bei der im Mai 2009 Redaktionsplätze bei MOTORRAD gestrichen wurden, greift nach einer Meldung aus den USA nun der Hamburger Bauer Verlag bei seinem internationalen Ableger Bauer Media Group durch: Beim englischen BIKE, nach eigenen Angaben "Britain's best-selling bike magazine", wurde der Chefredakteur Steve Rose überraschend entlassen.

Rose war erst 2007 zum Chef von BIKE ernannt worden, damals noch unter der Ägide des alten Besitzers, der EMAP Gruppe. Bauer Media hatte u.a. BIKE erst im vergangene Jahr gekauft.

In den einschlägigen Foren wird kolportiert, dass "Rose mit der neuen Verlagsleitung nicht zurecht kam und sich mehr klare Strategien von oben gewünscht hatte. Andererseits ist Rose mehr der Typ des schreibenden Journalisten statt des kühl kalkulierenden Chefredakteurs."

Die Entlassung von Steve Rose, eines unter Moto-Journalisten sehr beliebten Kollegen, fällt zusammen mit der allgemeinen Krise der Druck-Branche: BIKE hat nach Schätzungen noch eine monatliche Auflage von etwa 70.000 Exemplaren - ein schlechtes Ergebnis für den UK-Markt und Tendenz fallend.

Auch MOTORRAD, wo der chirurgische Eingriff in die Redaktion schneller als bei Bauer kam, leidet unter Leserschwund. Das Monats-Blatt hat in den vergangenen fünf Jahren rund 19 Prozent des Gesamtverkaufs verloren und liegt beim Einzelverkauf zur Zeit noch bei knapp über 40.000 Exemplaren.Die Abonnentenzahl ist im gleichen 5-jährigen Zeitraum um 17 Prozent gesunken. Branchenkenner fragen sich wohl zu Recht, ob der 14-tägige Rhythmus für ein solches Special-Interest-Magazin noch zeitgemäß ist.


Dabei ist MOTORRAD vergleichsweise noch gut dabei: Schrillere Titel wie etwa die BIKER NEWS stürzen 2009 komplett ab - nach den aktuell vorliegenden Zahlenverkauft das Blatt noch 12.000 Stück am Kiosk und hat in den letzten fünf Jahren einen Rückgang am Kiosk von 72 Prozent zu vermelden. Trotz Babes on Bikes ...

20 August 2009

TTXGP: Elektro Grand Prix kommt nach Deutschland - Rennserie ab 2010


Die deutschen Motorsport-Granden wachen auf: Zum Superbike-Rennwochenende vom 4. bis 6. September sind die englischen Veranstalter des TTXGP offiziell eingeladen, eine Woche später zum Finallauf der IDM in Hockenheim hat der Deutschen Motorsport Verband (DMV) Demo-Fahrten mit einem E-Renner aufs Programm gesetzt. Das Ziel: eine deutsche Rennserie mit alternativen Antrieben schon in 2010.

Bei beiden Veranstaltungen sollen Demonstrations-Runden gefahren werden, um die neue E-Serie den deutschen Rennsportfans vorzustellen.

Die Engländer vom TTXGP haben bereits angekündigt, mit mehreren Teams vom allerersten Rennlauf auf der Isle of Man in diesem Jahr am Ring Flagge zu zeigen.

Hans-Robert Kreutz, Rennarzt und Präsident des Deutschen Motorsport Verbands (DMV), zur Veranstaltung in Hockenheim: "Dieses Jahr machen wir nur Demo-Fahrten. Aber wir wollen bereits 2010 eine eigene Klasse in Deutschland etablieren und sind zur Zeit mit verschiedenen Firmen und Teams im Gespräch." Kreutz sagt, dass sowohl am Samstag als auch am Renn-Sonntag die E-Maschinen - bzw. die E-Motoren - angeworfen werden.

Das deutsche Team von XXL Racing, das auf der Isle of Man den zweiten Platz belegt hatte, ist am Nürburgring wohl vor Ort; für die Präsentation in Hockenheim haben Marko Werner, Thomas Schuricht und Thomas Schönfelder bereits zugesagt und ihre Maschine zur Verfügung gestellt.

Damit zeichnet sich ab, was bereits auf der Isle of Man diskutiert wurde: die Internationalisierung der E-Rennen vor dem Hintergrund der kürzlichen Anerkennung einer völlig eigenen "Alternativ"-Klasse durch den Internationalen Motorsportverband FIM.

Das Foto zeigt den E-Racer von XXL Racing bei der technischen Abnahme vor dem Rennen auf der Isle of Man.

13 August 2009

Branchenkrise: Gewinn bei Piaggio sinkt um 45,6 Prozent im ersten Halbjahr

Wie bei den meisten anderen Herstellern auch, spiegelt das Betriebsergebnis des ersten Halbjahres 2009 der Piaggio Group das miese Marktklima wieder: Der Gewinn ist mit insgesamt 25,7 Millionen Euro im Vergleich zum gleichen Zeitraum 2008 (47,3 Mio. Euro) um satte 45,6 Prozent gesunken.

Auch der Verkauf von Fahrzeugen ist zurückgegangen: 314.200 Stück Aprilia, Moto Guzzi, Piaggio and Vespa wurden verkauft - ein Minus von 115,6 Prozentim Vergleich zu Januar bis Juni 2008. Dabei sind die Regionen nicht alle gleichsam betroffen: In den USA fiel der Verkauf um 44 Prozent, in Europa insgesamt um 17 Prozent und im Mutterland Italien um 6,9 Prozent.

Doch Vorsicht: Die Zahlen aus den USA signalisieren lediglich, dass sich der Markt wieder im Mittelfeld einpendelt - 2008 war der Piaggio-Verkauf dort um 28,7 Prozent gestiegen.

Die Anwort des Konzerns auf die Krise hört sich an wie bei allen anderen Firmen der Branche: höhere Produktivität bei gleichzeitiger Kostenminimierung soll es richten.

Hier der komplette Bericht

- der übrigens mit "Trend turnaround in Q2 2009" betitelt ist - ach, was lieben wir unsere Spindoctors von der PR-Abteilung...

Wir halten es in Sachen Einschätzung da lieber mit den Anlage-Analysten von Standard & Poors's und Moody's, die der Piaggio Group unisono ein Rating von BB respektive Ba2 geben.

Was Rating von BB bzw. Ba2 bedeuten? "Spekulative Anlage. Bei Verschlechterung der Lage ist mit Ausfällen zu rechnen."

Motorradhelme: Braincaps werden immer billiger

Das stand die Tage schon mal inner gedruckten Zeitung - ist aber so dumpfbackig, dass man es dokumentieren sollte.

"Elmshorn - Mit einer Plastiktüte auf dem Kopf wurde ein betrunkener Motorradfahrer auf der Autobahn bei Elmshorn (Kreis Pinneberg) gestoppt. Der 43-Jährige war mit seiner seltsamen Aufmachung an einer Streife vorbeigefahren. Die Beamten hielten ihn an – und stellten prompt fest, dass er Alkohol getrunken hatte. Er hatte gut 1,3 Promille Alkohol im Blut. Auf die Frage, warum er keinen Helm, sondern eine Plastiktüte auf dem Kopf trug, hatte er nicht antworten können. Eine Polizeisprecherin: „Das wusste er selber nicht so genau.“ Der Führerschein des Mannes wurde beschlagnahmt. (dpa/lno)"

Wir Hamburger wussten schon immer, dass Fahrer mit dem PI-Kennzeichen extrem eigen sind ... Liebe Pinneberger, harte Plastiktüten gibts bei Louis schon ab 14,95 ....

Siemens baut E-Chopper - leider (bisher) nur als Einzelstück


Die Energie Service Division, anscheinend der innovative Arm von Siemens USA, hat mit einem unerwarteten Partner einen Chopper mit Elektromotor gebaut: Orange County Choppers, die aus Funk und Fernsehen bekannte Hardcore-Schraubertruppe um Paul Teutul Senior. (im Bild)

Die Maschine, von der es nur ein Einzelstück geben soll, hat angeblich eine Reichweite von 60 Meilen und soll mit dem fetten 300er Hinterreifen auch 100 Meilen schnell sein. Dass Siemens gute Elektromotoren bauen kann, hat bereits das XXL-Team mit einem entsprechenden Aggregat der Firma beim TTX Grand Prix auf der Isle of Man in diesem Jahr bewiesen.

