
Weitaus tiefer gehende Probleme als Ducati - Wo zeige ich bloß die neuen Knüller? - hat die Edelmarke MV Agusta. Seit das Baby der Casteliogni-Brüder von Harley-Davidson übernommen wurde, wird im Werk in Varese vom abgesandten Directing Manager Matt Levatich kräftig saniert.
Das hat im Verein mit dem finanziellen Bermuda-Dreieck, das zum Verkauf geführt hat, zur Folge, dass die Modellentwicklung stockt - weder auf der Intermot noch im November auf der EICMA darf man von MV Agusta etwas Neues erwarten. Das muss erst mal nichts Schlechtes heißen: Die ausgestellten Brutale und F4-Modelle sind erprobte und edle Modelle, die sich im teuren Nischenmarkt ihre Kundschaft erkämpfen. Und angeblich zeichnet die Design-Legende Tamborini an etwas ganz Neuem ...
Immerhin hat das Harley-Engagement wohl dazu geführt, dass man sich die horrenden Kölner Standkosten geleistet hat.
intermot2008koeln
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen