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09 November 2009

EICMA: BMW-Chef von Kuenheim spricht über EICMA-Trends und grauhaarige Biker

Bild (c) BMW AG

Während sich die Autoindustrie allmählich berappelt, kämpfen Zweirad-Hersteller weiter mit massiven Absatzeinbrüchen. Mit BMW-Motorrad-Chef Hendrik von Kuenheim sprach moto1203 über Elektrobikes, billige Einsteiger-Maschinen und die Trends der Branchen-Leitmesse EICMA.

Herr von Kuenheim, für 2010 hatten sie bisher 150.000 verkaufte Maschinen prognostiziert. Ende 2009 wird BMW bei lediglich 90.000 liegen. Müssen sie ihre hochgesteckten Ziele revidieren?


von Kuenheim: Natürlich hat sich vieles geändert. Es gibt dramatische Rückgänge. Der weltweite Motorradmarkt hat sich in den letzten zwei Jahren quasi halbiert und davon ist natürlich auch BMW Motorrad betroffen. Wir sind aber sicher, dass es eine Erholung geben wird, und wir werden mit unserer Modellpalette vom Aufschwung überproportional profitieren können.
Können sie ihre Zielvorgaben für 2010 noch erreichen?

von Kuenheim: Nach derzeitigem Stand nicht, aber für 2013 oder 2014 sind unsere Zielvorgaben durchaus realistisch. Zusammen mit unserer zweiten Marke Husqvarna wollen wir bis dahin 150.000 Maschinen absetzen.

Wie wollen Sie das erreichen?

von Kuenheim: In den letzten Monaten sind wir vor allem auf den internationalen Märkten, wohin wir über 80 Prozent verkaufen, sehr gut im Rennen. Etwa in Japan, Australien, Kanada oder auch in Brasilien konnten wir deutlich Marktanteile hinzugewinnen.

Dafür ist der für BMW wichtige US-Markt massiv eingebrochen.

von Kuenheim: In den USA und auch anderen Ländern, wie Spanien, ist der Markt richtig in die Knie gegangen, und das verdirbt natürlich die diesjährige Bilanz. Aber wir liegen auch in diesen Märkten gut im Rennen und gewinnen Marktanteile hinzu. Wir hatten insgesamt nur einen Rückgang von etwa 14 Prozent. Das schmerzt, ist aber noch zu verkraften.

Dienstag beginnt die Mailänder Motorrad-Leitmesse Eicma, Honda und Yamaha haben ihre Teilnahme komplett abgesagt - geht es den Motorradherstellern so schlecht wie den Pkw-Konzernen?

von Kuenheim: In den letzten Monaten hat sich eine Zweiklassengesellschaft herausgebildet. Der Absatz der großen japanischen Hersteller Honda, Yamaha, Suzuki und Kawasaki, die über die Masse und Dumping-Preise an eine eher junge Zielgruppe verkauft haben, ist massiv eingebrochen. Premium-Marken wie BMW, Ducati oder Triumph stehen dagegen noch relativ gut da. In der Krise hat es sich als Vorteil erwiesen, wenn man auch die etwas grauhaarigeren Kunden anspricht.

Das bleibt aber nur so, wenn man die richtigen Modelle baut. Was haben sie für die EICMA im Köcher?

von Kuenheim: Wir zeigen die stark überarbeiteten GS- und RT-Modelle. Und als Höhepunkt stellen wir eine Motorradstudie vor, die einen völlig neuen BMW-Motorradmotor in den Vordergrund stellt. Das neue Honda-V4-Aggregat, so formidabel es sein mag, ist technisch nicht das Ende der Fahnenstange. Dem kann BMW Motorrad durchaus was entgegensetzen.

Sie setzen neben den etablierten Tourenmaschinen weiter auf den Sport- und Premium-Bereich. Das ist ein stark umkämpftes Marktsegment. Müssten sie nicht eher billige Einsteiger-Bikes anbieten?

von Kuenheim: In den vergangen Jahren haben wir uns bewusst sportlich positioniert. Aber es stimmt: BMW Motorrad muss auch nach unten wachsen, unter anderem in den Bereich der urbanen Mobilität, das entspricht der Vision der BMW Group. Wir werden innovative, alternative Antriebstechnologien zeigen, aber mit unseren Vorstellungen sicher nicht vor Ende 2010 an die Öffentlichkeit gehen.

Bisher gab es nur die Studie eines C1-Rollers mit Elektroantrieb. Ist das nicht etwas dünn?

von Kuenheim: Wir arbeiten parallel an ganz anderen Konzepten. Aber wir bringen nur Produkte auf den Markt, die den Kundenbedürfnissen entsprechen und wirtschaftlich tragfähig sind. Die Batterietechnologie ist heute noch zu teuer, vor diesem Hintergrund werden Sie von namhaften Herstellern erst ab 2012-13 Zweiräder mit Elektroantrieb in Großserie sehen. Bei einer Exportquote von über 80 Prozent muss BMW auch eine weltweit passende Lösung anbieten können.

