16 Mai 2008

IDM-Läufe 2008 - Prinz-Porträt: Nina allein Zuhaus


Diese Wochenende finden weitere Läufe der IDM statt. Michael Schumacher startet in Oschersleben. Es gibt noch andere interessante Starter bei den Superbikes. Ein Porträt der einzigen Starterin. Ich habe sie beim ersten Lauf vor zwei Wochen am Lausitzring beobachtet.

Das leicht abfallende Asphaltband, das von der Startlinie im EuroSpeedway-Kurs Lausitz zur ersten Linkskurve führt, sind höllische 580 Meter. Besonders auf einem Motorrad der Superbike-Klasse. Diese Maschinen leisten über 180 PS. Wenn das Signal oben an der Ampelbrücke auf Grün springt, werden dicht gepacktes Aluminium, Titan und Carbon binnen sechs Sekunden auf zweihundert Stundenkilometer katapultiert. Jeder Schaltvorgang reißt das Vorderrad in die Höhe; der hintere Reifen bringt den brachialen Vortrieb kaum noch auf die Strecke. Die Hondas, Yamahas Ducatis und andere Renner singen schrille Drehzahllieder und blasen dazu eine infernalische Kakophonie aus dem Auspuff.

In Sichtweite der ersten Kurve gehen die Piloten vom Gas und voll in die Bremseisen. Der Kampf beginnt. Die geordnete Schlachtformation löst sich blitzartig auf. Was bis zum Bremspunkt noch an das Vorrücken römischer Gladiatoren in geschlossenen Viererreihen erinnert, geht nahtlos über in einen Guerillakampf Mann gegen Mann. Es gibt nur eine Ideallinie und jeder will sie fahren. Mit dem Messer zwischen den Zähnen wird gerungen, abgedrängt und eingefädelt, bis der Pulk in voller Schräglage durch die Kurve fliegt.

Ein solches Rennen ist nichts für ein wankelmütiges Gemüt. Im Fahrerlager sagen sie dazu im Macho-Jargon: „In Kurve eins brauchst Du auf dem Superbike echt Eier in der Hose.“ Der erste
Superbike-Lauf der Internationalen Deutschen Motorrad-Meisterschaft IDM findet traditionell im April in der Lausitz statt. Dieses Jahr halten 43 Kerle, randvoll gepumpt mit Testosteron unter der Lederkluft, auf Kurve eins zu.

Und eine Frau: Nina Prinz. Startnummer 21.

Kurz vor dem Rennen sieht Prinz erschreckend schmal und blass aus. Sie sitzt in voller Montur in der Box; starrt auf den Boden und scharrt mit ihren Stiefelspitzen. Am Tag zuvor lief die Qualifikation für die Startaufstellung nicht gut. Es gab Probleme mit der Fahrwerksabstimmung an ihrer Maschine: „Ich hatte in den ersten Runden überhaupt kein Gefühl für den Vorderradreifen und keine Rückmeldung von der Gabel.“ Solche subjektiven Wahrnehmungen entscheiden bei Rennen auf Superbike-Niveau über Hundertstel von Sekunden und teilen das Feld erbarmungslos in Spreu und Weizen.

Prinz ist mit Rundenzeiten über 1:42 Minuten und knapp zweieinhalb Sekunden Rückstand auf die Führenden auf dem 24. Startplatz gelandet. Auf dem Lausitz-Rundkurs mit 4255 Meter Länge sind das Welten. Prinz ist gefrustet. Daniel Rauh, ihr Mechaniker, betrachtet die Situation aus seiner Sicht: „Abgerechnet wird nach dem Rennen. Und eh, du hast immerhin 20 Mann hinter dir gelassen.“

Prinz antwortet: „Aber 23 waren besser.“ Auch wenn es keiner offen zugibt im Fahrerlager: Die einzige Frau im Feld auszubremsen, gilt in der Männerdomäne Superbike als eigene Trophäe. Prinz fährt unter besonderer Beobachtung; auf Bewährung. Das zerrt an ihren Nerven. Sie lächelt gequält, bindet ihre langen blonden Haare mit zwei Gummis zu einem Pferdeschwanz und zerrt den Reißverschluss ihres Rennkombis hoch. Das Leder schützt bei Stürzen, aber auch mental, und auf ihr Gesicht legt sich ein leichter Anflug von Trotz. Die 25-Jährige ist immerhin amtierende Superstock-Europameisterin der Frauen. In den Vorjahrsrennen hat sie ihre Konkurrentinnen in Grund und Boden gefahren. Sie wird den Titel wohl verteidigen.

