31 Juli 2009

Virales Marketing: BMW sucht nach Motorrad-Bloggern


Kundenbindung ist bekanntlich alles. Und um die Kunden zu binden - was bietet sich da mehr an, als Kunden für Kunden schreiben bzw. bloggen zu lassen?

Dieses angeblich bombensichere 1x1 des viralen Marketings hat nun auch BMW auf www.s1000rr.com - der Promo-Site für das neue Superbike - aufgegriffen. BMW sucht dort unter dem Reiter BLOG aktive Blogger, die das bisher doch eher gemächliche Geschehen auf der Site etwas aufpeppen. Offensichtlich kann sich jeder bewerben...

Das kann natürlich spannend werden: Wer aus der deutschen Motoblogger-Szene bewirbt sich? Wer stellt sich der Herausforderung? Wo sind die inhaltlichen und stilistischen Grenzen eines solchen Experiments?

Wer will sich dem (sicher kommenden) Vorwurf aussetzen, ein Lohnblogger zu sein? Denn in welches Umfeld man sich da begibt und wie solche Entscheidungen bei Großkonzernen fallen, ist ja landläufig dokumentiert ... :-)

30 Juli 2009

Buell 2010: wenig Neues, aber viel Selbstironie bei der Blast

Ich finde Buell gut. Ok, das Modelljahr 2010 wird langweilig. Es gibt kein neues Bike, sondern nur eine Menge Detailverbesserungen, die man nicht unbedingt haben muß oder einen Mehrwert gegenüber der 2008er Palette darstellen.
Aber Erik Buell, der Chef vom Janzen, beweist auch diesmal wie jedes Jahr, dass er keineswegs verkniffen durchs Leben geht. Beispiel: das amerikanische Einsteiger-Motorrad Buell Blast.

Die Blast war eine lahme Fuhre, ein zylinderamputierte Mutation der radikalen Sportsbike-Philosophie, die das Wesen der Marke ausmacht. Dennoch hatte die Blast ihre Berechtigung: Für Horden von US-Bikern war sie die erste Wahl nach der Fahrschule, der erste Schritt auf dem langen Weg zum echten PS-Schwein.

Jetzt hat Erik Buell entschieden, dass die Produktion der Blast eingestellt wird. 2010 wird es keine neuen Blasts mehr geben. Aber Erik Buell läßt die gute Tante nicht einfach vom Erdboden verschwinden, sondern nimmt sie bei der Vorstellung des Modelljahrs 2010 auf der amerikanischen Site mit viel Humor und Selbstironie aus dem Programm.

Have a Look - Introducing the Blast 2010 ...

BMW: Motorradsparte fährt weiter Superbike


Es wurde schon viel über den Ausstieg von BMW aus der Formel 1 geschrieben - auch über die wachsweiche Argumentation mit der ausschließlichen Betonung der "stategischen Neuausrichtung" des Konzern. Hier zur Verdeutlichung der O-Ton von der überraschend einberufenen Pressekonferenz am 29.Juli in München.

Das hat natürlich Fragen aufgeworfen:

- Was bedeutet die Neuausrichtung, bei der in Zukunft der bisherige Jahresetat von geschätzten 150 Mio. Euro in die Entwicklung von Elektromobilität und Imagekampagnen zur Verdeutlichung der "nachhaltigen Unternehmenspolitik" fließen sollen, für die Motorradsparte?

- Was passiert mit dem erfolgreich aufgenommenen Engagement in der Superbike-WM? Für wen und womit fahren Ruben Xaus und Troy Corser im kommenden Jahr?

Die Antwort dazu kommt direkt von Pressesprecher Rudolf Probst von BMW Motorrad. Er sagt, dass die Formel 1-Entscheidung der Automobil-Sparte und des Gesamtkonzerns die Motorrad-Aktivitäten nicht berühre: "Für uns ist das Engagement im Superbike-Sektor unabdingbar, das Salz in der Suppe. Wir sind auch in der kommenden Saison weiter auf der Rennstrecke - auf verschiedenen Ebenen: in der Superbike-Serie als auch mit Partnern bei der IDM."

Das ist doch mal ein klares Wort. Hätte auch keiner verstanden, wenn BMW jetzt NUR noch E-Roller bauen würde.



29 Juli 2009

Rennunfall UK: Josh Brookes als menschliches Torpedo

An einem schönen Wochenende in Mallory Park .. Ohne Worte ...

28 Juli 2009

BMW: Chef von Kuenheim schilt E-Roller-Hersteller als Bastler

Hendrik von Kuenheim ist Chef der BMW-Motorradsparte - jenem Konzernteil in München und Berlin-Spandau, bei dem es im Mai Kurzarbeit gegeben hat.

Wer diesen für die Beschäftigten nicht unbedeutenden Anlaß als Indiz dafür nimmt, dass von Kuenheim mit offenen und weit blickenden Augen durch die Welt schreitet, sieht sich zumindest nach der Lektüre eines von Kuenheim-Interviews in der sonntäglichen FAZ enttäuscht.

