25 Juli 2007

Ural-Trip: auf nach Sibirien

Die Multistrada steht schwächelnd in der Werkstatt. Da kommt es doch nachgerade gut gelegen, dass ich morgen früh in einen Flieger der Czech Airlines steige. Destination Yekaterinburg; rund 900 Kilometer östlich von Moskau, kurz hinter dem Ural.

Dort werden wir - sprich andere Motoristen und schreibendes Volk - von den Kadern und Managern der Ural-Motorradfabrik erwartet, die uns nach Irbit - weitere drei Stunden Busfahrt gen Osten - geleiten, um uns dort die Produktion der legendären Ural-Maschinen zu erklären.

Weiter auf dem Programm: die Ural Days, eine Mischung aus Harley Days und Wacken-Heavy-Metal-Festival, das wir besuchen, um unsere Zelte dort aufzuschlagen, die ausgestellten Urals und Eigenbauten zu begutachten, die Wodka-Marken durchzutesten, und um mit dem einen Besucher oder der anderen Besucherin zu fraternisieren.

Zur Erholung fahren wir anschließend vier Tage mit Leih-Urals durch die Taiga, Pampa, Steppe, was immer auch - jedenfalls begleitet von einem kleinen Tross, der aus Feldküche, Mechanikern, Dolmetschern und sonstigen Komsomolzen besteht. Mal sehen, wie das kommt, so ein Eisenschwein mit Seitenwagen und doppeltem Hinterradantrieb.

Bleib doch wo du bist, Multistrada!

Wir melden uns. Bald. Mal sehen, was Vodafone roaming in Sibirien zustande bringt.

Der Straßenwart

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