Das Bike soll nach einer Promotion-Tour durch die USA 2010 zu Gunsten einer Stiftung versteigert werden.

Warum ist das interessant?

Teutuls Werk - ganz im Stil von OCC, aber mit Sicherheit nicht so laut - belegt die These, dass die Neuorientierung der Zweiradbranche in vollem Gange ist. Elektro wird kommen, mit Macht. Der Wandel des Antriebsaggregates vom Verbrennungsmotors hin zum Stromer und das dazu benötigte Know-How gibt völlig anderen Spielern und Firmen eine Chance auf dem Markt - es muss nicht immer Honda, BMW oder Yamaha sein. Möglich wären auch Siemens und Newcomer wie e-max, Zero und Konsorten. Spannende Zeiten liegen vor uns...

Mehr dazu bei WIRED/Autopia.

11 August 2009

Ducati-Porn: 79 Bilder von nackten Schönheiten

Immer wieder erstaunlich, wo überall Ducati-Liebhaber zu finden sind und sich treffen. Dieses Mal im April 2009 in New York. 79 Bilder von nackten Schönheiten ...

Video: "The Cafe Society" über die alte englische Schule ...

Es gibt schlimmere Jobs: Zwei Jahre Recherche in England, Europa und den USA auf der Suche nach den Wurzeln der grandiosen Cafe Racer-Subkultur ... und wenn am Ende noch eine 60minütige DVD-Produktion rauskommt, dann ist alles gut.

Das britische "Cafe Racer Magazine" hat jetzt angekündigt, dass im September 2009 die Dokumentation "Cafe Society" ausgeliefert wird - mit exklusivem Filmaterial und Interviews: schon mal zu bestellen über die speziell eingerichtete Website mit einem Trailer unten auf der Seite, der Appetit auf mehr macht ...

05 August 2009

Ducati: Neue Multistrada soll zur EICMA 2009 kommen


Das Nachfolgemodell für die aktuelle Ducati Multistrada soll im November auf der EICMA 2009 in Mailand vorgestellt werden: Nach den jetzt veröffentlichten Paparazzi-Bildern ist die Neuauflage der Ducati-Reisemaschine mit dem flüssigkeitsgekühlten 1099cc Testastretta Evoluzione V-Twin ausgerüstet, der auch in der 1098 Dienst tut.

Das Chassis wird wie üblich ein Gitterrohrrahmen sein; mit angeflanschtem Hinterbau und wesentlich höherer Sitzposition als in der vergleichbaren Monster.

Glaubt man den Web-Auguren, werden von dem neuen Modell - das wahrscheinlich auf den Namen "Offene Straße - Strada Aperta" hören soll - wie bei Ducati üblich zwei Versionen gebaut: Die Standard-Ausführung mit Marzocchi-Gabel und einem Öhlins-Dämpfer sowie ein S-Modell mit Öhlins-Gabel und zusätzlichen Carbon-Teilen - also business as usual.

Warum der Name "Multistrada" aufgegeben wird? Hier bleibt Raum für viel Spekulation. Die wahrscheinlichste Erklärung: ein klarer Schnitt in der Modellpolitik. Im Gegensatz zur Multi soll die neue Maschine nicht mehr im Reise-Enduro-Segment positioniert werden, sondern in einer Nische zwischen Nakedbike und Supersportler antreten - also einen Kundenkreis ansprechen, der ein Sportsbike haben will, aber schon an massiven Rückenproblemen leidet ...

04 August 2009

BMW-Motorrad: Zweiter Quartalsbericht 2009 ohne richtiges Drehmoment

Der BMW-Konzern hat seinen zweiten Quartalsbericht 2009 mit den Auto- und Motorradergebnissen für das erste Halbjahr veröffentlicht: Hier einige Zitate zur freien Interpretation.

"In der Halbjahresbetrachtung ergab sich ein Minus von 16,0 % auf 46.974 verkaufte Motorräder."