Besonders folgende Passage hat es mir angetan: "Der Stand der Technik ermöglicht es heute nicht, Fahrzeuge mit alternativem Antrieb zu einem wettbewerbsfähigen Preis zu produzieren, die der Kunde dann auch bereit ist in großen Stückzahlen zu kaufen. Die Batterie-Technik ist heute noch nicht so weit. Akzeptable Autos oder Motorräder, die auch die Kundenerwartungen erfüllen, gibt es noch nicht. Vielleicht wird es 2013 oder 2014 so weit sein, nicht vorher. Fahrzeuge, die es heute gibt, sind Insellösungen oder unausgereifte Bastellösungen."

Na super Position, vor allem vor dem Hintergrund, dass von Kuenheim wenige Zeilen davor konzidierte, dass 1) China ein Markt der Zukunft ist, 2) laut BMW-Markforschung der Kunde mit einem Elektroantrieb mindestens 100 Kilometer weit fahren möchte, und 3) die Frage der "urbanen Transportation" BMW-Motorrad sehr intensiv beschäftigt.

Zählt man 1 und 2 und 3 zusammen, kommt man auf 4 Überlegungen:

- Der durchschnittliche 45er Roller in Deutschland fährt kaum mehr über 5000 Kilometer im Jahr und in der Regel in der Stadt: vom Speckgürtel ins Büro und zurück oder mal rund ums Eiscafe.

- Hat sich die BMW-Marktforschung die falsche Zielgruppe ausgesucht?

- Sind die erfolgreichen Massenhersteller in China, wo der gemeine E-Roller ein Renner ist, und die erfolgreichen deutschen Importeure und Vertreiber allesamt Inselbewohner und unausgereifte Bastler?

- Ist der bayrische Dickschiff-Werk-Chef nicht irgendwie etwas hochnäsig, wenn er in Sachen Elektroantrieb die Angebote ignoriert und in die weite Zukunft 2014 verweist. Seine "Tausende Ingenieure, die alle nach dem Besten streben", hats vielleicht doch etwas gewurmt ...

PS: Hier die weltweiten monatlichen Verkäufe von BMW im Vergleich 2009 versus 2008 nach Zahlen der amerikanischen Dealernews.


Januar 2009: 3,731, + 1,1 Prozent zu 3,689 in 2008

Februar 2009: 4,401, - 29,6 Prozent zu 6,254 in 2008

März 2009: 9,100, - 18 Prozent zu 11,093 in 2008

April 2009: 10,166, - 18,6 Prozent zu 12,489 in 2008

Mai 2009: 10,172, - 12,2 Prozent zu 11,580 in 2008

Juni 2009: 9,402, - 13,8 Prozent zu 10,904 in 2008

Wenn diese Zahlen stimmen - Dealernews hat sie noch nicht dementiert - dann verwundert es doch schon, wenn von Kuenheim in der FAZ wie folgt zitiert wird: "Der Auftragseingang von BMW für neue Motorräder war im Juni das erste Mal seit neun Monaten im positiven Bereich. Wir hatten einen massiven Auftragseinbruch im Januar, auch noch im Februar, aber jeden Monat hat sich das kontinuierlich verbessert. Da ist also Licht am Ende des Tunnels."

Welcher Auftragseingang, welcher Verkauf, welcher Tunnel?

25 Juli 2009

24 Juli 2009

Video: Nachschlag zum E-Grand Prix Isle of Man 2009



Es wimmelt ja inzwischen schon von einschlägigen Videos zum ersten Elektro Grand Prix 2009 auf der Isle of Man. einfach mal bei Youtube suchen. Der Streifen oben hat mir definitiv am besten gefallen. Wer lieber Lesestoff will: Hier der Rückblick.

23 Juli 2009

Sony: Wann kommt dieses Wunderwerk auf den deutschen Markt?



Warum wird zuerst der kriselnde amerikanische Markt bedient, und nicht die von Konsumbereitschaft nur so triefenden Deutschen? Ich will es unbedingt haben. Sofort.

Der Technikwart

Ural-Gespann: Jagd auf Roter Oktober

Es ist schon zur Tradition geworden: Jedes Jahr verschickt Hari Schweighöfer eine schräge Presseerklärung und kündigt ein schräges Ural-Gespann an - die Limited Edition des kommenden Jahres... Hier ein Auszug:

"Jedes Jahr gibt der Ural Europa-Importeur im Sibirischen Werk eine kleine Ural-Besonderheit in streng limitierter Auflage zur Fertigung in Auftrag. Das Modell heuer: Ural Limited Edition 10/09 “Roter Oktober”, angelehnt an den ersten Roman von Tom Clancy und der gleichnamigen Verfilmung.

