Im Süden von Namibia reicht es bei längeren Wegstrecken eigentlich, einen - mit Betonung auf der eins - Blick auf die Straßenkarte zu werfen. Denn die Zahl der Verbindungen zwischen A und B reduziert sich meist auf eine - auch hier liegt die Betonung auf eins.
Und wer einmal den richtigen Weg eingeschlagen hat, bleibt auf der Straße und fertig ist die Laube. Ankommen garantiert.
Wenn allerdings wie in den ersten Monaten dieses Jahres die Niederschlagsmenge völlig aus dem Ruder läuft - es hat geregnet wie aus Kübeln - kann man sich selbst den einen Blick auf die Karte sparen: Die meisten Straßen, die da fein säuberlich eingetragen sind, existieren zwar noch, aber sind in erbärmlichem Zustand.
Auch noch Tage nach dem Hochwasser, das hier seine Spuren deutlich hinterlassen hat. Wir haben für die 10 Kilometer vor und hinter dieser Stelle gut eine Stunde gebraucht. Hat aber Spaß gemacht...
© Jochen Vorfelder

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