Posts mit dem Label Ausstellung werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Ausstellung werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

11 August 2009

Ducati-Porn: 79 Bilder von nackten Schönheiten

Immer wieder erstaunlich, wo überall Ducati-Liebhaber zu finden sind und sich treffen. Dieses Mal im April 2009 in New York. 79 Bilder von nackten Schönheiten ...

21 April 2008

Ausflug: Warum nicht mal zu ner Ausstellung in Hannover?

Nachdem der Frühling sich jetzt langsam und zumindest tageweise durchsetzt, gilt es die Frage zu beantworten, wohin die Kurzausflüge führen könnten. Von Mai bis Mitte Juli definitv nach Hannover.

Ok, der Vorort von Hamburg ist grundsätzlich zwar kein erstrebenswertes Moppedziel, doch das Historische Museum vor Ort hat bis 20. Juli eine ohne Einschränkungen sehenswerte Ausstellung zu bieten: "Halbstark auf zwei Rädern", eine Kulturschau der Fünfziger Jahre, die Zeit also, in der die Massenmotorisierung begann und nicht nur Jugendliche, sondern alle Mobilitätsfreunde aus der (finanziellen) Not geboren das Moped als Lieblingsspielzeug entdeckten.

Dank der Unterstützung von engagierten Privatsammlern sind nun viele Mopeds hannoverscher und niedersächsischer Marken zu sehen. Doch die Ausstellung richtet sich nicht nur an Technik-Fans: Originelle Museumsstücke wie etwa jener Klepper-Mantel, mit dem ein Moped-Pilot jahrelang dem Fahrtwind trotzte, oder der Pantherkopf, mit dem die Mopedbauer in Braunschweig ihren Arbeitsplatz schmückten, ergänzen die kleine, feine Fahrzeugschau. Für Zeitkolorit sorgen Fotos, Dokumente und Werbematerial.

"Erzählt werden Geschichten vom Mopedalltag, in dem sich das kleine Zweirad getreu der damaligen Werbung als „Fahrzeug des Berufstätigen“ bewährte, erzählt wird aber auch von aufregenden Mopedtouren über die Alpen ins Land der Vespas und Lambrettas. Und natürlich geht es um die „Halbstarken“. Zu deren durch Vorbilder in Kino und Medien gezeichneten Bild gehörte das Moped beinahe ebenso wie die Haartolle, die Rock’n’Roller-Lederjacke und die Zigarette im Mundwinkel."

Die Ausstellung wurde schon am 1. April eröffnet und bleibt noch bis 20. Juli in Hannover. Am 25. Mai 2008 findet ab 11:00 Uhr ein Moped-Frühstück statt; Sammler und Fahrer von historischen Mopeds und Rollern treffen sich zum „halbstarken“ Frühstück, zum Staunen und Bestaunen lassen, sowie zum Fachsimpeln über alles, was Pedale hat und historisch knattert.

Mehr Infos über Anfahrt, Öffnungszeiten usw. siehe hier.

Der Kulturwart

08 Oktober 2007

MAD 07: Motorraddesign in Mailand

Als 1998 das Guggenheim-Museum eine Ducati auf die Eingangsstufen des Kulturtempels drapierte und eine Motorrad-Austellung eröffnete, waren die Kunstpuristen empört: Etwas so profanes für das feinsinne Publikum?

Zwei Jahre später - die Ausstellung "100 Jahre Motorrad" war inzwischen zögerlich anerkannt bei den Kritikern und nach Bilbao weitergezogen - war die Schau ein berauschender Publikumserfolg. Inzwischen wird das Konzept - das Motorrad als Sinnbild des gesellschaftlichen Wandels und Metapher für die Mobilisierung des Menschen - gerne kopiert - meist schlecht, manchmal erfolgreich.

In Mailand gerät der Versuch wohl zum Besseren. Auf der MAD - Moto Art Design - 2007 werden vom 18. Oktober bis 18. November 2007 insgesamt 75 Serienmotorräder vorgestellt, die die letzten 80 Jahre Motorradbau entscheidend beeinflußt haben. Zu sehen sind meist italienische Maschinen aller wichtigen Hersteller, aber auch Meilensteine wie die Ariel BSA 3 oder die Britten V1000.

Wer also zufällig in den vier Wochen in Milano weilt - es findet ja auch die EICMA 2007 zur gleichen Zeit statt: Ein Besuch im Palazzo del Chiaccio, Via Piranesi 41 lohnt allemal.

Der Terminwart

05 Oktober 2007

Brennstoffzellen: ENV-Bike wird in London ausgestellt

Auf der Energy Solutions Expo, die am 10. und 11. Oktober 2007 in der Grand Hall, Olympia, in London stattfindet, wird auch das revolutionäre ENV vorgestellt, das erste Motorrad mit einem real existierenden Brennstoffzellen-Antrieb. Die Firma Intelligent Energy entwickelt das Fahrzeug seit 2004.

