Manchmal fallen die Dinge einfach wie magisch zusammen - oder mit Ex-Kanzler Willy Brandt zu sprechen: "Da wächst zusammen, was zusammen gehört...".
Man nehme z.B. den Song "New Slang" einer extrem relaxten Pop-Band aus Albuquerque, New Mexico namens "The Shins"und lege ihn unter die Video-Aufnahmen eines Veteranentreffens - in diesem Fall das Post Classic Race Meeting im australischen Eastern Creek vom Oktober 2007.
Herausgekommen ist eines der besten Rennvideos, das ich in der letzten Zeit gesehen habe.
Post Classic Race Meet - Eastern Creek Oct 2007 from Deus Cycles on Vimeo
Zum DEUS-Rennteam: DEUS ist eine Schrauber-Garage mit angeschlossenem Mode-Label aus New South Wales, an der der Gründer des Australien-Weiten Kult-Labels MAMBO beteiligt ist. Siehe www.deus.com.au
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19 Mai 2011
18 Januar 2010
BBC feuert Hells Angels-Journalisten Steve Jones
AFFA - Angel Forever - Forever Angel. Das gilt offensichtlich auch für BBC Wales. Der halbstaatliche Sender hat den 51-jährigen Radio- und Fernseh-Journalisten Steve Jones gekündigt, nachdem eine pikante Verbindung bekannt geworden war: Jones ist Vollmitglied der Hells Angels auf der Insel.
Jones wurde nach einem Fernseh-Interview, in dem er als HA-Sprecher unter dem Decknamen "Echo" einen harten Polizeieinsatz während des turbulenten Bulldog Biker Bash-Festivals scharf kritisierte, an Hand seiner pointierten Stimme identifiziert. Jones: ""In the UK, we're not organised crime - we're a brotherhood of bikers." Nach einer Untersuchung, die seine Verbindung zu den Hells Angels zu Tage förderte, wurde er fristlos gefeuert. Jones hatte über zwanzig Jahre für die BBC gearbeitet und für den Zeitraum des Festivals, das er mit organisierte, Urlaub genommen.
Nach einem Bericht von news.motorbiker.org ginge es für die BBC nicht an, "unter der Woche als BBC-Korrespondent zu arbeiten und am Wochenende Hells Angel zu sein."
Hier das Interview mit Steve "Echo" Jones vom Festival.
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15 Dezember 2009
BMW S 1000 RR macht auf Manga-King
Schon wieder ein BMW-Posting? Sei es drum. Geht um Folgendes: Vor drei Wochen hatten wir darüber berichtet, dass BMW sich eine neue Kommunikationsagentur - Serviceplan - zugelegt hat. Die war mit großer Ankündigung in den Ring gestiegen: ""Es wird eine werbliche Revolution für BMW Motorrad in Deutschland stattfinden." Wie die Handschrift der Werber - die schon in fortgeschrittenem Alter speziell für diesen Job den Motorradführerschein gemacht haben, kommt gut beim Kunden - aussieht, kann man in Ansätzen bei einer Kampagne sehen, die bei BMW Südafrika und auf der Website des Fotografen Rene Neumann aufgetaucht ist. Ob das revolutionär ist, wissen wir nicht. Die S 1000 RR wagt sich dabei aber zumindest optisch auf ein Spielfeld, auf dem bisher die japanischen Konkurrenten Honda, Yamaha, Kawa und Co. einen Heimvorteil genossen haben: Manga. Die Bilder sind eine mediale Kriegserklärung: scharf, aggressiv, das tut weh - dem Konkurrenten jedenfalls. Hier ein Eindruck in Kleinversion, die großen Bilder liegen bei BMW Südafrika auf page 2.
26 November 2009
BMW: Auch die Münchner rufen die Digitale Revolution aus
Wenn wir schon bei der Werbung sind: Auch BMW macht jetzt mobil im Internet. Seit Anfang des Monats November 2009 hat BMW Motorrad seinen deutschen Etat an die "Kreativen" von Serviceplan Campaign übertragen.