"In Europa setzte das Unternehmen im ersten Halbjahr 2009 insgesamt 33.117 BMW Motorräder ab, dies entspricht im Vorjahresvergleich einem Rückgang von 20,3 %. Vor allem in Deutschland (7.648 Einheiten / – 26,6 %), Spanien (2.827 Einheiten / – 42,1 %), Frankreich (3.470 Einheiten / – 25,3 %) und Italien (8.331 Einheiten / – 16,9 %) waren die negativen Rahmenbedingungen besonders deutlich zu spüren."

"Das EBIT (Gewinn vor Zinsen und Steuern) im Segment Motorräder betrug im zweiten Quartal 2009 insgesamt 26 Mio. Euro (– 53,6 %) und in den ersten sechs Monaten 54 Mio. Euro (– 41,3 %). Entsprechend lag das Ergebnis vor Steuern (Gewinn) mit 24 Mio. Euro von April bis Juni 2009 um 54,7 % unter dem Vorjahreswert, in der Halbjahresbetrachtung ging dieses um 42,5 % auf 50 Mio. Euro zurück."

"Bedingt durch das wirtschaftlich schwierige Umfeld hat die BMW Group auch die Motorradproduktion gezielt verringert. Im zweiten Quartal 2009 liefen 21.152 BMW Motorräder vom Band (– 33,8 %), von Januar bis Juni 2009 wurde die Motorradproduktion um 17,0 % auf 50.263 Einheiten reduziert."

Harte Zeiten, die BMW wie folgt kommentiert:

"Im Motorradgeschäft setzt die BMW Group im weiteren Verlauf des Jahres 2009 die Modelloffensive fort, um der durch die globale Wirtschaftskrise ausgelösten Kaufzurückhaltung zu begegnen. Dennoch geht das Unternehmen davon aus, dass der Motorradabsatz unter dem Niveau des Vorjahres liegen wird."

Der komplette Zweite Quartalsbericht 2009 hier online.

01 August 2009

Metisse Desert Racer: Feels like Steve McQueen

Ruhiges Putten ist nicht sein Stil. Golfplatz-Besitzer Gerry Lisi testet auf seinem Gelände lieber Motorräder, aber nicht irgendwelche: Er baut Steve McQueens Métisse nach, jene Geländemaschine, die der Star mit einem Kumpel konstruiert hat - eine exklusive Maschine, denn es soll nur 300 Stück geben. moto1203 hat ihn in Carswell besucht.


Lisi ist leicht zu finden. Auf dem Gelände des distinguierten Carswell Golf and Country Club rund 100 Kilometer westlich von London riecht es nach britischem Landadel. Nur aus einer unscheinbaren Wellblechhalle hinterm Clubhaus dringt infernalischer Motorenlärm. Einmal kurz rein gebrüllt - und heraus tritt Gerry Lisi. Der Sechzigjährige hat einen formidablen Bierbauch, bewegt sich wie ein Tanzbär, und hat Hände wie ein Hufschmied: "Komm rein, wir testen gerade einen Motor."

In Carswell fertigt Lisi, früher Dachdecker, Landwirt und jetzt Golfplatzbesitzer, die exklusive Métisse Desert Racer - den Nachbau jener Geländemaschine, die Hollywood-Ikone Steve McQueen mit seinem Kumpel und Stunt-Double Bud Ekins für Wüstenausflüge und zum Einsatz beim legendären Baja-1000-Rennen baute. Für eine Auflage von 300 Stück hat sich Lisi, der seit Menschengedenken an Motorrädern schraubt, die Genehmigung von McQueens Sohn Chad geholt. "Steves Namen benutzen zu dürfen, war extrem wichtig für uns", sagt Lisi und blinzelt mit seinen bauernschlauen Äuglein. "Und zum Dank bauen wir das Bike exakt so wie Steve 1966."

Foto-Slideshow der Métisse Desert Racer

Drei Jahre haben die Recherchen für alle Details gedauert. 2008 hat Lisi die ersten Maschinen aus der Garage gerollt. Er streichelt einer sanft über den Tank: "Ist sie nicht eine Schönheit?" Zumindest ist sie fast echt.

Die Triumph-TR6-Paralleltwin-Motoren mit einem Amal-Vergaser und etwa 52 PS stammen aus Gebrauchtmaschinen; fünf Scouts stöbern sie in den Staaten auf. Überholt und runderneuert werden sie in der Nähe von Carswell, von einem Spezialisten, wie Lisi sagt: "Bill Thompson kann im Dunkeln einen TR6-Motor auseinandernehmen und wieder zusammenbauen. Und ich garantiere dir, er läuft."