Jetzt Platz 24 bei den Männern – das ist für den Anfang objektiv nicht schlecht, aber irgendwie auch nichts. Nichts, was ihr Ego zufrieden stellen könnte. Prinz sucht Erklärungen: „Ich muss mich an das neue Motorrad gewöhnen. Die Yamaha fährt sich völlig anders als eine Ducati. Agiler, irgendwie auch nervöser, und der Motor will dauernd unter Dampf gehalten werden. Aber das wird schon“, spricht sich die Allgäuerin selbst Mut zu.

Dass Prinz diese Saison in der IDM für Yamaha fährt, weiß sie erst seit wenigen Wochen. Um die begrenzten Startplätze in der deutschen Königsklasse prügeln sich mehrere Dutzend Fahrer. Wer gar aufsteigt vom privaten Team in einen professionellen Rennstall, der mit der Unterstützung eines Marken-Herstellers rechnen kann, zählt zu den Glücklichen – oder den ganz Schnellen. „Es sind in den letzten Jahren eigentlich immer die Gleichen, die an der Spitze fahren und sich um das Podium balgen. Bauer auf der Honda, Meklau bei Suzuki, Guiseppetti mit der Ducati und ich - wir geben es uns jedes Rennwochenende bis zum Anschlag“, sagt Jörg Teuchert und lacht. Teuchert und der Pole Andrzej Pawelec sind die Teamkollegen von Prinz bei Yamaha Motor Deutschland.

Bis letzten Dezember fuhr Prinz noch für das italienische Ducati-Team. „Das war ein echter Schock – eine kurze E-Mail aus Bologna und vom einen Tag auf den andern stand ich ohne Rennstall da“, erzählt Nina Prinz betont sachlich. Die Wut über die ehemaligen Partner hat sie inzwischen tief runtergeschluckt. Ducati hatte beschlossen, sich 2008 ganz auf die Titelverteidigung in der Königsklasse MotoGP und den Markt in den USA zu konzentrieren. Die Controller fanden periphere Budgets für den Frauenrennsport und setzten knallhart den Rotstift an. „So ist das Geschäft halt“, sagt Nina Prinz, die im Januar lange grübelte, ob sie sich das Fahren noch leisten konnte.

Prinz und Fahrer wie Teuchert, der schon fast 20 Jahre im Rennzirkus tingelt, sind kein Vollprofis. Zwischen den Tests und den Rennen arbeitet Teuchert noch im Fahrradgeschäft der Familie – im Winter sind die Piloten ohnehin auf zusätzliche Einnahmen angewiesen. Prinz käme seit 1995, als sie mit fünfzehn ihre ersten Rennen fuhr, ohne Mäzene nicht über die Runden. Ein Unternehmer aus Mannheim hat sie zur Zeit als Bürokauffrau auf der Lohnliste. Er stellt sie während der Saison ohne wenn und aber frei: „Ohne ihn ginge gar nichts.“

Im Februar rief Michael Galinski bei Prinz an. Galinski ist ein Veteran im Zweirad-Renngeschäft. Seine Firma MGM organisiert im Auftrag von Yamaha den IDM-Rennstall der Japaner: Er stellt die Boxen-Mannschaft, ein Dutzend Mechaniker und Betreuer, die von April bis Oktober durch Deutschland touren. Galinski gehört der riesige Sattelschlepper, mit dem ein halbes Dutzend Maschinen, Werkzeuge und Ersatzteile für eine Rennsaison von Kurs zu Kurs wandern. In Galinskis Tuningfirma werden die Renn-Yamahas für die IDM betreut und optimiert. „Der Anruf und das Angebot kamen völlig überraschend“, erinnert sich Nina Prinz, „wie ein Geschenk aus heiterem Himmel.“

Geschenke gibt es keine im Zweirad-Rennsport. Eine IDM-Saison mit drei Startern verschlingt an laufenden Kosten mindestens 350.000 Euro. Was Yamaha tatsächlich an Galinski zahlt, bleibt ein Geheimnis. Doch welchen Betrag auch immer: Yamaha will dafür Erfolge sehen und hat strategische Ziele. Dass der in seinem Heimatland populäre Andrzej Pawelec eine der drei dunkelblauen Yamaha YZF-R1 pilotiert, ist dem osteuropäischen Markt geschuldet. Jörg Teichert, IDM-Superbike-Meister von 2006, bedient die deutschen Fans. Mit ihm rechnet sich Yamaha gute Chancen auf die Meisterschaft aus.

