30 Juli 2009

Buell 2010: wenig Neues, aber viel Selbstironie bei der Blast

Ich finde Buell gut. Ok, das Modelljahr 2010 wird langweilig. Es gibt kein neues Bike, sondern nur eine Menge Detailverbesserungen, die man nicht unbedingt haben muß oder einen Mehrwert gegenüber der 2008er Palette darstellen.
Aber Erik Buell, der Chef vom Janzen, beweist auch diesmal wie jedes Jahr, dass er keineswegs verkniffen durchs Leben geht. Beispiel: das amerikanische Einsteiger-Motorrad Buell Blast.

Die Blast war eine lahme Fuhre, ein zylinderamputierte Mutation der radikalen Sportsbike-Philosophie, die das Wesen der Marke ausmacht. Dennoch hatte die Blast ihre Berechtigung: Für Horden von US-Bikern war sie die erste Wahl nach der Fahrschule, der erste Schritt auf dem langen Weg zum echten PS-Schwein.

Jetzt hat Erik Buell entschieden, dass die Produktion der Blast eingestellt wird. 2010 wird es keine neuen Blasts mehr geben. Aber Erik Buell läßt die gute Tante nicht einfach vom Erdboden verschwinden, sondern nimmt sie bei der Vorstellung des Modelljahrs 2010 auf der amerikanischen Site mit viel Humor und Selbstironie aus dem Programm.

Have a Look - Introducing the Blast 2010 ...

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