23 September 2010

Auszeit ....

moto1203 lässt jetzt mal bis zum 5. Oktober die Finger von der Tastatur - Daten-Diät digitaler Entzug, Interesse gilt jetzt nur einem neuen Satz Reifen und 96 PS...

22 September 2010

Ducati Diavel - der Anfang vom Ende einer Legende

Die Ducati Diavel (der Name ist noch nicht offiziell, und hoffentlich wird es ein anderer), deren Spyshot Le Container kürzlich veröffentlicht hat, wird nicht auf der INTERMOT Anfang Oktober in Köln zu sehen sein, sondern auf der italienischen Hausmesse, der EICMA in Mailand, vier Wochen später vorgestellt.

Wenns nach mir ginge, sollte sie nie vorgestellt werden. Die Diavel ist das Anfang vom Ende einer Legende.

Ich erinnere mich an einen Besuch im Ducati-Werk in Borgo Panigale in Bologna. Max, der Pressesprecher, hat mir einen Gesprächstermin mit einem Ingenieur gemacht, der an der damals Bahn brechenden 1098, dem direkten Vorläufer des aktuellen Spitzenmodells 1198 S, gearbeitet hat.

Ich habe das Band und die Tonaufnahme noch hier: "Ducati steht für Funktionalität, für die Reduktion auf das Wesentliche, auf das Fahren unter besten möglichen Bedingungen. Ducati steht für die Emotion, die entsteht, wenn ein erfahrener Liebhaber auf ein Motorrad trifft, welches den absoluten Genuß garantiert."

Dafür haben die Ducati-Ingenieure bei Modellen wie der 1198, der 848 und den Retro-Modellen wie der Paul Smith und bei den aktuellen Monstern hart gearbeitet und gefeilt.

Der Ingenieur sagte: "Selbst unsere Zulieferer haben wir hart unter die Lupe genommen. Jede Schraube, jedes Einzelteil wurde überprüft nach folgenden Parametern: mögliche Gewichtsreduzierung, optimale Performance, Funktionalität für das optimale Fahrvergnügen."

Das hat bei den bisherigen Ducati-Modellen gefruchtet, das war die Ducati-Mantra. Doch damit ist es jetzt vorbei.

Die Diavel ist ein radikaler Bruch dieses Fahrvergnügen-Versprechens, das Ducati in den vergangenen zehn Jahren eingehalten, aber jetzt auf dem Altar der Marktanteile geopfert hat. Die Diavel ist eine reine Marketing-Entscheidung, der Versuch, in das Segment der massiven Big Bikes vorzustoßen, in die Klasse der B-Kings und V-Maxen dieser Motorradwelt. Kann man verstehen,; auch Ducatisti werden älter und schielen schon mal in Richtung V-Rod.

Aber: Das neue Segment mag auf kurze Sicht Umsatz und Rendite bringen, aber auf lange Sicht opfert Ducati damit seine Glaubwürdigkeit und tötet den eigenen Mythos des ultimativen Sportgeräts.

Welcher Ducati-Afficionato will auf einem sportlich unfahrbaren und unfassbaren 240er Hinterrad-Reifen unterwegs sein? Bisher hat Ducati seinen Mythos mit der Ansage befeuert, dass kein unnötiges Teil, kein unnötiges Gramm an den ausgelieferten Maschinen klebt. Die Schmiede der rollenden Ambosse lag in den USA. Diese Zeit ist wohl vorbei.

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20 September 2010

Grüne fordern Verbot von Motorrollern. Skandal? Sozialismus 2.0? Mitnichten.

Große Aufregung in den Foren: "Ich fänd´s besser, wenn die Grünen auf´s Fahrrad umsteigen und nicht mit den dicksten Karren durch Berlin gurken...."

Was ist geschehen: Am Wochenende, während die Grünen-Spitzen Özdemir, Künast und Co. gegen die Laufzeitverlängerung von AKWs demonstrierten, wurde laut, dass sich in einem Energiekonzept der Partei und in einem Grünen-Antrag im Bundestag ein Passus findet, nach dem die Bundestagsfraktion der Grünen ab 2015 nur noch Elektroroller zulassen will. Um welche Roller es sich handelt, wird nicht genauer benannt.

Skandal? Gängelung freier Bürger? Mauschelpolitik? Knieschuss? Lobbypolitik für die Regenerativen?

Mal langsam mit den jungen Pferden. Was sind die Fakten?

Erstens. Der grüne Verkehrsexperte Winfried Hermann wird in der RPO zitiert: "Elektroroller sind leise, emittieren keine Luftschadstoffe und tragen damit gerade in Städten zu einer Verbesserung der Luftqualität bei."

Damit hat er halbwegs Recht, wenn man die Emissionen der Strom liefernden Kohlekraftwerke und die Gefahren der AKWs mal draußen vor läßt.

Zweitens. Der gängige 50-Kubikroller ist a) ein elender Stinker und fährt b) im bundesdeutschen Jahresschnitt etwa 4.000 Kilometer. 80 % dieser Roller werden von Jugendlichen benutzt, die sie kaum länger als zwei Jahre durch die Großstädte quälen. Nach dieser Laufzeit steigt der Jugendliche meist auf ein Auto um. Der Roller ist dann meist Schrott, weil ohnehin gebraucht gekauft ....

Der Rest wird überwiegend zum Nahtransport in den Vorstädten und von Berufspendlern in die Innenstadt benutzt. (Daher die geringen Kilometerleistungen...)

Drittens. Roller halten nicht lange. Es gibt einen permanenten Durchsatz. Peugeot hat gerade eine Elektromodelloffensive für die Intermot angekündigt.