Ihr Konkurrent Honda hat gerade eine Elektrostudie des weltweit am häufigsten verkauften Motorrads, der Super Cub, vorgestellt. Die E-Version soll 2011 in Serie gehen. Macht Sie das nicht nervös?

von Kuenheim: Nein. Gehen Sie einfach davon aus, dass BMW mit seiner geballten Ingenieurskraft auf dem Markt für alternative Antriebe und Konzepte ganz vorne mitmischen wird. Wir sind notorisch optimistisch und der Wettbewerb muss sich warm anziehen.

Mehr aktuelle Bilder und News von der EICMA ab morgen früh direkt von der EICMA - im Motorrad-Karussel bei SPIEGEL Online.

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28 Juli 2009

BMW: Chef von Kuenheim schilt E-Roller-Hersteller als Bastler

Hendrik von Kuenheim ist Chef der BMW-Motorradsparte - jenem Konzernteil in München und Berlin-Spandau, bei dem es im Mai Kurzarbeit gegeben hat.

Wer diesen für die Beschäftigten nicht unbedeutenden Anlaß als Indiz dafür nimmt, dass von Kuenheim mit offenen und weit blickenden Augen durch die Welt schreitet, sieht sich zumindest nach der Lektüre eines von Kuenheim-Interviews in der sonntäglichen FAZ enttäuscht.

Besonders folgende Passage hat es mir angetan: "Der Stand der Technik ermöglicht es heute nicht, Fahrzeuge mit alternativem Antrieb zu einem wettbewerbsfähigen Preis zu produzieren, die der Kunde dann auch bereit ist in großen Stückzahlen zu kaufen. Die Batterie-Technik ist heute noch nicht so weit. Akzeptable Autos oder Motorräder, die auch die Kundenerwartungen erfüllen, gibt es noch nicht. Vielleicht wird es 2013 oder 2014 so weit sein, nicht vorher. Fahrzeuge, die es heute gibt, sind Insellösungen oder unausgereifte Bastellösungen."

Na super Position, vor allem vor dem Hintergrund, dass von Kuenheim wenige Zeilen davor konzidierte, dass 1) China ein Markt der Zukunft ist, 2) laut BMW-Markforschung der Kunde mit einem Elektroantrieb mindestens 100 Kilometer weit fahren möchte, und 3) die Frage der "urbanen Transportation" BMW-Motorrad sehr intensiv beschäftigt.

Zählt man 1 und 2 und 3 zusammen, kommt man auf 4 Überlegungen:

- Der durchschnittliche 45er Roller in Deutschland fährt kaum mehr über 5000 Kilometer im Jahr und in der Regel in der Stadt: vom Speckgürtel ins Büro und zurück oder mal rund ums Eiscafe.

- Hat sich die BMW-Marktforschung die falsche Zielgruppe ausgesucht?

- Sind die erfolgreichen Massenhersteller in China, wo der gemeine E-Roller ein Renner ist, und die erfolgreichen deutschen Importeure und Vertreiber allesamt Inselbewohner und unausgereifte Bastler?

- Ist der bayrische Dickschiff-Werk-Chef nicht irgendwie etwas hochnäsig, wenn er in Sachen Elektroantrieb die Angebote ignoriert und in die weite Zukunft 2014 verweist. Seine "Tausende Ingenieure, die alle nach dem Besten streben", hats vielleicht doch etwas gewurmt ...

PS: Hier die weltweiten monatlichen Verkäufe von BMW im Vergleich 2009 versus 2008 nach Zahlen der amerikanischen Dealernews.


Januar 2009: 3,731, + 1,1 Prozent zu 3,689 in 2008

Februar 2009: 4,401, - 29,6 Prozent zu 6,254 in 2008

März 2009: 9,100, - 18 Prozent zu 11,093 in 2008

April 2009: 10,166, - 18,6 Prozent zu 12,489 in 2008

Mai 2009: 10,172, - 12,2 Prozent zu 11,580 in 2008

Juni 2009: 9,402, - 13,8 Prozent zu 10,904 in 2008

Wenn diese Zahlen stimmen - Dealernews hat sie noch nicht dementiert - dann verwundert es doch schon, wenn von Kuenheim in der FAZ wie folgt zitiert wird: "Der Auftragseingang von BMW für neue Motorräder war im Juni das erste Mal seit neun Monaten im positiven Bereich. Wir hatten einen massiven Auftragseinbruch im Januar, auch noch im Februar, aber jeden Monat hat sich das kontinuierlich verbessert. Da ist also Licht am Ende des Tunnels."

Welcher Auftragseingang, welcher Verkauf, welcher Tunnel?

03 Februar 2011

BMW: Simo Kirssi steigt um und muss gewinnen - aus Blau-Weiß wird rot

Beim Lesen vieler kleiner Randnotizen fiel mir heute ins Auge: "Simo Kirssi fährt 2011 die GNCC-Serie auf einer 310er Werks-Husky."