Und warum zusätzlich die einzige Frau weit und breit? „Nina kann unsere Botschafterin für alle potenziellen Motorradkäuferinnen werden“, sagt Andreas Bronnen von Yamaha Motor Middle Europe. Bronnen ist ein alter Fuchs. Er weiß, dass man heutzutage Marken nicht allein über Technik positionieren kann. Der Abverkauf lebt von Träumen; von positiver Identifikation. Deshalb wollen die Japaner aus einer Prinzessin die Yamaha-Queen machen. „Wenn sie sich gut schlägt in der Männerriege, ist sie die Heldin all der Frauen, die wir gerne auf unseren Bikes sähen“, sagt Bronnen. Yamaha Europe hat Prinz zunächst für eine Saison eingekauft: „Wie gesagt, sie muss sich gut schlagen.“

Nina Prinz will sich in der IDM nicht behaupten, sondern gewinnen. Doch dafür müssen sie und ihre Maschine noch um einiges schneller werden. „Der Speed auf den Geraden ist ok. Und meist bin ich auch bei der Einfahrt in die Kurven ziemlich schnell, wenn nicht sogar schneller als die Männer. Es fällt mir aber schwer, die Maschine sofort wieder aufzustellen und voll raus zu beschleunigen“, analysiert sie ihr Problem. Gibt es denn Tipps von den Teamkollegen? „Mit Andrzej ist es schwierig, weil er nur polnisch spricht. Aber Jörg ist sehr kollegial und hilft mir mit seiner Erfahrung schon weiter.“ Doch Prinz weiß, dass sie darauf nur bauen kann, solange sie die klare Hackordnung im Rennstall nicht antastet und Teuchert hinterher fährt. Ob Frau oder Mann, sei dabei egal: „Wenn’s aus der Boxengasse raus geht, gibt’s so oder so keine Freunde mehr.“

Draußen brennt die Sonne auf die Strecke; 12.500 Zuschauer, die sich im weiten Rund des ehemaligen DDR-Tagebaus verlieren, wollen ein Spektakel sehen. Daniel Rauh zieht die Heizelemente von den Rennreifen und schiebt die Maschine aus der blauen Box. Prinz schwingt sich in den Sattel und klappt das Visier runter. Der Druck ist noch da, aber jetzt sind 58 Kilo geballte Entschlossenheit in ihrem Element. Nina Prinz legt den Gang ein und fährt los. Raus auf die Piste, dorthin, wo sie sich sicher fühlt.

Der erste IDM-Lauf 2008 wird nach 17 turbulenten Runden abgewinkt. Jörg Teuchert kommt exakt 3,992 Sekunden hinter dem Sieger Martin Bauer ins Ziel: ein zweiter Platz. Michael Galinski, der Teamchef, ist mit dem Saison-Auftakt zufrieden. Die Sektdusche bei der Siegerehrung ist ein erster warmer Regen für die zarten Hoffnungen, die Galinski und Yamaha sich diese Saison machen. Andrzej Pawelec ist in der fünften Kurve gestürzt, nachdem sich ein Konkurrent verbremst hat und ihm ins Hinterrad gefahren ist. Nicht sein Fehler. Und Nina Prinz? Prinz hat über die Distanz von 72 Kilometer hart gefightet und sich von Startposition 24 bis auf den 15. Platz vorgekämpft. Damit hat sie ihren ersten Meisterschaftspunkt eingefahren.

Galinski gratuliert ihr. Prinz glüht und strahlt: „War nicht schlecht fürs erste Rennen, oder?“ Kann man so sagen. Neunundzwanzig Kerle, die sie liebend gerne abgehängt hätten, haben nur das Hinterrad und das fröhliche Winken ihres blonden Pferdeschwanzes gesehen.

(c) Jochen Vorfelder

14 Mai 2008

Derbi DH 2.0: Immer eine Idee besser?

Schon letztes Spätjahr, auf der EICMA in Mailand, ist der spanische Hersteller Derbi "The Return of the Red Bullets" positiv aufgefallen. Die Iberer konzentrierten sich auf dem heimischen Markt auf die wichtigen 125er – diese Klasse darf man in Spanien noch mit dem Autoführerschein fahren. Die Terra 125 Adventure zeigte, wie man Newcomer an die großen Maschinen – und höhere Gewinnmargen - heranführt. So sollte die kleinste BMW GS eigentlich aussehen.

Jetzt haben die Macher der Roten Kugeln nachgelegt. Sie präsentierten auf einer Show in Barcelona die DH 2.0 - eine spannende Mischung aus Mountainbike und Trialmotorrad. Hundert Kubik - wenig PS - aber voraussichtlich jede Menge Fahrspaß verpackt in technisch feines Gelöt: Tank und Öl im Rahmen, Upside-down-Gabel und weiterer feine Komponenten. Der hintere Monoshock an der Schwinge erinnert an die gute alte XT 550, die in den Achtzigern auch eine bahnbrechende Innovation war.

Beeindruckend sind allerdings nicht unbedingt die technischen Details, sondern die Tatsache, dass es offensichtlich eines Spanischen Herstellers bedarf, um den so wichtigen Markt der Zweirad-Newcomer stilistisch anzusprechen.

Die Kids ab sechszehn würden drauf abfahren - wie gesagt, würden. Nach Auskunft des deutschen Derbi-Generalimporteurs ist leider nicht damit zu rechnen, dass die DH 2.0 auf den deutschen Markt kommt. Da hilft nur eins - Grauimporte...

Der Technikwart

08 Mai 2008

Schräglage: SDSDS - Suzuki Deutschland sucht den Superstar


Kommt bald Dieter Bohlen für Suzuki zum Einsatz? Prügelt er sich bei Dmax (verbal) mit Jürgen Vogel? Und kann ein Motorrad noch hässlicher sein als die B-King?

Solche und ähnliche Fragen beleuchtet moto1203 in "Schräglage", der neuen regelmäßigen Rubrik bei Spiegel Online.

Der Blogwart

07 Mai 2008

Guzzi Falcone: Kaufen oder nicht kaufen?

Freund Gerd aus Berlin steht vor einer schwierigen Entscheidung. Er fährt eine BMW, eine ältere R 100 R, im Grunde keine schlechte Mopete. Doch irgendwie hat die Gummikuh in letzer Zeit erhebliche Kreislaufprobleme und da und dort quälende Zipperlein.

Als er letzte Woche in der Werkstatt seines Vertrauens die vordere Bremsanlage überprüfen ließ, kam ihm der Monteur mit einem Vorschlag, der ihm seit dem 1. Mai schlaflose Nächte bereitet: Warum die BMW nicht gegen einen astreinen Oldtimer tauschen, den die Schrauberbude gerade im Angebot hat.

Eine 1971er Moto Guzzi Nuovo Falcone 500, die letzte Guzzi mit dem liegenden Zylinderkopf, der Abgesang auf die große Ära der italienischen Einzylinder. Ein Schmuckstück, gut restauriert und schön aufgebaut.

Das Angebot: Tausche doch die BMW einfach gegen die Falcone...

Ich habe ihm abgeraten. Liebend gerne wünschte ich ihm die 500er Guzzi im Schatzkästchen; aber die Konsequenzen wären verheerend. Schon die BMW ist nicht unbedingt für ihre flotte Fahrweise bekannt, aber der Umstieg auf die Falcone wäre ein untragbarer Zustand. Das Gewicht der beiden Maschinen ist mit knapp 215 Kilo fast gleich - nur: Die Falcone hat mit 27 PS nur halb soviel Power. Das frustriert schon auf den ersten Metern.

Und ob die Italo-Perle für die langen Touren, die wir für den Sommer planen, die richtige Maschine ist, erscheint doch gelinde gesagt fraglich.

Also: keine Falcone. Oder vielleicht doch? Als Zweitfahrzeug für den TT-Einsatz? Wobei TT in diesem Falle nicht für Tourist Trophy steht, sondern für Trinkhalle zu Trinkhalle.

