25 Januar 2012

KTM will mit 200 Kubik den Zukunftmarkt Indien erobern

Wer Europa mit unter 1,0 Mio. verkaufter Einheiten für einen großen Motorradmarkt hält, war noch nie in Indien: Auf dem Subkontinent wurden im Jahr 2011 rund 12 Mio. in 2011 Mopeds, Roller und Motorrädern verkauft. Und der Markt wächst: Für 2012 wird ein weiteres Wachstum von 15% erwartet.

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Kein Wunder also, dass auch europäische Hersteller auf das El Dorado schielen. Aktueller Kandidat: KTM.

Zusammen mit dem indischen Partner und Anteilsgaber an Mattighofen, dem zweitgrößten indischen Hersteller Bajaj, wurde gestern in New Dehli von KTM-CEO Stefan Pierer und Bajaj-CEO Rajiv Bajaj gemeinsam die KTM Duke 200 erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt.

Mit diesem Motorrad steigt KTM mit Bajaj erstmals in den indischen Markt ein und erwartet einen Absatz von rund 20.000 Stück. "In einem ersten Schritt werden 34 Flagshipstores künftig KTM exklusiv anbieten. Sechs weitere sollen in 2012 eröffnet werden. Mit zusätzlich weiteren 40 Servicepartnern soll KTM als Premiumanbieter im indischen Markt verankert werden", skizziert CEO Stefan Pierer den Plan zum Markteintritt.

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Die Duke 200 entstand als logische Weiterentwicklung der neuen kleinen Duke-Plattform, auf der auch die erfolgreiche Duke 125 aufgesetzt wurde. Basis ist der flüssigkeitsgekühlte 1-Zylinder-4-Takt-Motor, der bei der KTM-weltweit angebotenen 200er Duke auf 200 Kubik aufgebohrt wurde.

Jetzt fehlt nur noch China.

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