Zusätzlich will Vectrix 60 Stellen streichen, wobei unklar bleibt, ob diese Stellen in den USA oder am Produktionsstandort Polen entfallen sollen.Wie weiter gemeldet wurde, bemüht man sich bei Vectrix auch um einen Regierungs-Kredit zur Überbrückung des aktuellen finanziellen Engpasses. Nach der Warnmeldung wurde der Handel mit Vectrix-Anteilen an der New Yorker Börse bis auf unbestimmte Zeit au sgesetzt.
Vectrix baut seit nunmehr fast drei Jahren Elektro-Roller für ein High-End-Klientel in den Staaten; das Flagschiff der Marke ist auch in Deutschland zu einem stolzen Preis knapp unter 10.000 Euro zu haben. Um aus diesem schmalen Nischen-Segment heraus zu kommen, hatte Vectrix in letzter Zeit auch bei der Entwicklung eines billigeren Massen-E-Rollers mit einem deutschen Hersteller kooperiert.
Noch vor einem Jahr hatte die Zukunft rosiger ausgesehen: Auf der Mailänder
Mailänder Motorradshow EICMA hatte Vectrix die Studie für eine E-Rennmaschine (siehe Foto) vorgestellt, die über 200 Stundenkilometer schnell werden und diese Leistung über 70 Kilometer Reichweite bringen sollte.
Dass das E-Geschoss in Produktion gehen würde, stand bereits damals in den Sternen, denn 500 Bestellungen wollte Vectrix vorab verbuchen. Eine offenbar illusorische Stückzahl – bei einem Festpreis von 55.000 Euro.
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