Der Maschinenwart

05 Mai 2008

Mopeten.tv: Sondersendung zum Saisonstart

Stefan und das Team von Mopeten.tv haben sich auf das Phänomen des "Saisonstarts" gestürzt und mit der Kamera vor Ort recherchiert:

Endlich wieder fahren ohne nasse Klamotten und kalte Extremitäten (Weicheier?), auf den Strassen rollen wieder genug Zweiräder, und auch bei den Motorradtreffs weicht die gähnende Leere blitzendem Chrom und tuckernden Motoren.

"Wir waren für Euch beim Saisonauftakt im Neandertal und haben am Cafe Schräglage das volle Programm mitgenommen: Benzingespräche, Probefahrten und etliche Informationen unter anderem über das Videoüberwachungsmotorrad der Kreispolizeibehörde Mettmann. Wir wünschen gute Unterhaltung bei mopeten.tv Lieferung No. 29."

Der Videowart auch.

29 April 2008

Elektro: Bastler rollt auf nur einer Achse

Zugegeben: Das Konzept ist nicht ganz neu - wie der Erfolg und die kürzlich erfolgte Straßenzulassung des Elektrorollers Segway in Deutschland beweist.

Doch die Schönheit des Fahrzeugs liegt wie bei allen Dingen im Auge des Betrachters - und deshalb hat der erst 18-jährige Kanadier Ben Gulak einen Treffer gelandet. In mühsamer Handarbeit hat er aus den Rahmenresten einer Yamaha R1, zwei Felgen mit Bereifung sowohl einer handgezogenen Verkleidung das einachsige Experimentalmotorrad UNO gebaut.

Herz des Einzelstücks ist allerdings die komplexe elektronische Anlage - zwei Gyrokompasse überwachen jeweils die Neigung des Fahrzeugs nach Vorne, Hinten sowie nach der Seite; die Impulse werden von der elektronischen Motorsteuerung in Antriebsgeschwindigkeit und Koordination der Doppelbereifung bei Kurvenfahrten umgesetzt.

Über Geschwindigkeit und Reichweite des Bastlerstücks, das mit handelsüblichen Batterien bestückt ist, hat Ben Gulak nichts bekannt gegeben; auch die Wahrscheinlichkeit, dass der UNO jemals in dieser Form in Serie über die Straßen rollt, ist eher gering.

Doch als Kopfgeburt eines 18-jährigen Mechanikers ist die UNO allemal bemerkenswert. Well done, Ben!

Mehr dazu beim MotorcycleMojo-Magazin.

28 April 2008

Heide - Indien: Enfield-Fahrer sind an der tükischen Schwarzmeer-Küste

Vergangene Woche hatten wir über die Handvoll Enfield-Fahrer berichtet, die auf dem alten Hippie-Trail unterwegs nach New Dehli sind.

Inzwischen ist der Konvoi - er schleppt sich relativ Enfield-typisch von einer kleinen Reparatur zur nächsten - am Schwarzen-Meer angelangt. Neueste Berichte und Fotos vom jeweiligen Tag findet Ihr unter http://paul.blog.ch.

Wen nun das Fernweh gepackt hat, für den bietet sich immer noch die Gelegenheit, eine Enfield bei Wheel of India zu chartern für die Rückreise, die am 15. Juni in Delhi beginnt.

Ihr müsstet Euch bis spätestens Pfingsten entscheiden, da Visa für 3 Länder - Iran, Pakistan, Indien - besorgt werden müssen. Das dauert ca. 4-5 Wochen. Und wer einen Blick auf die aktuellen Bilder geworfen hat: Die Rückfahrt garantiert mehr Sonnenschein!

Der Reisewart

25 April 2008

Ducati: neues Modell A47-72 in Hannover vorgestellt

Für eine knallige Überraschung hat Ducati auf der Hannovermesse gesorgt. Die Italiener aus Bologna stellten auf der weltgrößten Technikschau, die noch bis zum 25. April ihre Tore offen hat, völlig überraschend zwei neue Modelle vor.

Die neue Duc A47-72 - in den Dimensionen sehr kompakt gebaut - glänzt vor allem durch die überragende elektronische Ausstattung - mit insgesamt vier farblich in Ducati-rot gehaltenen LED-Anzeigen stehen dem Käufer nun Informationen zur Verfügung, die andere Anbieter nicht im Programm haben.