Die Münchner Agentur wird zukünftig alle Kommunikationsbereiche der Marke auf nationaler Ebene betreuen - neben Kampagnen zählt dazu auch das Online-Marketing. Der selbst gesteckte Anspruch ist hoch: "„Wir wollen die Stimmung für das Motorrad im Allgemeinen verbessern. Und es wird eine werbliche Revolution für BMW Motorrad in Deutschland stattfinden“, so Stefan Schütte, der Serviceplan-Campaign-Geschäftsführer. Zitat: "Ziel dabei ist es auch, völlig neue Zielgruppen anzusprechen und zu erschließen, was mit aufsehenerregenden und unkonventionellen Kreationen in allen Bereichen angestrebt wird." In Zusammenarbeit mit der Serviceplan-Tochter Mediaplus soll künftig eine neue werbliche Strategie für den deutschen Markt umgesetzt werden, die die Marke noch prominenter in Szene setzt. Schütte: „BMW Motorrad wird in Zukunft noch sehr viel deutlicher wahrgenommen werden.“ Auch da sind wir gespannt. Der Parade-Blog der Münchner über die neue S 1000 RR ist bisher noch ziemliches Dunkeltuten. Manche Einträge wurden schon 16 mal angesehen. Da ist noch Luft nach oben, Meister Schütte.Honda: digitale Kampagne für die neue VFR1200F

Der Trend zur verstärkten digitalen Kommunikation ist jetzt auch in der Motorrad-Branche deutlich zu spüren
Während zur Zeit die neue VFR1200F in Spanien ausführlich getestet wird, hat die Firmen-Zentrale bekannt gegeben, dass zur Markteinführung des neuen V4-Modells eine spezielle Kampagne mit Online-Guerilla-Marketing sowie Twitter- und E-Mail-Aktivitäten gestartet wird. Die Kampagne, für die die Agentur Crayon verantwortlich zeichnet, soll nächste Woche beginnen und bis Weihnachten laufen.
Harry Cooklin, Manager für Brand Communication bei Honda Motor Europe, dazu: "For the first time we’ve used digital channels to launch a motorcycle, our flagship VFR1200F. With the campaign running across Europe, Crayon has produced a multi-language site. With such good figures on our pre-launch site I am looking forward to seeing how well this campaign performs.” Ja, da sind wir auch gespannt, wie gut das ankommt.
Schon vor dem Start wenig begeistert sind die Kollegen von den Holzmedien für den Zeitschriftenkiosk: Mehr Online-Aktivitäten bedeutet bei angespanntem Budget - das schon zur seltsamen Honda-Absenz auf der EICMA 2009 führte - nämlich auch weniger Print-Anzeigen.
In die gleiche digitale Kerbe hat vor der EICMA schon Kawasaki gehauen. Die Japaner hatten die gesamte Pressekonferenz zur Vorstellung der neuen Modelle 2010 nur noch online veranstaltet und sich den persönlichen Auftritt auf der Messe gespart.
Leider kann man sich bei der digitalen Kommunikation mit dem Kunden ziemlich schnell ziemlich umständlich und ziemlich erfolglos anstellen. Beispiel Yamaha: Unter
http://www.yamaha-motor.de/competition/ kann man drei coole Maschinen gewinnen.
Aber zu welchem Preis? Darf man im digitalen Zeitalter wirklich auf ein verflashtes Online-Formluar verzichten, den Kunden mit pdf-Ausdruck und Kugelschreiber quälen und auch noch verlangen, das er das Schriftstück persönlich beim nächsten Yamaha-Händler vorbeibringt?
Yamaha glaubt: Ja.Wie funktioniert das Gewinnspiel?
1. Drucken Sie diesen Gewinnspielvordruck (PDF) aus und füllen Sie ihn aus.
2. Gehen Sie zu einem autorisierten Yamaha Vertragshändler und händigen Sie ihm den Gewinnspielvordruck aus.
3. Schauen Sie am Freitag, den 18. Dezember unter www.yamaha-racing.com/competition nach, ob Sie zu den glücklichen Gewinnern zählen!
Wir werden leider nie erfahren, wieviele potentielle Kunden damit in die Schauräume gesogen wurden ....
Dank an http://twitter.com/vjstephan für den Twitter-Tipp.