An sich wirklich eine Randnotiz - doch dahinter versteckt sich eine strategische Entscheidung und ein massiver Kurswechsel bei BMW Motorrad.

Wer ist Simi Kirssi? Der Finne steht seit Jahren als Fahrer bei BMW unter Vertrag; er hat mit diversen Sport-Werksmaschinen auf Basis der HP2 und der G 450 X Rennserien bestritten. Die GNCC-Serie - die Can-Am Grand National Cross Country - in den USA hat er quasi geprägt.

Sein Umstieg auf Husqvarna - wie bereits bei der "Roof of Africa"-Rallye - bestätigt nun einen tiefen, aber konsequenten Einschnitt: BMW hat die Nase voll, hinterher zu fahren. Zweite oder fünfte Plätze sind nicht das Ziel der Bayern und schon gar nicht nach dem Geschmack von Lenker Hendrik von Kuenheim.

Dass von Kuenheim bei mangelndem Erfolg ungeduldig werden kann, hat er schon beim massiven Umbau des SBK-Rennstalls in den letzten Monaten bewiesen. Davide Tardozzi und Berti Hauser mußten gehen; Fahrer Ruben Xaus gleich mit. Der neue Mann an der Spitze von BMW-Motorsport, Bernhard Gobmeier, steht unter hohem Druck.

Doch der Einschnitt und der Umbau hört nicht beim Racing-Personal auf; er greift tief in die Produktion ein.



Wagen wir einige Prognosen: Das Einzylinder-Offroad-Experiment von BMW wird zu Grab getragen. Das gesamte G 450-Abenteuer wird in wenigen Monaten aus der Modell-Palette verschwunden sein, weil der Motor komplett nach Varese zu Husqvarna, der Italo-Tochter der Bayern, wandert. BMW Offroad wird in Zukunft rot und italienisch; nicht umsonst gibt es dort eine 60 Mio Euro-Investition, eine neue Werkshalle und einen neuen Leiter.

Und: Bei der nächsten Dakar 2012 wird BMW nicht mehr vertreten sein - nicht mehr direkt. Aber Husqvarna wird die orangen Platzhirsche aus Mattighofen frontal angehen. Mit Macht. Und Geld. Und mit Druck von Hendrik von Kuenheim. Das wird brutal lustig.

01 April 2009

Branchenkrise: BMW und IKEA kooperieren bei Motorradbausatz


Der deutsche Branchenprimus BMW reagiert auf die Absatzkrise bei den Zweiradhändlern: Die Bayern haben heute überraschend bekannt gegeben, dass im Frühjahr 2010 eine weltweite Vertriebskooperation mit dem Möbel- und Selbstbauriesen IKEA gestartet werden soll.

Wie BMW-Motorradchef Hendrik von Kuenheim und IKEA-Gründer Ingvar Kamprad gestern auf einer gemeinsamen Pressekonferenz in Frankfurt mitteilten, wurde vereinbart, dass ab März des kommenden Jahres testweise zunächst über 20 ausgewählte deutsche Filialen des Einrichtungs-Discounters ein modifiziertes, für den Selbstbau radikal vereinfachtes Boxer-Modell als Bausatz ausgeliefert werden soll.

Das Motorrad soll sich in Form und Technik am Modelljahr 2002 orientieren, 750 Kubik haben und in rund 300 Einzelteilen zum Verkauf kommen. Der Prototyp sei bereits im Fahr- und Testbetrieb; er soll im Herbst vorgestellt werden.

BMW will nach den Wort von Kuenheims mit der überraschenden Zusammenarbeit neue Käuferschichten erschließen: "Wir wissen, dass unser Hausmarkt der besser verdienenden GS- und Tourer-Käufer irgendwann erschöpft sein wird. Mit dem Einsteiger-Modell bei IKEA zielen wir direkt auf die Mittdreißiger und Familienväter mit schmalerem Budget, die ohnehin Spaß am Basteln und Zusammenbauen haben."

Wegen dieser Zielgruppe und dem weltweiten Netzwerk von Filialen sei IKEA der richtige Partner; dadurch habe man sich gegen einen deutschen Partner entschieden: "Auch mit Aldi und Lidl waren wir zunächst im Gespräch."

Hergestellt und verpackt werden sollen die Einzelteile des Billigboxers in China, wo BMW seit September 2007 bereits den Motor der G 650 Xcountry vom chinesischen Hersteller Loncin bauen läßt. Weil die aufwendige und arbeitsintensive Endfertigung bei dem neuen Modell, das unter dem Codename "Billy Road" läuft, entfallen wird, soll der Preis unter 4000 Euro liegen.

Der Käufer kann sich das Motorrad wie bei IKEA üblich über hauseigene Spediteure nach Hause bringen lassen; das Bike soll wie bei allen Produkten, die bei dem Möbelvermarkter im Angebot sind, mit einer ausführlichen und leicht verständlichen Bauanleitung und entsprechend hochwertigem Werkzeug ausgeliefert werden.