Und hier die kommenden Fragen gleich vorweg beantwortet:

1.) Ist “Roter Oktober” ein russisches Raketen-U-Boot der Typhoon Klasse?
Nein! „Roter Oktober“ ist kein U-Boot, sondern ein russisches Ural Beiwagenboot angeflanscht an ein russisches Ural Motorrad der Limitierten Edition des Jahrgangs 2009.

2.) Hat „Roter Oktober“ einen magnethydrodynamischen Antrieb (MHA)?
Nein! „Roter Oktober“ hat keinen magnethydrodynamischen Antrieb (MHA) sondern einen schwarz getarnten Boxermotor (SBM) mit Hubraum 750 ccm, welcher zirka 40 PS über Kardantrieb an das Hinterrad gibt.

3.) Und ist daher fähig, sich geräuschlos fortzubewegen?
Ja und nein! Dieses Fahrzeug lässt sich auf den 18 Zöllern von Heidenau sanft und geräuschlos im Schiebebetrieb bewegen. Nur macht das Niemand. Einmal den schwarz getarnten Boxermotor (SBM) aktiviert, nimmt das heisere Böllern der 2 schlanken Auspufftüten sofort gefangen.

Wie immer bei Ural´s limitierten Modellen gibts kleine nette Details: Diesmal sind es die Retourgangschaltung am Tank und eine kleine praktische Tasche am Po des Beiwagens mit eindeutiger Signierung der Herkunft aller Ural-Motorräder.

Die Jagd auf Roter Oktober ist ab sofort eröffnet. Nicht mehr als 30 Stück werden im Oktober 2009 in den Ural-Werften vom Stapel gelassen.

Mehr dazu unter www.ural.cc
Und hier eine Reportage darüber, wie viel Spaß man mit einem Ural-Gespann haben kann: IRBIT BIKE SHOW - Wodka im Tank der Ural

Neue Dickschiff-Modelle im September: Victory und Indian Chief

Ziemlich außerhalb der üblichen Verkaufs-Saison, aber noch rechtzeitig vor der Winterpause kommen zwei Klassiker, die Dickschiffe von Victory und eine Neuauflage der Indian Chief, auf den deutschen bzw. den amerikanischen Markt.

Zur Victory: Die Tochterfirma des Schneemobil- und ATV-Herstellers Polaris wird jetzt auch von Leu Tuning in Friesland vertreten. Polaris/Victory baut seit zehn Jahren in den USA Konkurrenz-Modelle zu Harley-Davidson - genauso fett, in der Website von Leu werden sie als "Drei-Zimmer-Küche-Bad" auf Rädern charakterisiert. die neuen 20120er Modelle sollen ab 19. September in 26452 Sande zu begutachten sein.

Nicht ganz so einfach ist die Lieferlage bei der Indian. Nach einer jahrelang ziemlich hart geführten Auseinandersetzung über die Nutzung des 108 Jahre alten Markennamens "Indian" und erhitzten Debatten, ob eine Replika eine Indian sein kann, hat Indian Motorcycles nun angekündigt, ebenfalls im September die ersten Maschinen der neuen 2010er Chief auszuliefern. Das Problem dabei: Für den Preis von bis zu 35.000 USD kriegt man in den USA zwei gut restaurierte Original-Indians aus den Vierzigern ....

22 Juli 2009

Karl Lagerfeld - ein echt cooler Hund

Wenig Aufwand - maximaler Effekt: schwarze Biker-Handschuhe, scharfe Brille und ein blondes Model mit Namen Lara Stone. Mehr brauchte Altmeister Karl Lagerfeld vergangenen Freitag nicht, um in Paris vor der Chanel Boutique ein Fotoshooting für Chanels Pre-Spring Kollektion "Starting Point" zu inszenieren.

Ok, da war noch was Wichtiges: Ein rattenscharfer Cafe Racer, bei dem ein alter Triumph Mark II-Motor verbaut wurde. Ok Karl einen Führerschein hat?

Die ganze Story und die Bilder bei WWD fashion ...

21 Juli 2009

Statistik: schlechte Zahlen für japanische Bike-Hersteller


Wir haben ein wenig in den Statistiken gegraben, die JAMA regelmäßig veröffentlicht: Jama ist die Vereinigung der japanischen Fahrzeug-Hersteller und protokolliert zur Zeit der schlechten Lauf der vier Bike-Bauer Honda, Yamaha, Suzuki und Kawasaki.

Ist schon demoralisierend, wenn man sich die Zahlen der vier Großen anschaut:

Im Mai 2007 in Japan produzierte Fahrzeuge über 250 ccm -
Honda 12.793, Suzuki 20.154, Yamaha 15.972, Kawasaki 15.835, Gesamt 64.754

Im Mai 2008 in Japan produzierte Fahrzeuge über 250 ccm -
Honda 4.074, Suzuki 10.676, Yamaha 14.414, Kawasaki 9.425, Gesamt 38.591

Im Mai 2009 in Japan produzierte Fahrzeuge über 250 ccm -
Honda 4.482, Suzuki 5.889, Yamaha 7.006, Kawasaki 3.944, Gesamt 21.321

Zwei Drittel der Produktion in Japan ist weggebrochen, der Gürtel muss enger geschnallt werden ...

kein Wunder, dass Honda und Yamaha ihre Teilnahme an der EICMA 2009 im November angesagt haben.

BMW: Sieht so der kommende E-Scooter aus?

Die Spatzen pfeifen und twittern es ja schon länger von den Dächern: Auch BMW wird in den wachsenden Markt mit Elektrofahrzeugen einsteigen. Gemutmaßt wurde bisher - wohl zu Recht - , dass das (gescheiterte) Experiment C1 eine geeignete Fahrzeugplattform sein könnte.

Die Spanier von www.soloscooter.com haben sich nun in der Gerüchteküche weit vorgewagt und einen Entwurf von Oberdan Bezzi sowie eine optisch modifizierte C1 ins Netz gestellt.

Spekuliert wird in dem (spanischen) Artikel auch über die technischen Details des Gefährts: Lithium-Batterien sollen drei Stunden Fahrzeit bei einer maximalen Geschwindigkeit von 120 kmh bringen. Soloscooter - und damit geht die zur Zeit haltlose Spekulation weiter - kündigt den Prototypen des Elektro-BMW-Scooter für 2010 und den Sprung in den Verkauf für 2011 an ... man wird sehen, vielleicht schon auf der nächsten EICMA in Mailand im Herbst.

Rennunfall: Henry Surtees tödlich verunglückt

Der 18jährige Henry Surtees ist am Wochenende im britischen Brands Hatch nach einem Unfall während eines F2-Rennens verstorben.

Surtees war der Sohn des erfolgreichen Motorrad- und Automobilrennfahrers John Surtees, der 1956 sowohl die 500-Kubik-Weltmeisterschaft auf zwei Rädern (MV Agusta) und 1964 die F1-Meisterschaft mit Ferrari gewonnen hat.

Bei dem Rennen am Sonntag in Brands Hatch hatte sich ein Rad am Wagen eines anderen Fahrers gelöst und hatte Henry Surtees mit voller Wucht am Kopf getroffen. RIP.

17 Juli 2009

Branchenkrise: Vectrix USA geht in die Insolvenz

Es hatte sich schon im April abgezeichnet und wir hatten darüber berichtet: Dem amerikanischen Hersteller von Großrollern Vectrix geht finanziell die Luft aus.

Mike Boyle, Chef der Firma mit Sitz in Middletown, Rhode Island, hat damit begonnen, die Arbeitsverträge mit der Mehrzahl der Angestellten des Roller-Herstellers aufzulösen und hat beim zuständigen Gericht ein Insolvenzverfahren beantragt. Vectrix hatte in den letzten Wochen versucht, staatliche finanzielle Unterstützung für die Firma zu bekommen, war dabei aber gescheitert. Jetzt sind zunächst etwa vier Fünftel der Angestellten in der Zentrale ohne Arbeit; die Website www.vectrix.com ist bereit tot.

Die Insolvenz tritt nach amerikanischem Recht innerhalb 30 Tagen in Kraft, falls kein Investor gefunden werden sollte. Das dürfte schwierig werden: "The company has made every effort to reduce costs and conserve cash, but market conditions continue to be difficult and the results of sales have been very disappointing." schrieb Boyle in einem Memo an die amerikanischen Händler.

Nach Auskunft von Sven Wedemeyer, Vertriebsleiter bei Vectrix Deutschland in Berlin, ist der deutsche Vertrieb, die Wartung und der Verkauf durch die unabhängige deutsche Filiale vom Insolvenzantrag der amerikanischen Zentrale nicht betroffen. "Wir verkaufen weiter," sagt Wedemeyer. "Auch die Produktionsstätte in Polen macht weiter."

Das für dieses Jahr avisierte zweite Modell von Vectrix, der kleinere VX2, mit dem ein breiterer Kundenkreis angesprochen werden sollte, wird allerdings auf frühestens 2010 verschoben. Das Flagschiff von Vectrix, der VX1, deckt mit einem Preis knapp unter 10.000 Euro kaum einen Massenmarkt ab, mit dem Geld verdient werden könnte.

E-Bikes: BestBuy wird zum ersten Discounter für Elektro-Moppets

Bei BestBuy in den USA - zumindest in den Filialen der Discounter-Kette im Nord-Westen der Vereinigten Staaten - wird nun außer der neuen Brammo Enertia auch das Ultramotor A2B-Moped angeboten.

Der Trend zum relativ hochwertigen Elektrofahrzeug - die Enertia kostet rund 10.000, das A2B um die 3.000 Dollar - schwappt inzwischen auch über den Atlantik nach England: Das A2B gibt es auch in den Electric Transport Shops in Oxford, Cambridge und Camden Town für unter 2000 englische Pfund.