21 August 2009
Magazine-Krise: Bauer Verlag entläßt BIKE-Chefredakteur Steve Rose
Nach der Motor Presse Stuttgart (MPS), bei der im Mai 2009 Redaktionsplätze bei MOTORRAD gestrichen wurden, greift nach einer Meldung aus den USA nun der Hamburger Bauer Verlag bei seinem internationalen Ableger Bauer Media Group durch: Beim englischen BIKE, nach eigenen Angaben "Britain's best-selling bike magazine", wurde der Chefredakteur Steve Rose überraschend entlassen.
Rose war erst 2007 zum Chef von BIKE ernannt worden, damals noch unter der Ägide des alten Besitzers, der EMAP Gruppe. Bauer Media hatte u.a. BIKE erst im vergangene Jahr gekauft.
In den einschlägigen Foren wird kolportiert, dass "Rose mit der neuen Verlagsleitung nicht zurecht kam und sich mehr klare Strategien von oben gewünscht hatte. Andererseits ist Rose mehr der Typ des schreibenden Journalisten statt des kühl kalkulierenden Chefredakteurs."
Die Entlassung von Steve Rose, eines unter Moto-Journalisten sehr beliebten Kollegen, fällt zusammen mit der allgemeinen Krise der Druck-Branche: BIKE hat nach Schätzungen noch eine monatliche Auflage von etwa 70.000 Exemplaren - ein schlechtes Ergebnis für den UK-Markt und Tendenz fallend.
Auch MOTORRAD, wo der chirurgische Eingriff in die Redaktion schneller als bei Bauer kam, leidet unter Leserschwund. Das Monats-Blatt hat in den vergangenen fünf Jahren rund 19 Prozent des Gesamtverkaufs verloren und liegt beim Einzelverkauf zur Zeit noch bei knapp über 40.000 Exemplaren.Die Abonnentenzahl ist im gleichen 5-jährigen Zeitraum um 17 Prozent gesunken. Branchenkenner fragen sich wohl zu Recht, ob der 14-tägige Rhythmus für ein solches Special-Interest-Magazin noch zeitgemäß ist.

Dabei ist MOTORRAD vergleichsweise noch gut dabei: Schrillere Titel wie etwa die BIKER NEWS stürzen 2009 komplett ab - nach den aktuell vorliegenden Zahlenverkauft das Blatt noch 12.000 Stück am Kiosk und hat in den letzten fünf Jahren einen Rückgang am Kiosk von 72 Prozent zu vermelden. Trotz Babes on Bikes ...
Rose war erst 2007 zum Chef von BIKE ernannt worden, damals noch unter der Ägide des alten Besitzers, der EMAP Gruppe. Bauer Media hatte u.a. BIKE erst im vergangene Jahr gekauft.
In den einschlägigen Foren wird kolportiert, dass "Rose mit der neuen Verlagsleitung nicht zurecht kam und sich mehr klare Strategien von oben gewünscht hatte. Andererseits ist Rose mehr der Typ des schreibenden Journalisten statt des kühl kalkulierenden Chefredakteurs."
Die Entlassung von Steve Rose, eines unter Moto-Journalisten sehr beliebten Kollegen, fällt zusammen mit der allgemeinen Krise der Druck-Branche: BIKE hat nach Schätzungen noch eine monatliche Auflage von etwa 70.000 Exemplaren - ein schlechtes Ergebnis für den UK-Markt und Tendenz fallend.
Auch MOTORRAD, wo der chirurgische Eingriff in die Redaktion schneller als bei Bauer kam, leidet unter Leserschwund. Das Monats-Blatt hat in den vergangenen fünf Jahren rund 19 Prozent des Gesamtverkaufs verloren und liegt beim Einzelverkauf zur Zeit noch bei knapp über 40.000 Exemplaren.Die Abonnentenzahl ist im gleichen 5-jährigen Zeitraum um 17 Prozent gesunken. Branchenkenner fragen sich wohl zu Recht, ob der 14-tägige Rhythmus für ein solches Special-Interest-Magazin noch zeitgemäß ist.

Dabei ist MOTORRAD vergleichsweise noch gut dabei: Schrillere Titel wie etwa die BIKER NEWS stürzen 2009 komplett ab - nach den aktuell vorliegenden Zahlenverkauft das Blatt noch 12.000 Stück am Kiosk und hat in den letzten fünf Jahren einen Rückgang am Kiosk von 72 Prozent zu vermelden. Trotz Babes on Bikes ...