Das Spitzenmodell A47-72-SP bietet zusätzlich noch RS 485 an, eine Technologie, die bisher in dieser Verbindung bei noch keinem anderen Hersteller zu finden ist. Ducati hofft, mit den beiden Modellen, die ab sofort zu moderaten Preisen zu bestellen sind, vor allem den in letzter Zeit schwierigen europäischen Markt zu erreichen.

Erste Bilder der beiden neuen Modell gibt es hier ...


(Mit Dank an Ingo; da merkt man doch gleich, was ein guter Rechercheur ist.)

23 April 2008

Reisefieber: Auf dem Weg nach Indien

Ziemlich unbemerkt von der Öffentlichkeit, aber gleichsam fest entschlossen hat sich am 20. April eine Handvoll Motoristen aus Deutschland, Schweiz und Österreich auf den Weg von Schneverdingen in den Lüneburger Heide nach Neu Delhi in Indien gemacht.

Das zum Reiseziel passende Transportmittel: die guten alten indischen Enfields, allesamt vom Veranstalter des Trips Wheel of India direkt aus dem Werk in die Heide geschafft.

Seit der Trupp am 20. April losgezogen ist, wird die Reise nicht nur mit der Kamera, sondern auch für das gute alte Medium Radio - das ja nun Audio-Web-Stream heisst - dokumentiert.

Wer heute abend zwischen 19:00 und 20:00 Uhr Zeit hat, kann im Livestream bei Radio ZuSa mithören, wie die Teilnehmer Jörg und Olaf über die Überlandtour Deutschland-Dehli berichten - mit O-Ton einiger Mitreisender, die Jörg am Samstag noch kurz vor der Abreise interviewt hat.

Die beiden bestreiten mit der Interview-Reportage heute die 50. Sendung von "Radio Rastenschleifer", ein ehrenamtliches Programm von Motorradfahrern für Motorradfahrer, das alle 2 Wochen immer mittwochs ausgestrahlt wird - in bestimmten Teilen Niedersachsens auch im Rundfunk zu empfangen. (Frequenzen unter "Links" bei Wheel of India).

Zum Radiohören am Rechner geht man auf die Seite http://www.rastenschleifer.net/, klickt dann auf den Unterpunkt "Livestream von Radio ZuSa", und schon gehts los.

Update: Inzwischen hat uns ein Bild der Enfield-Karawane aus Ungarn erreicht. Voila.


Der Medienwart

21 April 2008

Ausflug: Warum nicht mal zu ner Ausstellung in Hannover?

Nachdem der Frühling sich jetzt langsam und zumindest tageweise durchsetzt, gilt es die Frage zu beantworten, wohin die Kurzausflüge führen könnten. Von Mai bis Mitte Juli definitv nach Hannover.

Ok, der Vorort von Hamburg ist grundsätzlich zwar kein erstrebenswertes Moppedziel, doch das Historische Museum vor Ort hat bis 20. Juli eine ohne Einschränkungen sehenswerte Ausstellung zu bieten: "Halbstark auf zwei Rädern", eine Kulturschau der Fünfziger Jahre, die Zeit also, in der die Massenmotorisierung begann und nicht nur Jugendliche, sondern alle Mobilitätsfreunde aus der (finanziellen) Not geboren das Moped als Lieblingsspielzeug entdeckten.

Dank der Unterstützung von engagierten Privatsammlern sind nun viele Mopeds hannoverscher und niedersächsischer Marken zu sehen. Doch die Ausstellung richtet sich nicht nur an Technik-Fans: Originelle Museumsstücke wie etwa jener Klepper-Mantel, mit dem ein Moped-Pilot jahrelang dem Fahrtwind trotzte, oder der Pantherkopf, mit dem die Mopedbauer in Braunschweig ihren Arbeitsplatz schmückten, ergänzen die kleine, feine Fahrzeugschau. Für Zeitkolorit sorgen Fotos, Dokumente und Werbematerial.

"Erzählt werden Geschichten vom Mopedalltag, in dem sich das kleine Zweirad getreu der damaligen Werbung als „Fahrzeug des Berufstätigen“ bewährte, erzählt wird aber auch von aufregenden Mopedtouren über die Alpen ins Land der Vespas und Lambrettas. Und natürlich geht es um die „Halbstarken“. Zu deren durch Vorbilder in Kino und Medien gezeichneten Bild gehörte das Moped beinahe ebenso wie die Haartolle, die Rock’n’Roller-Lederjacke und die Zigarette im Mundwinkel."

Die Ausstellung wurde schon am 1. April eröffnet und bleibt noch bis 20. Juli in Hannover. Am 25. Mai 2008 findet ab 11:00 Uhr ein Moped-Frühstück statt; Sammler und Fahrer von historischen Mopeds und Rollern treffen sich zum „halbstarken“ Frühstück, zum Staunen und Bestaunen lassen, sowie zum Fachsimpeln über alles, was Pedale hat und historisch knattert.

Mehr Infos über Anfahrt, Öffnungszeiten usw. siehe hier.

Der Kulturwart

17 April 2008

Ducati: VW-Piech meldet angeblich Kaufinteresse an

Neues aus der Ducati-Gerüchteküche: Nachdem im vergangenen Herbst noch Harley-Davidson als potentieller Investor oder Käufer der italienischen Motorrad-Edelmarke genannt wurde, ist nun VW an der Reihe.

Ferdinand Piëch, nicht unumstrittener Aufsichtsrat des größten europäischen Fahrzeug-Mischkonzerns und bekannt für seine unternehmerischen Alleinfahrten, hat in einem Gespräch - vermeldet von der Süddeutschen Zeitung - anklingen lassen, dass der Konzern sehr wohl am Erwerb eines "kleinen, wertvollen Motorradherstellers" interessiert sein könnte.

Nach den Informationen der SZ trauert Piëch noch immer dem Jahr 1985 nach, als Ducati in Not war und man den Hersteller "für einen Apfel und ein Ei" hätte kriegen können. Piëch outete sich selbst als Duc-Fahrer - es ist eine 1098: "180 PS - und mehr Leistung pro Kilogramm als eine 1001-PS-Bugatti."

Seit 1985, als Ducati tatsächlich völlig am Boden lag, hat die Edelschmiede im Bologneser Stadtteil Borge Panigale einen beachtlichen Turnaround hingelegt: „Ende der Achtziger ging es bergab, es wurde nichts mehr investiert, und Mitte der Neunziger waren wir völlig am Boden. Die Technik und die Maschinen wie die 916 waren Spitzenklasse, aber Geld gab es keins in der Kasse“, erzählt der Museums-Kurator und Chronist der Marke Livio Lodi. „Erst der Einstieg der TPG 1996 hat uns gerettet.“

Die TPG ist die Texas Pacific Group. Die amerikanischen Investoren kauften Ducati von der Cagiva-Gruppe der Gebrüder Castiglioni und standen bei der Übernahme unter Heuschrecken-Verdacht. Doch die Amerikaner zerschlugen die Firma nicht, sondern setzten auf eine langfristige Strategie: Sie tauschten unter der Leitung von Federico Minoli das Management aus, führten japanische Fertigungseffizienz ein, und krempelten die Produktion komplett um.

Mit neuen Modelle wie dem Superbike 996 und 1098, der Hypermotard und dem Reiseliner Multistrada ist die Marke inzwischen wieder gut aufgestellt und in die Gewinnzone gefahren. Die TGP hatte wie Kurator Lodi erkannt, dass die Marke Ducati ein noch ungehobener Schatz war.

2006 hat die TPG Ducati wieder abgegeben – an die italienischen Eigentümer von InvestIndustrial S.A. und sicher mit einer netten Rendite. Seit 2007 hat InvestIndustrial immer wieder signalisiert, dass die Investoren an einem Weiterverkauf durchaus interessiert wären. Ein Angebot von VW, das angeblich mit einem Co-Investor - einer kanadischen Finanzgruppe - bereits die Ducati-Zahlen unter die Lupe nimmt, würde also nicht auf taube Ohren treffen.

(c) Jochen Vorfelder

16 April 2008

Ducati: Irgendwie läufts nicht so rund bei den Jungs aus Borgo Panigale ...


Nach drei MotoGP-Rennen trägt Italiens zweirädige Flag-Gondel Trauer: Casey Stoner ist in den letzten Wochen extrem schmallippig, die enttäuschenden Plätze in Spanien und Portugal entsprechen in keiner Weise den hohen Erwartungen. Düsterer siehts für den mit viel Hoffnungen angekauften Marco Melandri aus - er dödelt abgeschlagen hinterher; die Handhabung seiner Maschine ist ihm immer noch so fremd wie der Gebrauch die englische Sprache.