Wenn der Neuverkauf von Zweitaktern nach den Plänen der Grünen 2015 eingestellt werden soll, steht bereits eine Generation von Neukäfern Schlange und es gibt mit Sicherheit genügend Alternativen aus dem Elektrobereich. Und einen Bestandsschutz für zugelassene Fahrzeuge bis 2025. Mal ehrlich: Welcher 50-Kubik-Roller, der heute fährt, wird 2025 noch fahrtauglich sein?

Viertens. Schon mal was vom H-Kennzeichen gehört? Von den Oldtimern, die besonderer Behandlung unterliegen? Für die Handvoll Heinkel, Vespas und sonstigen Roller aus grauer Vorzeit, die wir alle gerne vor dem Szene-Cafe sehen, findet sich eine Lösung.

Fünftens. Wir haben eine klimapolitische Verpflichtung - diesmal allerdings nicht unter dem Vorzeichen, mit gutem Beispiel voran zu gehen. Sondern endlich aufzuschließen. In China fahren inzwischen in 90 % der Innnenstädte keine Roller mit Verbrennungsmotoren mehr. In China sind zur Zeit etwa 30 Millionen Elektroroller unterwegs. Warum sollte das in bundesdeutschen Innenstädten nicht funktionieren?

Und zu guter Letzt: Machen wir uns nichts vor. 2030 werden Motorräder mit Verbrennungsmotor eine Minderheit sein. Das Fahren wird exorbitant teuer werden.

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15 September 2010

Zwei Ducati Multistrada's für die Straßen- und Sittenwächter des Vatikans

Das muss man den Ducati-Marketing-Leuten lassen: Sie haben einen Sinn für die großen Gesten.

Das wiederum erinnert mich an ein Gespräch mit dem ehemaligen Duc-CEO Federico Minoli, der sinngemäß sagte: "Wir sind ein kleiner Hersteller mit einem kleinen Budget. Was soll ich mir gegen teuer Geld Anzeigenplatz kaufen, wenn ich das besser und günstiger kriegen kann? z.B. sorgen wir jedes Jahr bei den Filmfestspielen in Cannes dafür, dass unsere neuen Modelle im Bild sind ...."

Jetzt haben die Marketing-Strategen aus Bologna wieder einmal zugeschlagen: Unter Blitzlichtgewitter wurden der Gendarmerie des Vatikans zwei speziell in den Landesfarben lackierte 1200er übergeben und die Schlüssel ihrem Chef Ratzinger in die Hand gedrückt, damit die Verkehrshüter jeglichen Verstoß auf dem ausgedehnten Straßen- und Autobahnnetz des Zwergstaates sofort verfolgen können ...

Auf Twitter wird die Übergabe anders kommentiert: "Zwei Ducs für den Papst. Eine, um kleine Jungs zu beeindrucken, die zweite, um Homosexuelle zu jagen..."

Thanks for that tweet, @kvads!

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Road Blog Tour 2010 - der Video-Trailer ist da!

Kaum drei Tage nach Abschluß der Road Blog Tour hat @vjstephan den Trailer zur Tour und nächsten mopeten.tv-Sendung online gestellt.

Er schreibt:"Es war eine tolle Tour, mit tollen mir vorher unbekannten Menschen und ich würde sowas jederzeit wieder machen.Damit sich die Wartezeit bis zur fertigen mopeten.tv-Folge ein bisschen verkürzt, habe ich schon mal einen Trailer geschnitten.
Viel Spaß."

Ja, viel Spaß! DOPPELKLICKEN ZUM START!



Alle Infos zur Road Blog Tour 2010 unter road-blog.de. Go!

Matt Dieckmann (1981-2010): RIP

Die Elektrobike-Szene ist vom Pech verfolgt. Von den Fahrern, die beim ersten E-Grand Prix 2009 auf der Isle of Man am Start waren, sind Martin Loicht, Thomas Schönfelder, Paul Dobbs und John Crellin nicht mehr am Leben.

Nun ist auch der Amerikaner Matt Dieckmann bei einem Motorradunfall - abseits der Piste im Straßenverkehr - ums Leben gekommen. TTXGP hat einen Nachruf auf YouTube gestellt. RIP, Matt.

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12 September 2010

#rb10 Road Blog 2010 - Am Ziel in Offenbach

Road Blog 2010 ist gelaufen. Alles gut, alle acht Teamster wohlbehalten zurück in Offenbach. Kleine Kritik an der Wahl der Waffen: Der Tageskilometerzähler zeigt wirklich nur 1 Tag an, keine 36 Stunden... also Kopfrechnen. Gestern und heute: 1000 und 735 Kilometer. Yes, Road und Blog.

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#rb10 Road Blog goes YouTube

@SMaderner von Bike und Business in Würzburg interviewt @Aaronlang von Honda. Nächste Woche sind wir auf YouTube und werden berühmt.

Für Updates über die Filme follow #rb10 !

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#rb10 Lausitzring - Hightech mit Katzenfell

Suchmeldung - uns ist dieses Kätzchen zugelaufen. Besonderes Kennzeichen: Technikschwanz. Schnurrt im Betrieb. Wer vermisst es? Vielleicht @vjstephan?

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#rb10 Boxstraße Lausitzring - um uns Dröhnen die Motorn

Und wir trinken bei strahlendem Sonnenschein den nächsten Kaffee. wir liegen gut in der Zeit; Streckenzeit Berlin - Eurospeedway Lausitz wie geplant.

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#rb10 Stuntfotos am Brandenburger Tor

#rb10 Die Acht von der Tankstelle

An Heinz Rühmanns Drehort zum Film Die Drei von der Tankstelle

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#rb10 Sechs Uhr. Blogger-Frühstück. Müsli essen, Zwittern.