Garantieansprüche entfallen beim Selbstbau; allerdings bietet IKEA an, die Maschine bei Nichtgefallen zurück zu nehmen. Ingvar Kamprad in Frankfurt: "Alles was bei IKEA rausgeht, kann innerhalb von drei Monaten auch zurück gebracht werden."

Falls sich das neue Vertriebsmodell bewährt, ist eine Ausweitung zunächst auf die europäischen und asiatischen IKEA-Filialen angedacht. Den amerikanischen Markt, so von Kuenheim, wolle man zunächst nur beobachten, da er durch die spezielle US-Gesetzgebung mit hohen Regressansprüchen ein "tückisches Pflaster" sei.

15 Dezember 2009

BMW: Bayern lassen G 650 GS am Amazonas bauen

Am Montag, den 14. Dezember 2009, wurde in Manaus / Amazonien mit der Fertigung der BMW G 650 GS im Werk von DAFRA Motos begonnen - mit dem Startschuß in Brasilien damit werden erstmals BMW Motorräder auch außerhalb Europas gefertigt.

Die Vereinbarung zwischen BMW Motorrad und dem lokalen Produzenten wurde bereits im September geschlossen - damit produziert DAFRA Motos nun exklusiv für den brasilianischen Markt.

Hendrik von Kuenheim, Leiter BMW Motorrad: „Die Fertigung hier in Manaus wird dazu beitragen, dass BMW do Brasil den Absatz nochmals deutlich steigern kann. Damit wird Brasilien in die Top 10 der wichtigsten Absatzmärkte von BMW Motorrad aufrücken." Wie wichtig der brasilianische neben anderen internationalen Märkten werden wird, hatte von Kuenheim in einem Interview mit moto1203 vor der EICMA angedeutet.

Die lokal zusammengebauten G 650-Modelle sollen ab Februar nächsten Jahres über das BMW Händlernetz angeboten werden; die Absatzprognose liegt für 2010 bei rund 1.000 Stück.

Um die Fertigungsqualität zu halten, wurde im Werk von DAFRA eine neue Fertigungslinie aufgebaut und das brasilianische Assembly-Team von Produktions- und Qualitätsfachleuten im BMW Motorrad Werk Berlin speziell ausgebildet und trainiert.

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12 Oktober 2010

BMW: WSBK-Teamspitze wird für 2011 völlig umgekrempelt

Der König ist tot, es lebe der König. Nachdem man sich in München vor zwei Wochen mit Davide Tardozzi, dem Team Manager beim Superbike-Weltmeisterschaft-Einsatz einvernehmlich auf die Beendigung der Zusammenarbeit geeinigt hatte, wird nun auch Berthold Hauser als BMW Motorrad Motorsport Direktor abgelöst. Neuer Mann an der Spitze ist der langjährige BMW-Mann Bernhard Gobmeier.

Mit der Trennung von Tardozzi, der Personalentscheidung für Gobmeier - und gegen das in der Vergangenheit erfolgreiche Urgestein Berti Hauser - sowie einer neuen Struktur für die Motorradsport-Aktivitäten signalisiert BMW, dass es mit der bisherigen Entwicklung und den Ergebnissen des kostspieligen WSBK-Engagements unterm Strich nicht zufrieden sein kann.

Gobmeier gilt als ausgewiesener Technikfachmann. Er arbeitet seit mehr als 16 Jahren in verschiedenen Funktionen bei BMW. Er wechselte 2008 zu BMW Motorrad und übernahm die Leitung der Fahrwerksentwicklung. Hendrik von Kuenheim, Leiter von BMW Motorrad, zu der Personalentscheidung: "Gobmeier bringt Erfahrung im Motorsport mit. Ich bin überzeugt, dass er BMW Motorrad Motorsport mit seiner analytischen und strukturierten Herangehensweise weiter vorwärts bringen wird. Er wird sich schnellstmöglich ein Bild von der Situation machen und die notwendigen Maßnahmen einleiten."

Die Maßnahmen waren offensichtlich notwendig, nachdem das SBK-Team in der aktuellen Saison 2010 die zum Teil hoch gesteckten Erwartungen mit den beiden Fahrern Troy Corser und Ruben Xaus nicht voll erfüllen konnte. Im nächsten Jahr sollen Corser und der Brite Leon Haslam - der eigene Leute mitbringt - mit der S 1000 RR an den Start gehen - unter einem neuen Team Manager. Der steht öffentlich noch nicht fest.

Der bisherige Manager Italiener Tardozzi und sein italienisches Team hatten erst Anfang des Jahres 2010 bei BMW angeheuert, aber die Chemie und die Heransgehensweise an ein Team Mamagement zwischen den Partnern waren offensichtlich zu verschieden. Am Ende sollen - so die Schweizer Speedbeek zum Abschied von Tardozzi - "die Wände gewackelt" haben.

