Nun sind sie wieder weg, erworben für großes Geld, um wieder in irgendeiner klimatisierten Garage mit Alarmanlage zu verschwinden, dem Blick der Öffentlichkeit entzogen, nur noch einsames Amusement für einen privaten Sammler - die Motorräder von Steve McQueen, die am Samstag in Los Angeles im Petersen Automotive Museum versteigert wurden.Die vermeldeten Zahlen gehen auseinander - hier die richtigen von der Website des Versteigerers Bonhams & Butterfields. Am meisten Geld brachte auf der Versteigerung ein Crocker-Motorrad aus dem Jahr 1937, es wechselte für 276.000 USD den Besitzer. Allerdings stammte es nicht aus dem Besitz von McQueen, sondern wurde von einem anderen Sammler angeboten - die McQueen-Memorabilia und -Motorräder waren nur Teil einer weit größeren Aktion, die 1,1 Mio für die angebotenen McQueen-Devotionalien und insgesamt 2,9 Mio USD einspielte.
Vom 1980 verstorbenen "King of Cool" wurden drei Maschinen versteigert - eine Indian Sport Scout von 1934 wurde für 177.000 Dollar erworben und die abgebildete Indian Powerplus Daytona von 1920 wechselte für 150.000 Dollar den Besitzer. Eine Harley aus McQueens Nachlass von 1929 wurde ebenfalls versteigert; hier ist der Preis nicht vermeldet.Teuer, teuer jedenfalls - aber vergleichsweise billig: Eine faltbare Sonnenbrille, die McQueen angeblich während der Dreharbeiten zum Film "Thomas Crown ist nicht zu fassen" sein Eigen genannt haben soll, kam für 70.200 USD unter den Hammer.
In der Summe kann man also für 247.200 USD McQueen fahren - fehlt nur noch der Helm.
Der Platzwart
Hier der Link zum ausführlichen Artikel über Steve McQueen
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