14 Juli 2009

E-Bikes: Brammo Enertia jetzt offiziell im Vertrieb

Offizieller Rollout: Seit gestern vertreibt die Warenhauskette BestBuy im Nordwesten der USA das Elektromotorrad Enertia des Herstellers Brammo. Das erste Bike war vor drei Tagen von der Produktionsstraße gelaufen: "I just got off of the first ride of the first 100% production ready bike off the assembly line! We call it the "Golden Bike" altho in white..."

Die Enerita leiste umgerechnet etwa 13 PS, ein Drehmoment von 13 Nm und soll die Höchstgeschwindigkeit von knapp 110 kmh über eine Distanz von 70 Kilometern halten.

Brammo hat eine Rennversion der Enertia beim diesjährigen, erstmalig stattgefundenen E-Bike-Rennen auf der Isle of Man eingesetzt und war mit großem Tross und gesponsert von BestBuy angetreten. Schneller waren allerdings kleine Hersteller aus Indien und ein deutsches Team aus Kassel.

Die Enertia ist nicht das erste E-Bike, das in den USA käuflich zu erwerben ist, aber Brammo ist der erste Hersteller, der mit BestBuy einen namhaften Massenvertrieb vorweisen kann.

13 Juli 2009

MotoGP: Sete Gibernau's marodes Baulöwen-Team stellt Rennbetrieb ein

Die Ankündigung kam überraschend: Das Team Grupo Francisco Hernando mit dem Spanier Sete Gibernau am Lenker hat am Wochenende angekündigt, sich mit mit sofortiger Wirkung aus dem MotoGP-Zirkus zurück zu ziehen. Die letzten Rennläufe der Saison 2009 finden ohne die Ducati des spanischen Teams statt, die in den Farben des afrikanischen Equatorial Guinea angetreten war.

Sete Gbiernau war - so berichtet motogpmatter.com, vom Rückzug selbst überrascht: ""It's truly a pity that we are forced to abandon the project at this stage, just when we were convinced we were on the verge of achieving the results we were looking for."

Als Grund der Absenz für den Rest der Saison wird nebulös die "wirtschaftlich Situation" angegeben - wer sich mehr mit dem Sponsor Francisco Hernando beschäftigt, weiß allerdings sofort: Der Sponsor ist ein skandalumwitterter spanischer Baulöwe mit riesigen Bauruinen in Spanien, dubiosen Beziehungen zu einem afrikanischen Despoten (Equatorial Guinea) und schlichtweg pleite... moto1203 hat darüber zu Saisonbeginn berichtet.

Der Rennwart

10 Juli 2009

Ducati versteigert Desmosedici für Erdbebenopfer von L'Aquila

Auf dem G8 Gipfel in L’Aquila stellt Ducati, in Zusammenarbeit mit der Fiera Milano (Mailänder Messegesellschaft), eine Sonderedition der Ducati Desmosedici RR vor. Das Fahrzeug wird nach Abschluß der Tagung zu Gunsten der Erdbeben-Opfer von L’Aquila versteigert.

Hier die Pressemeldung: "Die Ducati Desmosedici RR ist das wohl eindrucksvollste Beispiel für Technik und Design „Made in Italy“. Anlässlich des G8-Gipfeltreffens in L’Aquila (8. bis 10. Juli) wurde eine Sonderedition dieses streng limitierten Motorrads aus dem Hause Ducati entworfen. Das Verkleidungsdesign dieser Desmosedici RR wurde vom italienischen Ministerpräsident Silvio Berlusconi mit angeregt."

Berlusconi? Oh, wie peinlich, dieser alternde Lustmolch ....

"Key Visual ist das Logo des Kongresses mit dem Schriftzug „L’Aquila 2009“ sowie das Startnummernfeld mit der „G8“ in den italienischen Nationalfarben. Das Design unterstreicht die bewusste Wahl von L’Aquila als Austragungsort des Gipfeltreffens, um für die Erdbebenregion ein Zeichen zu setzen.

Im Anschluss an den Gipfel wird das Fahrzeug der Fiera Milano, einem der größten Messeveranstalter Italiens, übergeben um es auf der Mailänder Motorrad Messe EICMA (10. bis 15. November) zu Gunsten der Erdbebenopfer in der Region L’Aquila zu versteigern.

Diese gemeinsame Initiative von Ducati und der Fiera Milano soll zum einen das Label „made in Italy“ stärken und darüber hinaus die große Anteilnahme am Schicksal der von dem schweren Erdbeben am 6. April betroffenen Region Abruzzen unterstreichen."

Elektro-Scooter: Piaggio kündigt Hybride für 2010 an

Als erster Roller- und Motorradhersteller wagt sich Piaggio auf den Hybid-Markt: Der Hersteller nahe Pisa will ab 2010 einen Hybridantrieb für Motorroller anbieten. Der Hybridantrieb ist nach Angaben von Piaggio derzeit als Prototyp in den Rollermodellen Vespa LX, Vespa X8 und dem dreirädrigen Mp3 zu sehen.