Hier war die BMW-Welt noch halbwegs in Ordnung: im Mai in Monza. Das erste Podium für Corser und BMW. Aber der Blick geht bereits in die ungewisse Zukunft...

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09 Oktober 2008

BMW: Kampfansage aus München


Unbestrittener Star auf dem BMW-Stand ist das komplett neue entwickelte Superbike S 1000 RR (im Bild), mit dem die Bayern im kommenden Jahr in die Superbike-WM angreifen wollen.

Die Fahrer Ruben Xaus und Troy Corser sollen auf dem neuen Reihen-Vierzylinder mit 1000 Kubik, der um die 190 PS leistet, den japanischen und italienischen Platzhirschen Paroli bieten. BMW-Motorrad-Chef Hendrik von Kuenheim: "Unser mittelfristiges Ziel ist der WM-Titel." Eine Straßenversion des Renners mit elektronischer Traktionskontrolle und ABS wird wohl ab Sommer 2009 für knapp unter 20.000 Euro ausgeliefert.

Weiter im blau-weißen Schaufenster in Halle 6: drei völlig überarbeitete Modelle aus der K-Serie mit nunmehr 1300 Kubik , das Naked Bike K 1300 R, der Sportler K 1300 S sowie die verkleidete J 1300 GT.

intermot2008koeln

04 November 2010

#eicma10 Halbzeiteinschätzung EICMA - Platzhirsche retten die Show mit Bunga-Bunga

Der Andrang auf der Eicma in Mailand ist ungebrochen, und die Hersteller blicken wieder zuversichtlicher nach vorn. Sie zeigen Einsteiger-Maschinen, kraftvolle Powercruiser und futuristische Scooter. Doch die neuen Modelle werfen auch kritische Fragen und seltsame Kommentare von allerhöchster Stelle und Autorität auf.



Halbzeit in Mailand auf der EICMA: Nach einem gut besuchten Presseauftakt und massivem Gedränge an den Ticketschaltern möchte man meinen, dass es für die Motorradhersteller nach dem Krisenjahr 2009 wieder aufwärts geht. Ducati vermeldet, dass das bisherige Jahr glänzend verlaufen sei. BMWs oberster Motorradfahrer Hendrik von Kuenheim berichtet: "Per September übertrifft der Absatz von BMW Motorrad den von 2009 um 17 Prozent." Und Honda rechnet damit, das im kommenden Jahr die Talsohle durchschritten ist.

Doch wer genauer hinschaut, erkennt leicht, dass lediglich einige Premium-Hersteller - wie Ducati und BMW - zu den Krisengewinnern nach dem dramatischen Einbruch der Branche zählen. Ein Minus bei den Verkaufszahlen von rund einem Viertel im Vergleich zum Krisenjahr 2009 war die Regel; in manchen Segmenten, etwa bei den teuren Supersportlern, liegt es bei manchen Produzenten bei fast 35 Prozent.

Den Japanern ist zudem der Mittelbau weg gebrochen - die Brot- und Butter-Maschinen zwischen 6000 und 8000 Euro gehen nicht mehr wie gewohnt. Auch der Rollermarkt stagniert. Nur einige innovative Marken - und vor allem die drei oben genannten Platzhirsche auf dem Motorradmarkt - haben in Mailand die wichtigen Akzente gesetzt.

Teuflische Strategien

Einer der Stars der Messe und wohl erster Kandidat auf den Titel "Best Bike EICMA" ist die Ducati Diavel - der "Teufel", ein bitterbös anzusehendes Macho-Bike. 162 PS leistet der Testastretta-Zweizylinder; das Fahrzeug ist ausgestattet mit allen Standards wie ABS, Traktionskontrolle und elektronischen Fahr-Modi. Es ist der erste Powercruiser von Ducati - und Beispiel für den Mailänder Trend: Alle großen Hersteller suchen unbesetzte Nischen und diversifizieren in für sie neue Segmente.

Auch BMW hat mit Modellen, die einer solchen Strategie zwangsläufig folgen, überrascht. Neben einer neu gezeichneten G 650 GS, die jetzt optisch vollständig in die GS-Linie passt, wurde das Concept C-Bike gezeigt - BMW baut ab nächsten Jahr Groß-Roller mit eigenem Zweizylinder-Motor. Der sportliche Power-Scooter, der wohl Ende 2011 in der endgültigen Form vorliegen wird, ist eine Kampfansage an die japanische Konkurrenz; die zweite nach der Superbike-Kampfansage mit der S1000RR. Damit und mit dem neuen Supertourer K 1600 GTL/GT von der Kölner Messe vor vier Wochen sind die Bayern gut aufgestellt.

Auch Husqvarna, die italienische Offroad-Tochter der Münchener, hat sich breiter positioniert. Die schrille Mille3-Studie, ein Low-Cruiser mit unkonventionellem Dreizylinder-Motor, wird so wohl nie gebaut, aber ist ein eindeutiges Statement: Wenn wir wollen, dann können wir auch ganz anders. Und wir wollen.

Auch Triumph erweitert in neue Bereiche. Die neue Tiger 800 und Tiger 800XC sollen im Enduro-Mittelfeld und vor allem unter den Käufern der BMW F 800 GS wildern. Das könnte klappen, denn die Triumph hat eine gute Trumpfkarte - den seidenweiche Dreizylinder-Motor mit 95 PS.


Rundumschlag bei Honda

Alles neu macht Mailand - wo Honda im vergangene Jahr aus Budgetgründen erst gar nicht angetreten war. Diesmal hat sich der größte Japaner nicht lumpen lassen: vier Überarbeitungen, vier neue Modelle und zwei Konzept-Studien; Honda wird 2011 jedes Erfolg versprechende Marktsegment neu beschicken und zusätzliche ausloten. Man setzt auf den Nachwuchs, der mit der flotten Achtelliter-Maschine CBR125R ans Fahren rangeführt werden soll. In der Theorie folgt dann der Aufstieg in die Viertelliterklasse - mit der ebenfalls neuen CBR250R - und der Umstieg auf die feine, eine weitere Nische füllende CBR600F.

Sorgen macht vielen Beobachtern die neue Honda Crossrunner. Die V4-Maschine mit 800 Kubik ist ein Design-Hybrid aus Naked Bike und Reise-Enduro und soll sich mit bestens verkaufenden Modellen wie der Ducati Multistrada messen. Die hat allerdings 1200 Kubik, mehr Power und vor allem mehr Herzblut - die Crossrunner ist dagegen ein typisches, für alle weltweiten Märkte konzipiertes Konsens-Motorrad. Chancen in diesem Kampf hätte da wohl eher die vorgestellte Enduro-Studie auf Basis der VFR1200, aber die ist ebenso noch Zukunftsmusik.


Schattenwirtschaft 

Kawasaki arbeitet hart, aber hat sein Pulver mit der neuen 1000er Ninja - dem König auf dem Superbike-PS-Thron - und der Retro-W800 schon vor vier Wochen in Köln verschossen. Bei Suzuki und vor allem Yamaha tut sich fast gar nichts in Sachen Innovation; zudem lässt der aktuelle Yen-Kurs nichts Gutes für die Zukunft ahnen.

Doch wirklich enttäuschend - um nicht zu sagen deprimierend - sind diesmal die kleinen, aber feinen Italiener, die in den vergangenen Jahren auf ihrer Mailänder Hausmesse immer für Furore gesorgt haben. Moto Morini ist zur Zeit mal wieder bankrott. Benelli hat 100-jähriges Jubiläum und deshalb die Farbgebung geändert. Moto Guzzi verkauft einen 32-Liter-Tank auf der neuen Stelvio 1200 als einschneidendes Ereignis. Na prächtig.

MV Agusta stellt die kaufbaren Modelle, die Brutale und die F4-Modelle gar nicht erst aus, sondern hat um einen Prototypen der allseits erhofften F3 mit drei Zylindern und 600 Kubik einen weißen Schrein gebaut, der wie ein Mausoleum wirkt. Die Maschine soll Ende 2011 kommen - vielleicht.

Gekommen zur Eröffnung der EICMA - und zu der F3-Inszenierung - ist dagegen Silvio Berlusconi. War er mal wieder verwirrt mit seinen 74 Jahren? Davon kann man ausgehen. Weil er eine hohe Arbeitsbelastung habe, so Berlusconi in seiner Rede, schaue er hin und wieder gerne schöne Frauen an und finde dies besser, "als schwul zu sein". Bunga-Bunga!

Die vollständige Foto-Show von moto1203 gibt es bei SPON unter http://www.spiegel.de/fotostrecke/fotostrecke-61290.html

08 Juli 2011

Konzept-Studie E-Scooter - BMW steht unter Strom

BMW prescht der Konkurrenz voraus: Im Herbst werden zwei Roller-Modelle mit neuem Verbrennungsmotor vorgestellt. Doch schon jetzt rollt auf der Teststrecke bereits der nächste Evolutionsschritt - die Elektro-Version. Der große E-Scooter soll in zwei Jahren die 100-Kilometer-Distanz knacken.

Sie war eine der Überraschungen der Motorradmesse EICMA im vergangenen November: die Ankündigung von BMW, einen Großroller mit eigenem Zweizylinder-Motor zu bauen. Über eine elektrisch angetriebene Version des "Concept C" wurde damals nur leise gemunkelt - und jetzt geht alles ganz schnell. Auf ihren Innovations-Tagen 2011 haben die Münchener Motorradbauer den E-Scooter nicht nur angekündigt, sondern bereits fahrbereit gezeigt.