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07 Mai 2009
Branchenkrise: "MOTORRAD" streicht Redaktion zusammen
Es war abzusehen: Die Krise in den Magazin-Verlagen - sowohl bei Spiegel, Gruner + Jahr als auch bei den anderen Branchen-Größen - hat mit fallenden Anzeigenerlösen jetzt auch die Häuser der Special-Interest-Publikationen erreicht.Der Mediendienst Kress berichtet heute, dass der Motor Presse Stuttgart (MPS) seinen Standort Berlin schließt und erhebliche Stellen im Mutterhaus Stuttgart streicht. 42 Mitarbeiter sollen insgesamt gehen.
Die in Berlin produzierten Titel AutoStraßenverkehr und 4Wheel Fun werden ab sofort von einer zentralen Redaktion in Stuttgart produziert, die von Bernd Ostmann, Chefredakteur von auto motor & sport, geleitet wird.
Auch die Zweirad-Titel wird es sofort treffen: Sowohl bei MOTORRAD, bei PS, bei 2Räder (Hat das jemals jemand gelesen?) und Motorrad Classic fallen Stellen weg.
Nach dem Bericht bei Kress trifft es bei MOTORRAD vor allem das mittlere Redaktions-Management - beim Verkaufsführer am Kiosk soll die zweite Hierarchie-Ebene komplett wegfallen, aus acht "Ressorts" drei "Einheiten" werden.
Die Gründe für den personellen Aderlass sind laut Kress vor allem in "der Wirtschafts- und Werbekrise" zu suchen - das deckt sich mit unserem Erfahrungen: In Gesprächen mit den Herstellern hat sich schon seit längerem angedeutet, dass der Sinn von ganzseitigen Magazin-Anzeigen, deren Reichweite und Erfolg in Form von Umwandlung ihttp://www.blogger.com/img/blank.gifn Käufer schwerlich messbar ist, immer stärker angezweifelt wird.
Statt dessen setzen die Werbekunden und Hersteller auf nachvollzieh- und messbare Aktionen wie Werbemaßnahmen auf dem Internet und direkte Kundenansprache bei ihren Stützpunkt-Händlern (siehe Triumph), also am so genannten POI (Point of Sale).
Auch Aktionen wie Einsteiger-Trainings in Zusammenarbeit mit dem ADAC (Honda) oder Fahrtraining-Wochenenden (Harley-Davidson/Robinson Club) sind offensichtlich viel versprechender als die kontinuierliche Übergabe von nicht unerklecklichen Summen für DIN-A4-Bildchen, die schlichtweg überblättert werden und im redaktionellen Umfeld untergehen.
Doch nicht nur der Anzeigen-Markt bei MOTORRAD bröckelt: Das Magazin setzt aktuell 135.850 Exemplare pro Monat ab. Im Fünf-Jahres-Trend bedeutet dies ein aktuelles Minus von 20 Prozent. Hier der Link zur aktuellen Verkaufsstatistik.
Der Medienwart
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12 September 2008
Schräglage: Stirb schneller, Leser!

Immer Vollgas, immer volles Risiko - Motorradfahrer haben ein schlechtes Image. Daran sind das Zweirad-Zentralorgan "MOTORRAD" und das Schwesterblatt "PS" nicht ganz unschuldig: Reporter huldigen der ungebremsten Raserei und halsbrecherischer Stunts. Inzwischen beschweren sich auch die Abonnenten.
Zum Artikel bei SPIEGEL Online
Die Kolumne hat in ein Wespennest gestochen - die Reaktionen im Forum lassen jedenfalls darauf schließen.
Interessant dabei: Die Diskutanten stellen oft ihre "persönliche Freiheit" zur Diskussion. Dabei geht es in dieser "Schräglage" gar nicht um die Geschwindigkeit des individuellen Fahrers - sondern um die Philosophie einer Redaktion, die für Tausende von Lesern schreibt und damit eine weiter gehende Verantwortung hat.
Wer sich den tragischen Einzelfall antun will, sollte einen Blick auf diesen Bericht des WESTENS, des Portals der WAZ, werfen und durch die Kommentare scrollen. Dank an Marc vom Motorradblog für den Link.