Bei dem nach einem Forschungs- und Entwicklungsaufwand von zehn Mio. Euro patentierten Antriebsaggregat handelt es sich um die Kombination eines Verbrennungsmotors mit einem Elektromotor. Die Ladung des Lithium-Akkus wird bei normalem Fahrbetrieb konstant aufrecht erhalten und reicht im Alleinbetrieb über Batterie 20 Kilometer. Wenn die Batterie leergefahren ist, kann sie über einen beliebigen 220-V-Wechselstromanschluss wieder aufgeladen werden.

Der Durchschnittsverbrauch bei gemischter Fahrweise liegt bei 1,66 Liter je 100 Kilometer und damit deutlich unter dem eines handelsüblichen Motorrollers mit vergleichbarer Hubraumklasse.

"Es handelt sich nicht nur um einen Scooter mit zwei Motoren, sondern um ein Antriebskonzept, das einen herkömmlichen Verbrennungsmotor und einen Elektromotor zu einem sparsamen und umweltfreundlichen Verkehrsmittel vereint", so Piaggio. Die ersten in Italien montierten Fahrzeuge sollen Mitte kommenden Jahres in den Handel gebracht werden - zum Verkaufspreis unter 10.000 Euro.

Mehr Infos: pressetext.deutschland

09 Juli 2009

E-bikes: Italiener können auch elektrisch

Aus einer kleinen italienischen Moto-Schmiede kommt dieser Herausforderer auf dem Markt für Offroad-Elektrobikes: die Bull aus dem Hause EVOLT in Monticello nördlich von Mailand. Sie gut gemacht aus.

Der Crosser wird von einem 84 Volt Elektromotor gepowert, der seine Kraft aus einem Lithium-Batteriensatz mit 30 Ah zieht. Damit soll die Bull fähig sein, 2 Stunden offroad zu absolvieren und eine maximale Geschwindigkeit von 70 - 90 Stundenkilometer zu machen. Ob diese Geschwindigkeit über die ganze Zeit gehalten werden kann, ist fraglich, hängt wohl vom Gelände ab.

Weil Elektromotoren ihre Power unabhängig von der Drehzahl sofort liefern, ist das Drehmoment imposant: 480 Newtonmeter. Wow.

Über Preise und Lieferadresse in Deutschland ist auf der italienischen Website von EVOLT, auf der auch ein Roller und ein etwas keinere Offroader angeboten werden, erst einmal nichts zu erfahren. Aber zumindest eine Kontaktadresse gibt es ...

06 Juli 2009

BMW-Elektro-Bike: umweltfreundlich - aber tödlich

Die Freunde von Gas2.0 haben ein surreales Gefährt ausgegraben - Halbo, den Wettbewerbsbeitrag des Franzosen Pierre Yohanes Lubis zum BMW Motorrad Innovation Contest 2009.

Ein Einrad - unterstützt durch eine kleine Heckrolle - mit Elektroantrieb. Details über Art des E-Motors, die Batterien, Reichweite und Realisierung gibt es nicht, aber sicher ist: Das Halbo ist saugefährlich - und wir werden es in absehbarer Zeit nicht im Straßenverkehr sehen.

Der letzte öffentliche Workshop zum BMW Motorrad Innovation Contest 2009 - mit Einsendeschluß am 17. Juli, also haltet euch ran - findet übrigens in Berlin statt: Am just dem gleichen Tag um 18:00 Uhr in Spandau, in den BMW-Werken, Am Juliusturm 14, 13599 Berlin.

Was BMW aus dem Ideenwettbewerb macht, steht in den Sternen. Ich schieße mal aus der Hüfte: In der R&D-Abteilung sitzen Menschen vor dem CAD-Computer und überarbeiten die alten Blaupausen des C1. Da passt doch ne große Batterie rein.

Was meint ihr? Wie sieht die erste E-BMW 2010 aus?

04 Juli 2009

Afghanistan: Johnny Cash statt Militäroffensive

Im Radio kam gerade ein Bericht über die große Offensive der US-Streitkräfte im Süden von Afghanistan. Der Reporter verstieg sich in die Annahme, der großflächige Einsatz von Marines könnte die Lage beruhigen. Seit wann macht man sich mit Gewehrkugeln Freunde?

Mir kommt dabei eine andere Geschichte in den Sinn, über die ich kürzlich beim Googlen gestolpert bin. Gregory Warner ist Reporter beim öffentlichen Radio in New York und war vor geraumer Zeit in Afghanistan. Warner reist immer mit seinem Akkordeon - es öffnet Türen.

Als er bei einem Treffen ein Lied aus seiner/unserer Jugend - "Those were the days" von Mary Hopkins - spielte, fragte ihn sein Übersetzer: "Woher kennen sie afghanische Folklorelieder?"

Der Kick: Afghanistan - und vermutlich viele andere Länder auf der "Achse des Bösen" - haben eine lange Tradition, sich amerikanischer Kultur auf ihre Weise anzunähern. Schickt mehr Folksänger und Heavy Metal Bands statt Soldaten.

