Man frönt ja manchmal seltsamen Hobbys. eins von meinen ist die Verfolgung der Nachrichtenlage Indonesien.
Das liegt daran, dass ich eine eigene, kleine Vergangenheit in dem Land habe, in dem Moppedfahren in der Regel mit Gummilatschen und Schleier unter Missauchtung jeglicher Verkehrsregel ausgeübt wird. Aber das ist eine ganz andere Geschichte ... kommen wir auf den Punkt.
Fakt ist: Der Polizeipräsident hat verfügt, dass in zwei Wochen nach Ende der Fastenzeit Motorradfahren in bestimmten Stadtgebieten, auf bestimmten Straßen und zu bestimmten Zeiten verboten sein wird. Der Grund: So soll dem permanenten Stau, der in der 25 Millionen-Stadt herrscht, Abhilfe geschaffen werden.
Hört sich eigentlich erst mal gut an - wären da nicht ganz bestimmte indonesische Komponenten in dem Erlass:
1. Den verhinderten Moped- und Motorradfahrern sollen alternative Transportmittel bereitgestellt werden. Wer Jakarta und Indonesien kennt, weiß: Das wird nie und nimmer geschehen.
2. Der Plan wird von Astra Honda Motors, dem Importeuer des japanischen Herstellers, unterstützt. Noch. 51 Prozent gehören dem Clan des Ex-Präsidenten. Wenn auch nur ein Mopped weniger verkauft wird in nächsten Zeit und der Gewinn fällt, fällt auch der Erlass.
3. In Indonesien geht man immer den Weg des geringsten Widerstands. Logischerweise sind deshalb die Millionen von Automobilen, die den Stau verursachen, nicht von dem Verbot betroffen. Auch die Automobil-Importeure gehören den Clans - siehe unter 2.
Eine indonesische Lösung halt. Irgendwie doch immer wieder schon zu hören, dass es Orte auf dieser Welt gibt, an denen sich rein gar nichts ändert.
Das liegt daran, dass ich eine eigene, kleine Vergangenheit in dem Land habe, in dem Moppedfahren in der Regel mit Gummilatschen und Schleier unter Missauchtung jeglicher Verkehrsregel ausgeübt wird. Aber das ist eine ganz andere Geschichte ... kommen wir auf den Punkt.
Fakt ist: Der Polizeipräsident hat verfügt, dass in zwei Wochen nach Ende der Fastenzeit Motorradfahren in bestimmten Stadtgebieten, auf bestimmten Straßen und zu bestimmten Zeiten verboten sein wird. Der Grund: So soll dem permanenten Stau, der in der 25 Millionen-Stadt herrscht, Abhilfe geschaffen werden.
Hört sich eigentlich erst mal gut an - wären da nicht ganz bestimmte indonesische Komponenten in dem Erlass:
1. Den verhinderten Moped- und Motorradfahrern sollen alternative Transportmittel bereitgestellt werden. Wer Jakarta und Indonesien kennt, weiß: Das wird nie und nimmer geschehen.
2. Der Plan wird von Astra Honda Motors, dem Importeuer des japanischen Herstellers, unterstützt. Noch. 51 Prozent gehören dem Clan des Ex-Präsidenten. Wenn auch nur ein Mopped weniger verkauft wird in nächsten Zeit und der Gewinn fällt, fällt auch der Erlass.
3. In Indonesien geht man immer den Weg des geringsten Widerstands. Logischerweise sind deshalb die Millionen von Automobilen, die den Stau verursachen, nicht von dem Verbot betroffen. Auch die Automobil-Importeure gehören den Clans - siehe unter 2.
Eine indonesische Lösung halt. Irgendwie doch immer wieder schon zu hören, dass es Orte auf dieser Welt gibt, an denen sich rein gar nichts ändert.

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