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10 Juni 2008
MZ: Zschopau macht zum Jahresende dicht
Bei einer weiteren ostdeutschen Traditionsmarke gehen die Lichter aus: Die Firmenleitung der Motorrad- und Zweiradwerke Zschopau (MZ) hat die Schließung des Werkes zu Ende 2008 angekündigt, nachdem der malaysische Investor Hong Leong Industries Berhad Ende vergangener Woche die finanzielle Unterstützung aufgekündigt hatte. Hong Leong war 1996 bei MZ eingestiegen.Durch die Schließung des Werks verlieren die 40 Mitarbeiter, die in Zschopau noch Motorräder bauen, ihren Arbeitsplatz. Der Betriebsratschef Steffen Dögnitz hat inzwischen Protestaktionen angekündigt; am kommenden Freitag soll eine erste Kundgebung in Dresden vor der Sächsischen Aufbaubank (SAB) stattfinden. Zudem sei man, so Dögnitz, in Kontakt mit einem potenziellen ausländischen Investor, der Hong Leong ein "ordentliches Angebot" zur Übernahme vorgelegt habe. Der sächsische Wirtschaftsminister Thomas Jurk (SPD) kündigte bei einem Krisengespräch am Dienstag Nachmittag im Zschopauer Werk an, alles zu tun, um MZ am Leben zu erhalten. "Das Wichtigste ist, dass die 40 MZ-Mitarbeiter in der Region eine berufliche Perspektive finden", sagte Jurk.
Pikant ist der Zeitpunkt der angekündigten Schließung: Ende 2008 läuft für Hong Leong die Bindefrist für die Fördermittel des Landes Sachsen aus, die über Jahre in das notleidende Unternehmen flossen. Eine Sprecherin des sächsischen Wirtschaftsministeriums kündigte an zu prüfen, ob alle Bedingungen der Förderung auch eingehalten worden seien.
Bei MZ wurden in den vergangenen Jahren Zweiräder von 125 bis 1000 ccm gebaut; das Topmodell der aktuellen Modell-Palette ist die 1000 SF, ein Naked Bike mit einem wassergekühlten Viertakt-Reihenzweizylinder-Motor mit 113 PS.
24 September 2007
mopetenTV: Sendung No. 16 ist online
Folge 16 von mopeten.tv ist nach einer kleinen Herbst- (oder war es Spätsommer?)-Pause online.Das zentrale Thema:
- Langstreckenrennen für Motorräder gibt es schon seit langem. Klangvolle Namen wie Le Mans, Bol d’Or und Oschersleben stehen für 24 Stunden härteste Anforderungen an Mensch und Maschine. Aber auch mit einstelligen PS-Zahlen, einem Acker und 6 Stunden Zeit kann man ordentlich Spass haben, wie z.B. auf dem 6-Stunden-Mofarennen in Damscheid.
Wir wünschen gute Unterhaltung mit mopeten.TV, Folge 16.
Der Videowart.
16 August 2007
Hippies & Bikers: Freewheeling vor 40 Jahren
Da sitzt man nichts ahnend im Café - und wird von P.K. versetzt, der trotz Vollverkabelung und Nokia-Organizer die vereinbarten Termine nicht immer im Griff hat - und blättert in der Hamburger Morgenpost: Aha, heute vor 40 Jahren war Hippie-Zeit, der Summer of Love.Zurück im Büro stöbern wir doch gerne nach den aktuellen Angeboten zu diesem Thema und stolpern über ein fulminant einfaches, aber deshalb so liebenswürdiges Foto-Essay, das Slate.com dazu online gestellt hat. Eine Slide-Show mit Aufnahmen der Fotoagentur Magnum, eine Klasse für sich, sowohl die Agentur als auch das Essay.
Da erinnere ich mich doch gerne an Danny Lyon, einen anderen Chronisten jener Tage, der selber irgendwo ein Hippie war, aber eine andere Randgruppe des großen Amerikanische Traums auf grobkörnigen Schwarz-Weiß-Rollfilm verewigt hat: den "Outlaws Motorcycle Club" in Illinois.
Lyon war Mitte der Sechziger Kunststudent, aber fuhr lieber mit seiner betagten 650er Triumph Bonneville übers Land und vertrieb sich die Zeit bei Straßen- und Motocrossrennen in trostlosen Provinznestern. Er fotografierte; die Rennfahrer, ihre Frauen, die Zuschauer, und er fuhr selten allein. Von 1963 bis 65 war er ein Mitglied des Chicagoer Chapters der "Outlaws" und trug ihre „Colors“ - er trank und rauchte mit ihnen und war bei den Beerdigungen dabei, wenn wieder einer der "Outlaws" an den Folgen eines Unfalls starb.