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Zu langsam, zu schwer, eine zu geringe Reichweite: "Das kommt für uns nicht in Frage," sagt Christian Ebner, der Projektleiter. Ebner hat vor dem Wechsel in die Stromer-Etage für das Formel-1-Team des Konzerns gearbeitet und formuliert für einen BMW E-Scooter andere Ziele: "Wenn wir in zwei oder drei Jahren auf den Markt kommen, werden wir vom Gewicht her nicht weit über den Verbrennern liegen und auch in der Geschwindigkeit mit einem 600 Kubik-Roller mithalten können. Und wir werden für zwei Passagiere Reichweiten über Hundert Kilometer haben."

Ebner ist davon überzeugt, dass die Reichweit der entscheidende Faktor bei der Akzeptanz von Elektrofahrzeugen ist. "Das ist ein psychologisches Phänomen. Tatsächlich brauchen die meisten Umland-Pendler keine 100 Kilometer Reichweite, aber man möchte sie in der Hinterhand wissen."

Hightech aus der Auto-Abteilung

Für den E-Scooter hat sich BMW vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung fördern und einiges einfallen lassen. Resultat: Ein Großroller dieser Machart wurde bisher nicht auf die Straße gebracht - die Konzept-Studie hat keinen konventionellen Hauptrahmen; das Batteriegehäuse aus Aluminium ist das tragende Element. Mit ihm verbunden sind der Lenkkopfträger sowie der Heckrahmen und die Einarmschwinge mit liegend montiertem Federbein.

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Auf einen Nabenmotor mit Direktantrieb kann BMW bei den hohen Anforderungen nicht zurückgreifen. Statt dessen wurde die E-Maschine direkt hinter dem Batteriegehäuse montiert. Der Schub kommt auf der Straße über ein komplexes System an - über einen Zahnriemen wird eine Riemenscheibe mit Ritzel angetrieben, von dort aus gelangt die Kraft via Rollenkette zum Hinterrad. Wird der Roller gebremst, können bis zu 20 Prozent der kinetischen Energie gespeichert werden. Im Fahrbetrieb werden Motor und Steuerungselektronik flüssig gekühlt; die Batteriespeicher sind luftgekühlt und können an einer normalen Steckdose in drei Stunden voll aufgeladen werden.

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"Wir haben natürlich einen gewaltigen Vorteil bei der Entwicklung", sagt Projektleiter Ebner. "Wir können auf die geballten Ressourcen und die Erfahrung unserer Kollegen vom Project I mit dem BMW Megacity Vehicle zurückgreifen. Auch dort geht es ja darum, nicht etwa ein konventionelles Fahrzeug auf Batterieantrieb umzumünzen, sondern eine komplett neue Architektur zu entwickeln."

Innovation geht in München besser

Ohne die genauen Daten und Bauteile zu kennen - wenn BMW seiner Ankündigung Taten und eingehaltene Lieferzeiten folgen lässt, haben die Münchener einen weiteren Beweis dafür geliefert, dass Innovation im Motorradbau zur Zeit fast ausschließlich in Europa statt findet.

Beispiel Honda: Der Weltmarktführer Honda hat vor wenigen Wochen in Barcelona seinen EV-neo vorgestellt, dem ersten "umweltfreundlichen Elektroroller für die Stadt", mit dem sich der Konzern auf dem europäischen Markt präsentiert. Das war irritierend: ein kleiner Einsitzer mit umgerechnet 3,8 PS, mit dem der Fahrer Spitzengeschwindigkeiten von 45 Km/h erreicht und eine theoretische Reichweite von knapp 40 Kilometern hat. Das kann jeder chinesische Baumarkt-Roller billiger und jedes Pedelec besser.

Davor muss man in München keine Angst haben. "Ich bin den E-Scooter gefahren," erzählt Hendrik von Kuenheim, Chef der BMW-Motorradsparte, nach der Vorstellung in München am fortgeschritten Abend. "Der geht jetzt schon gut und locker über 120 Km/h. Und warten Sie mal ab, was wir in den nächsten zwei Jahren noch rausholen aus der Plattform." Bleibt zu hoffen, dass der Roller auch bezahlbar sein wird. Denn nicht nur die Reichweite ist entscheidend für den Erfolg, sondern auch der Preis.

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05 Juni 2008

Schräglage: Genosse von Kuenheim, übernehmen Sie!

Keine Lust auf asiatische Zweiräder und amerikanisches Heavy Metal? Dann waren BMW-Motorräder bisher die erste Wahl. Inzwischen kommen einige Motoren der weiß-blauen Bikes aus Fernost. Für die Münchner könnte das aus zwei Gründen gefährlich werden: Die Marke "Made in Germany" droht zu verwässern und schon haben Chinesen einen bayerischen Bike-Klassiker geklont. Mehr in der Kolumne "Schräglage" bei SPIEGEL Online.