Warum ein Bike mit solch einem Antrieb? Weil es eine intelligente Antwort auf die Frage der Klimaerwärmung ist. Nur das Laufen zu Fuß ist definitiv energieneutraler und gesünder als eine Wasserstoff-Sauerstoff-Brennstoffzelle, die null Abgase emitiert und als Rückstand bei der Erzeugung des antreibendem Stroms nur reines Wasser erzeugt.

Wie funktioniert das Ganze nun? Hier eine kurze Beschreibung der physikalischen und chemischen Basics bei Wikipedia.

Sie führen in der Praxis dazu, dass der Antriebs-"Motor", der dem elektrischen Wandler vorgeschaltet ist, zum Einen aussieht wie ein cool gezeichneter Motorrad-Koffer, und zum zweiten das Fahrzeug noch nicht über den Prototypen-Status hinaus gekommen ist. Anfragen nach Testfahrten werden derzeit abschlägig beantwortet, es gibt aber einen Video bei Toutube, das das Fahrzeug im Fahreinsatz zeigt.



Die Verzögerung des Verkaufs der ersten Gefährte - relativ lange schon in Korrelation zur ersten vollmundigen 2005er-Ankündigung der baldigen Produktionsreife, aber doch extrem kurz zu den Langwellen der Klimazyklen dieser Erde - stellt das Konzept als solch weder in Frage, noch sind wir bei der angegeben Leistung am Ende der Fahnenstange: 80 Kilometer Höchstgeschwindigkeit und 160 Kilometer Reichweite sind nur der Anfang. Die erste Ducati "Cucciolo", das "Hündchen", hat 1946 den Speed der heutigen 1098 auch nur ahnen lassen.

Der Energiewart

21 August 2007

Ducati: Some call it motorcycle porn...


Manche Leute sind einfach besser; kommen weiter als andere. Warum?

Keine Panik, das soll nun kein pädagogisches Seminar für angehende Führungskräfte werden. Deshalb auch gleich die einfache Antwort: Man muß die richtigen Leute kennen. (Aufgepasst, junge Führungskräfte!)

In unserem Fall handelt es sich um den australischen Fotografen Phil Aynsley, der über drei oder vier Ecken mit dem Carl Fogerty-Clan befreundet ist - wir reden hier über den Fogerty, der vor einigen Jahren für Ducati die MotoGP-Klasse so dominiert hatte, wie es heute sein Landsmann Casey Stoner tut.

Jedenfalls haben seine guten Kontakte Phil Aynsley ermöglicht, bei Ducati eine Serie von Motor-Unikaten zu schießen, die die lange (Renn)-Tradition des Unternehmens dokumentieren. Die Stücke sind normalerweise nicht im Museum oder der Öffentlichkeit zugänglich, sondern stehen meines Wissens in der Rennabteilung von Ducati Corse, im Heiligsten von Borge Panigale also.

Achtung, Ducati-Liebhaber, bitte Tempos bereithalten, die Tränen der Rührung kommen sicher...bei diesen Schüssen.

(c) Jochen Vorfelder

05 Juli 2007

Fallen Angels: Wer war nun der Mörder in Ibbenbüren?

Ende Mai 2007 wurde Robert K., der 47 jährige Mitinhaber eines Harley Davidson Stores in Ibbenbüren von bisher unbekannten Personen angeschossen. Das bekannte Mitglied des deutschen Hells Angels-Charters starb wenig später in der Werkstatt.

Obwohl sofort nach dem Anschlag die ersten Vermutungen laut wurden, es handle sich um eine Auseinandersetzung zwischen den Hells Angels und den verfeindeten Bandidos, und vier Wochen nach der Tat auch zwei Mitglieder der Bandidos in Untersuchungshaft genommen wurden, ist der Hergang der Tat immer noch so unbeantwortet wie die Frage nach den Tätern.

Einer der beiden Bandidos ist inzwischen wieder auf freiem Fuß; die Hells Angels schweigen ebenso wie die Bandidos. Schweigen wird ohnehin groß geschrieben in den straffen Hierarchien der beiden Clubs. Rederecht für die Angels haben nur die beiden authorisierten "Spokespersons"; nur "Django" aus Bremen und ein Angel in Stuttgart sprechen derzeit mit Journalisten.

Warum ich das erzähle? Bei den Online-Recherchen nach dem aktuellen Stand der Ermittlungen bin ich auf eben jenen Stuttgarter, den Präsidenten des dortigen Hells Angels Charters gestoßen - und er hat sich als überraschend vielschichtige Persönlichkeit entpuppt.

Am besten gefallen hat mir auf seiner Website der Link zu seiner Ausstellung über die Deportation der württembergischen Juden während der Nazi-Diktatur. Erwartet man so ja nicht.

Die Ausstellung "Die Chemie der Erinnerung" wird gegenüber der Gedenkstätte “Zeichen der Erinnerung” in der Otto-Umfrid-Straße im Inneren Nordbahnhof, Stuttgart, bis Dezember 2007 gezeigt.

(c) Jochen Vorfelder

(c) Foto: Lutz Schelhorn