Wie bei den meisten anderen Herstellern auch, spiegelt das Betriebsergebnis des ersten Halbjahres 2009 der Piaggio Group das miese Marktklima wieder: Der Gewinn ist mit insgesamt 25,7 Millionen Euro im Vergleich zum gleichen Zeitraum 2008 (47,3 Mio. Euro) um satte 45,6 Prozent gesunken.
Auch der Verkauf von Fahrzeugen ist zurückgegangen: 314.200 Stück Aprilia, Moto Guzzi, Piaggio and Vespa wurden verkauft - ein Minus von 115,6 Prozentim Vergleich zu Januar bis Juni 2008. Dabei sind die Regionen nicht alle gleichsam betroffen: In den USA fiel der Verkauf um 44 Prozent, in Europa insgesamt um 17 Prozent und im Mutterland Italien um 6,9 Prozent.
Doch Vorsicht: Die Zahlen aus den USA signalisieren lediglich, dass sich der Markt wieder im Mittelfeld einpendelt - 2008 war der Piaggio-Verkauf dort um 28,7 Prozent gestiegen.
Die Anwort des Konzerns auf die Krise hört sich an wie bei allen anderen Firmen der Branche: höhere Produktivität bei gleichzeitiger Kostenminimierung soll es richten.
Hier der komplette Bericht
- der übrigens mit "Trend turnaround in Q2 2009" betitelt ist - ach, was lieben wir unsere Spindoctors von der PR-Abteilung...
Wir halten es in Sachen Einschätzung da lieber mit den Anlage-Analysten von Standard & Poors's und Moody's, die der Piaggio Group unisono ein Rating von BB respektive Ba2 geben.
Was Rating von BB bzw. Ba2 bedeuten? "Spekulative Anlage. Bei Verschlechterung der Lage ist mit Ausfällen zu rechnen."
Posts mit dem Label Piaggio werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Piaggio werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
10 Juli 2009
Elektro-Scooter: Piaggio kündigt Hybride für 2010 an
Als erster Roller- und Motorradhersteller wagt sich Piaggio auf den Hybid-Markt: Der Hersteller nahe Pisa will ab 2010 einen Hybridantrieb für Motorroller anbieten. Der Hybridantrieb ist nach Angaben von Piaggio derzeit als Prototyp in den Rollermodellen Vespa LX, Vespa X8 und dem dreirädrigen Mp3 zu sehen.Bei dem nach einem Forschungs- und Entwicklungsaufwand von zehn Mio. Euro patentierten Antriebsaggregat handelt es sich um die Kombination eines Verbrennungsmotors mit einem Elektromotor. Die Ladung des Lithium-Akkus wird bei normalem Fahrbetrieb konstant aufrecht erhalten und reicht im Alleinbetrieb über Batterie 20 Kilometer. Wenn die Batterie leergefahren ist, kann sie über einen beliebigen 220-V-Wechselstromanschluss wieder aufgeladen werden.
Der Durchschnittsverbrauch bei gemischter Fahrweise liegt bei 1,66 Liter je 100 Kilometer und damit deutlich unter dem eines handelsüblichen Motorrollers mit vergleichbarer Hubraumklasse.
"Es handelt sich nicht nur um einen Scooter mit zwei Motoren, sondern um ein Antriebskonzept, das einen herkömmlichen Verbrennungsmotor und einen Elektromotor zu einem sparsamen und umweltfreundlichen Verkehrsmittel vereint", so Piaggio. Die ersten in Italien montierten Fahrzeuge sollen Mitte kommenden Jahres in den Handel gebracht werden - zum Verkaufspreis unter 10.000 Euro.
Mehr Infos: pressetext.deutschland
Labels:
E-Scooter,
Elektromotorrad,
Hybridroller,
Piaggio
Abonnieren
Posts (Atom)