Hier Gregory Warner bei einem Konzert in Mazar-i-Sharif vor begeisterten Afghanen mit seiner Version von Johnny Cashs "Ring of Fire".

03 Juli 2009

Studie: Motorradfahren macht glücklich - manchmal ...

Die Ergebnisse einer spannenden Umfrage hat Goeffrey Miller von der University of New Mexico laut einem Bericht in der New York Times zusammen getragen. Er stellt 200 Personen folgende Aufgabe:

List the ten most expensive things (products, services or experiences) that you have ever paid for (including houses, cars, university degrees, marriage ceremonies, divorce settlements and taxes). Then, list the ten items that you have ever bought that gave you the most happiness. Count how many items appear on both lists.

Bei der Auswertung beider Listen tauchte auf: Ein Haus. Gute Ausbildung. Reisen. Elektronics / Computer / Internet. Und natürlich: Coole, teure Autos mit Kultstatus.

Was machte besonders glücklich? Essen mit Freunden. Alkohol. Camping-Zeugs. vierbeinige Freunde.

Wie sollen wir das interpretieren? Easy.

1. Kauf ein teures Fahrzeug, kann auch ein Motorrad sein.
2. Mache eine schöne lange Reise damit. Am besten mit guten Freunden.
3. Geh abends schon essen und trinke anständig, bevor Du dich ins Zelt zurück ziehst.

Aber irgendwie wussten wir das auch schon vorher, oder? Gute Fahrt in Italien, Freunde!

02 Juli 2009

Neuzulassungen: Mieses erste Halbjahr 2009

Die Junizahlen 2009 des Kraftfahrt-Bundesamtes sind raus; und sie sind nicht gut. Abverkäufe Zweiräder im Vergleich zum Vormonat -7,9 %, im Vergleich zum Juni 2008 -25,9 %.

Also Zeit, sich mal etwas Halbjahres-Statistik über die Lage der Moppet-Branche anzutun.

Ok, beißen wir uns durch:

Übersicht

Gesamtzulassungen alle Zweiräder 01/2009 bis 06/2009 - 93.575
Gesamtzulassungen alle Zweiräder 01/2008 bis 06/2008 - 103.589
Gesamt ein Minus von -11,9 Prozent in den ersten sechs Monaten - der Zeitraum also, in dem traditionell die meisten Fahrzeuge verkauft werden.

Krafträder

Schauen wir noch mal weiter auf das Segment, das uns interessiert: Krafträder. Und lassen Roller, Leichtkrafträder und Leichtkraftroller mal draußen vor.

Verkauft wurden im
Januar 2008 4.886, im Januar 2009 2.685 - also ein Minus von -45,05 %
Februar 2008 7.531, im Februar 2009 6.456 - ein Minus von -14,27 %
März 2008 16.717, im März 2009 15.595 - ein Minus von -6,71 %
April 2008 15,118, im April 2009 15.688 - ein Plus von 3,77 %
Mai 2008 13.295, im Mai 2009 10.414 - ein Minus von 21,67 %
Für den eigentlichen Motorradbereich heißt das: ein durchschnittliches Minus von 16,79 % in den ersten fünf Monaten.

Das heißt in der Praxis - die Händler da draußen haben jedes sechste Motorrad dieses Jahr nicht verkauft. (Die miesesten Käufer kommen übrigens aus dem Saarland - dort gingen die Verkäufe um 18,93 % zurück, in Mec-Pomm, wo es eh nicht so gut läuft, haben sich die Biker gesagt - is doch eh egal: nur -3,79 %.

Einzelne Marken

Zu den Herstellern, auch da gibt es Erkenntnisse von der Hersteller-Vereinigung IVM über die Verkäufe auf dem deutschen Markt in den ersten fünf Monate im Vergleich zu 2008. Suchen wir uns einige raus:

April 1.092 Fahrzeuge, +5,81 %
BMW 8.859 Fahrzeuge, -12,30 %
Buell 425 Fahrzeuge, - 17,95 %
Ducati 1.689 Fahrzeuge, -4,71 %
Harley 4.408 Fahrzeuge, +4,65 %
Honda 8.181 Fahrzeuge, -16,94 %
Husquarna 277 Fahrzeuge, + 191,58 %
Hyosung 192 Fahrzeuge, -40,56 %
Kawasaki 5.980 Fahrzeuge, +12,11 %
KTM 2.484 Fahrzeuge, -8,68 %
Moto Guzzi 556 Fahrzeuge, -12,60 %
MV Agusta 555 Fahrzeuge, -36,80 %
MZ 2 Fahrzeuge, -96,49 %
Suzuki 7.558 Fahrzeuge, -27,28 %
Triumph 2.323 Fahrzeuge, -2,35 %
Yamaha 5.629 Fahrzeuge, -17,56 %
Sonstige 227 Fahrzeuge, -55,92 %

Bitter insgesamt, Zahlen wie Minus -40,56 % bei MV und -96,49 % bei MZ (2 Fahrzeuge, zwei Fahrzeuge dieser Marke wurden dieses Jahr noch verkauft....) gehen ins Mark.