Sein Bildband "The Bikeriders" ist ein inzwischen anerkannter Meilenstein in der Geschichte der amerikanischen Fotografie und stellt eine Verbindung zwischen den Hippies und Bikern dar: "Auch andere Randgruppen wie die Beatniks und Hippies begeisterten sich für die Biker: Die Drogen-Evangelisten der Merry Pranksters um die Schriftsteller Ken Kesey und Tomothy Leary sahen wie die 'Grateful Dead' in den berühmt-berüchtigten Hell’s Angels seelenverwandte Zeitgenossen."
Ich habe Danny Lyon, seit vielen Jahren selbst ein Magnum-Fotograf, vor geraumer Zeit mal eine längere Betrachtung gewidmet - wer Lust & Zeit hat zu lesen, hier lang.
Der Archivwart
20 Juli 2007
Gruner + Jahr: Auf den Hund gekommen ....
Man verfolgt ja gelegentlich, was die lieben Kollegen so treiben. Und weil ich ja aus meinem Büro auf den Lieferanteneingang von Gruner + Jahr schaue, tauchen Meldungen über dieses Verlagshaus natürlich häufiger auf dem moto1203-Radarschirm auf.
Heute ist mir folgende Meldung untergekommen:
Gruner + Jahr stellt das zweimonatliche Wohnmagazin "Decoration", eine Line Extension des Magazins "Schöner Wohnen", am 27. August ein. Chefredakteur Thomas Niederste-Werbeck kann sich nun voll auf seinen zweiten Titel "dogs" konzentrieren. Die Redaktionsmitarbeiter von "Decoration" würden künftig ebenfalls für "dogs" arbeiten, heißt es bei G+J.
Man darf sich das mal plastisch vorstellen: Da arbeitete gestern jemand für diese "Line Extension" noch voll Inbrunst an einem Enthüllungsartikel über Terracotta-Fliesen. Doch als er heute ins Büro kam, wurde schnell klar: Aus der Geschichte wird nichts mehr. Ab Montag soll er die Rubrik "hochwertiges Feuchtfutter" betreuen.
Echt auf den Hund gekommen...
Der Medienwart
Berichtigung: Meine Frau, die sich in diesen Dingen auskennt, merkte an, dass es bei Decoration hauptsächlich darum ging, wie man stilsicher den Tisch deckt. Also nichts mit Terracotta-Fliesen.
Die Geschichte im Hause Gruner + Jahr muß deshalb (wieder einmal) neu geschrieben werden: Der bisherige Untersetzer-Redakteur verwendet seine Sachkenntnis also zukünftig beim großen Napf-Test.
Heute ist mir folgende Meldung untergekommen:
Gruner + Jahr stellt das zweimonatliche Wohnmagazin "Decoration", eine Line Extension des Magazins "Schöner Wohnen", am 27. August ein. Chefredakteur Thomas Niederste-Werbeck kann sich nun voll auf seinen zweiten Titel "dogs" konzentrieren. Die Redaktionsmitarbeiter von "Decoration" würden künftig ebenfalls für "dogs" arbeiten, heißt es bei G+J.
Man darf sich das mal plastisch vorstellen: Da arbeitete gestern jemand für diese "Line Extension" noch voll Inbrunst an einem Enthüllungsartikel über Terracotta-Fliesen. Doch als er heute ins Büro kam, wurde schnell klar: Aus der Geschichte wird nichts mehr. Ab Montag soll er die Rubrik "hochwertiges Feuchtfutter" betreuen.
Echt auf den Hund gekommen...
Der Medienwart
Berichtigung: Meine Frau, die sich in diesen Dingen auskennt, merkte an, dass es bei Decoration hauptsächlich darum ging, wie man stilsicher den Tisch deckt. Also nichts mit Terracotta-Fliesen.
Die Geschichte im Hause Gruner + Jahr muß deshalb (wieder einmal) neu geschrieben werden: Der bisherige Untersetzer-Redakteur verwendet seine Sachkenntnis also zukünftig beim großen Napf-Test.
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