Der Platzwart

09 Oktober 2008

Intermot 2008: Mörderische Zeiten


Übersicht: Alle Modelle - alle Hersteller

Rückfahrt von der Intermot - was für ein Resumee soll man ziehen? Im Zug zurück nach Hamburg kam mir schließlich der iPod und der große alte Mann Leonard Cohen zu Hilfe:

"Give me back the Berlin wall, give me Stalin and St Paul, I've seen the future, brother: it is murder." (Leonard Cohen, The Future)

Vor Ort scheint es, als habe sich nichts geändert auf der Nabelschau der Bikes und Biker-Branche. Die Veranstalter der Intermot 2008 prophezeien Rekorde und Business as usual: Über 200.000 Besucher sollen zwischen dem 8. Und 12. Oktober ins Kölner Messezentrum kommen, über 1100 Aussteller und 40 Ländern sind angetreten. Es wird Häppchen, Hostessen und Highlights geben. Und volle Papptaschen.

Doch wer genau hinschaut und hinhört, spürt, dass die Gemütsgelage bei den traditionell optimistischen Herstellern dieses Jahr eine andere ist. Der raue Alltag hat Einzug in die Veranstaltung gehalten, die von den Zweiradträumen lebt: „Auch wir können nicht verkennen, dass die aktuelle Finanz- und Bankenkrise spürbare Auswirkungen auf unseren Markt haben wird,“ sagt Hendrik von Kuenheim, Motorrad-Chef von BMW.

Kollegen von anderen Herstellern werden im Gespräch noch deutlicher: Die fetten Jahre sind vorbei, die Krise schlägt voll durch. Harley-Davidson hat Leute im Stammwerk entlassen müssen, Kawasaki den Rennsport-Support in Deutschland quasi dicht gemacht, weil die Umsätze im ersten Halbjahr 2008 gefallen sind.

Hinzu kommt, dass die Platzhirsche aus München, Japan und Italien die Weichenstellung für die Zukunft verschlafen haben. Technische Schmanckerl – hier eine neue Baureihe, dort ein ABS, coole Designs aller Orten. Doch alternative Antriebe zum Verbrennungsmotor, die bei wachsendem Kosten- und Umweltbewusstsein der Kunden das Gebot der Stunde wären, sind nicht in Sicht.

Die Biker werden kommen zur Schau, aber ob sie auch weiter den Geldbeutel öffnen? Angst macht die Runde in Köln – man munkelt, dass mancher Bike-Bauer und großer Japaner die nächsten Jahre nicht überstehen wird.

Der Abgesang von Vater Cohen lautet jedenfalls:

"And now the wheels of heaven stop, you feel the devil's riding crop, get ready for the future: it is murder."

(c) Jochen Vorfelder intermot2008koeln

29 Oktober 2009

BMW versteigert Jubiläums-Maschine für Safe the Children

Mit der Versteigerung des Jubiläumsmotorrad „40 Jahre Berlin“ auf Basis des BMW Roadsters R 1200 R unterstützt BMW Motorrad die Kinderrechtsorganisation „Save the Children“.

Bei der 80 kW (109 PS) starken R 1200 R „40 Jahre Berlin“ handelt es sich um ein im Werk Berlin-Spandau eigens für diesen Zweck aufgebautes Einzelstück mit Sonderausstattungen wie eine verchromte Auspuffanlage, ABS, weiße Blinker, Heizgriffe, Bordcomputer, niedrige Komfortsitzbank sowie das Windschild Sport in mojavebrauner/weisser Lackierung.

Mit dem Unikat unterstützt BMW nicht nur http://www.savethechildren.de/ , sondern feiert gleichzeitig 40 Jahren Fertigung am Standort Berlin-Spandau.

Versteigerung wird die BMW „40 Jahre Berlin“ im Anschluss an die EICMA vom 16. November 2009 um 12.00 Uhr bis 25. November 2009 um 12.00 Uhr unter www.ebay.de/starsandcharity

„Save the Children“ (http://www.savethechildren.de) wurde bereits im Jahr 1919 gegründet und ist heute als größte unabhängige Kinderrechtsorganisation der Welt in mehr als 120 Ländern tätig.

Der Erlös der Motorradauktion kommt dem von „Save the Children“ unterstützten Projekt „Mitwirkung in Sicht“ von BildungsCent e.V. zugute. Dabei gehen junge pädagogisch ausgebildete Akademiker als Schulcoaches an die Schulen und entwickeln gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern, Lehrerinnen und Lehrern, sowie den Eltern Methoden zu gewaltfreien Konfliktlösungen. „Mitwirkung in Sicht“ findet im Schuljahr 2009/2010 an sieben Grundschulen in und um Berlin statt.

Hendrik von Kuenheim, Leiter Motorrad der BMW Group, zum Anlaß und der Versteigerung: „Die Förderung junger Menschen durch Bildungsaktivitäten ist Teil unserer Unternehmenskultur. So ist ist uns Anliegen und Freude zugleich, durch die Versteigerung dieses Unikats einen kleinen gesellschaftlichen Beitrag in Berlin und Umgebung leisten zu können.“

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