Eingebaut werden die Triebwerke mit Viergang-Getriebe in einen Rohrrahmen in bester Rickman-Manier. Métisse war eine Handelsmarke der bekannten englischen Rahmenbau-Brüder Rickman. Nach dem Schweißen wird der Rahmen in Lisis Halle noch edel vernickelt. "Der Rohrrahmen ist zugleich Öltank, wie beim ursprünglichen Rickman", erklärt Lisi.

Lisis Hang zur Perfektion

Auch die Gabel, die Trommelbremsen und die grauen Kunststoffteile gleichen exakt denen am McQueen-Scrambler. Die Nähe zum Original hat sich inzwischen zu einer formidablen Obsession ausgewachsen; schon die kleinste Ungereimtheit treibt Lisi um: "Die Fußrasten hat Steve selbst gebaut - massive und starre Chromteile; waren nirgendwo mehr zu kriegen, also haben wir sie selbst geschweißt. Aber manche Leute wollen lieber die neuen, klappbaren Modelle montiert haben. Ein Frevel."

Mit oder ohne McQueens Fußrasten kaufen Lisis Kunden einen Vintage-Crosser, wie er exklusiver nicht sein könnte: Selbst die Reihenfolge der Rahmennummern ist auf die Fahrer zugeschnitten. "Nummer 001 hat natürlich Chad McQueen bekommen, aber zurzeit bauen wir gerade die 080 - Steves Todesjahr - und die 040. Die kriegt ein Filmproduzent aus Hollywood zum vierzigsten Geburtstag." Nummer 300 ist auch schon vergeben, an einen französischen Sammler.

Knapp 70 Exemplare sind inzwischen an Liebhaber verkauft oder vorab bezahlt worden. Aufträge kommen ständig herein, und die Lieferfrist wird immer länger. Das stört Lisi nicht weiter, er hat seinen eigenen Rhythmus, und seine beiden Mechaniker Steve und Andy arbeiten auch nur Teilzeit.

Zeitmaschine ohne Blinker

Auf die Idee mit der McQueen-Métisse ist Lisi gekommen, nachdem er eine allererste Replika für Sir Anthony Bamford, einen britischen Multimillionär und Motorsport-Fan, zusammengeschraubt hatte. Bamford stellte den Nachbau in der In-Boutique seiner Frau in Downtown London zur Schau - danach stand Lisis Telefon nicht mehr still: "Ich bin gar nicht mehr rangegangen, sondern habe sofort Chad McQueen angerufen." Nach harten Verhandlungen war der Deal perfekt. Was ihm die Signatur des "King of Cool" auf dem Métisse-Tank wert war, verrät Lisi allerdings nicht.

Lisis Maschine jedenfalls kostet umgerechnet 16.220 Euro; das ist ein Klacks für ein Steve-McQueen-Replikat, aber eine Menge Holz für 135 Kilogramm Motorrad, das nicht einmal eine Straßenzulassung besitzt. Wie auch? Eine Batterie oder Lichtanlage gibt es nicht, ebenso wenig Scheinwerfer oder Blinker. Elektrischer Anlasser? Fehlanzeige. Tacho? Nicht vorgesehen. Dafür strömen die Auspuffgase aus den beiden Zylindern in wunderschön geschwungene und ungedämpfte Chromrohre - zur nicht immer ungetrübten Freude der Golffreunde von Carswell.

Lisi aber hat Spaß, viel Spaß. Er flutet den Vergaser mit Sprit, bis er überläuft, und wirft sein volles Kampfgewicht auf den Kickstarter, bevor der Motor zum Leben erwacht. "So eine überholte Maschine muss mindestens Hundert Kilometer eingefahren werden, bevor wir sie an die neuen Besitzer ausliefern können", lacht er und brettert hinaus auf seinen Golfplatz wie einst Steve McQueen in die Wüste.

Und plötzlich ist die Erkenntnis da: Lisi, der alte Fuchs, baut gar kein Motorrad, sondern einen Zeit-Raum-Simulator. Und dafür ist natürlich jeder Preis gerechtfertigt.

(c) Jochen Vorfelder