Highlights

Werfen wir zum Abschluß noch einen Blick auf die Spitzenreiter der ersten fünf Monate 2009. Welche Maschinen gingen gut weg? Natürlich die üblichen Verdächtigen:

1. BMW - R 1200 GS - 2.459
2. Kawasaki - ER-6n - 1.499
3. Honda - CBR Fireblade - 1.483
4. Honda CBF 600 S - 1.330
5. Yamaha - XJ6 - 1.265
6. Suzuki - 1250 Bandit - 1.180
7. Honda - CBF 1000 - 1.063
8. Honda - CB 1000 R - 924
9. Kawasaki - Z 750 - 870
10. Yamaha - YZF-R1 - 867

Segmentwandel?

Ob diese Verteilung so bleibt, ist eher unwahrscheinlich. Es gibt nämlich Trends in eine andere Richtung, die Wanderung innerhalb der einzelnen Motorradsegmente und Hubraumklassen.

Zuerst der Hubraum, verglichen mit 2008:

125 - 249 ccm, +142,37 %
250 - 499 ccm, -31,33 %
500 - 749 ccm, -8,57 %
750 - 999 ccm, -11,06 %
1000 - 1199 ccm, -26,56 %
1200 - 1399 ccm, -7,45 %

nun die Bauart, ebenfalls im Vergleich zum Vorjahr:

Allgemeiner Verlust - -11,66 %
Enduro -19,33 %
Klassik -17,85 %
Sport -5,02 %
Supersportler -15,53 %
Tourer -1,35%

Was könnte das in Zukunft nun heißen? Vielleicht dies:

1. Die Zeiten sind schlecht, aber es wächst eine Schicht von jungen Motorradfahrern nach, die neben dem Roller auch die 125er wieder entdecken.

2. Die alten Haudegen und Besserverdiener dagegen haben von der GS 1200 in absehbarer Zeit die Faxen dicke, und kaufen sich lieber einen luxuriösen Tourer. Den Klassiker haben sie ja schon in der Garage.

3. Die Supersportler werden auch älter, vernünftiger und müssen sparen. sie fahren ihre Mühle noch ne Weile und wechseln dann zu den Naked Bikes, weil man da die Frau mal mitnehmen kann. Oder sie kaufen gleich einen KIA.

Branchenkrise: Kawasaki schnallt den Gürtel noch enger

Nach dem de facto-Rückzug aus der MotoGP reduziert Kawasaki weiter die Mannschaft: In den USA werden nun drei Dutzend Mitarbeiter in amerikanischen Firmenniederlassungen von Kawasaki Motor Corp. USA entlassen.

Die Entlassungen kommen nur wenige Tage nach der Ankündigung, bei der anderen Tochter Kawasaki Motors Manufacturing insgesamt ein Viertel der Mitarbeiter ins Freie zu setzen - insgesamt etwa 320 von 1300 Angestellten.

Die Entlassungen wurden vom üblichen PR-Getöse begleitet. Man sehe sich gezwungen, auf die aktuelle Marktlage zu reagierern und die langfristige Profitabilität des Unternehmens im Auge zu behalten usw.: "According to a prepared statement from Takeshi Teranishi, president, the revised corporate structure will improve Kawasaki's ability to quickly respond to changes in the marketplace that affect its dealers and consumers." Das wird die arbeitslosen Kawa-Leute sicher trösten...

01 Juli 2009

Zwei Fotos sagen mehr als tausend Worte ....

Meine Incoming-Mailbox läuft über.

Leute schicken mir auch permanent Fotos zu. Die ich kommentieren und benutzen soll. Die einen machen Werbung für ihr Produkt, die anderen wollen mir zu Denken geben...

Ich stelle zwei aus der heutigen Ausbeute - das erste von Kreidler mit der Band Jennifer Rostock, das zweite aus dem Iran mit Polizisten in Zivil - einfach unkommentiert online .. vielleicht gibt's Euch zu denken.



E-Bikes: Brammo-Chef Craig Bramscher schaut in die Zukunft


Wir hatten darüber berichtet - das Enertia Elektro-Bike von Brammo - hat in einer aufgebohrten Rennversion beim ersten E-Grand Prix auf der Isle of Man vor zwei Wochen einen guten dritten Platz belegt.

In einem Interview mit Wes Siler, einem der Kollegen vom "Hell for Leather"-Blog hat nun der Mastermind von Brammo, Craig Bramscher, ausführlich erklärt, wie er sich die kommerzielle Zukunft seiner Firma so vorstellt: "Wir werden der nächste große amerikanische Motorrad-Bauer sein."

Hier der Link zum Feature-Interview (auf englisch...)

Der Blogwart, Foto (c) Hell for Leather Magazine