Dabei hatten die Meistermacher in Bologna vor der Saison voll auf MotoGp und Konzentration aufs Wesentliche, nämlich die Titelverteidigung, gesetzt - alles vorgeblich Nebensächliche war über den Löffel barbiert worden.

Beispiel 1: Die amtierende Superstock-Europameisterin der Frauen, Nina Prinz, war noch Anfang Dezember 2007 bester Erwartung, ihren Titel auch dieses Jahr auf einer 1098 verteidigen zu können. Dann kam Mitte Dezember per lapidarer Mail das Aus: kein weiterer Support für den Frauen-Rennstall mehr. Freiwillige Aufgabe des Meistertitels durch Ducati Corse, aber nicht einmal eine offizielle Presseerklärung. Eine Nachfrage bei der Pressestelle erzeugte - betretenes Schweigen. Hinter vorgehaltener Hand war lediglich zu vernehmen, dass alle verfügbaren Gelder in die MotoGP gepumpt werden sollten.

Jeder Euro ist da offensichlich nötig: Nach inoffiziellen Schätzungen kostet eine Renn-Saison der MotoGP - von Bayliss und den Supersports gar nicht zu reden - derzeit um die 45 Millionen Euro, von denen zwar der Löwenanteil von den Sponsoren gebracht wird, aber Ducati selbst muß etwa 3 Millionen beisteuern.

Sparen ist also angesagt - und nicht nur bei den Frauen.

Beispiel 2: Ducati ist zwar weiterhin noch auf der Sponsorenliste der Motogiro d'Italia, aber das in den letzten Jahren unentbehrliche Know-How, die Pressefahrzeuge, die Mechaniker und der Werkstattwagen wird abgezogen. Drastisch ausgedrückt: Die Motogiro d'Italia 2008 steht auf dem Schlauch, und der ist platt.

Wohin geht die Strategie: Über den Atlantik, in die USA. Ducati hat mit massivem Aufwand die diesjährige und erste Motogiro America supportet und alle verfügbaren Mittel dort hineingepumpt, weil auf dem amerikanischen Markt - so die Hoffnung der Verkaufsstrategen - in Zukunft die Musik beim Verkauf von Premium-bikes spielt.

Wenn sich da die Jungs mal nicht täuschen - und der in Deutschland und Italien gerade wieder bröckelte Marktanteil abgeht wie eine Lawine ins Tal.

Nina Prinz fährt jetzt übrigens Yamaha... nicht nur bei den Frauen, sondern erstmals auch bei der IDM. Die Flagge für die ersten beiden Läufe fällt am 27. April auf dem Lausitzring.

Der Sportwart

04 April 2008

Japan: Moppet-Garage mit Haus oder Haus mit Moppet-Garage?


Toyko gehts nicht anders - oder vielleicht noch schlimmer - als anderen weltweiten Metropolen: Der Wohnraum ist begrenzt, der umbaute Raum fast unbezahlbar; der moderne Urbanist muß zurammenrücken und lebt Wabe an Wabe.


Da ist Leidensfähigkeit gefragt und Phantasie bei Architekten: Solche haben die drei Japanischen Gestalter Yuji Nakae, Akiyoshi Takagi und Hirofumi bewiesen, die gemeinsam die NE Appartements entwickelt und ihren Bau überwacht haben.


Das besondere an dem Block mit acht Wohneinheiten außer dem geschmeidigen Äußere und Innere: Das Gebäude ist mit direkter Zufahrt zu einer kleinen Garge mit Werkstatt und Trockener speziell für Motorradfahrer konzipiert.

Mehr Infos: hier bei dezeenmit weiteren guten Fotos.

Der Stylewart

31 März 2008

Video: Maradona eröffnet Fußballfilmfestival

Nachdem gestern die Übertragung des spanischen MotoGP-Laufs ganz großen Sport geboten hat - mein Ducati-Herz weint - wenden wir uns heute einer anderen Kultsportart zu: Fußball.

Da verhält es sich wie beim MotoGP-Lauf: Am besten ist die Angelegenheit vor Ort zu goutieren, und wer von der wochenendlichen Stadionbesuchen nicht genug bekommen kann, dem bietet sich nun am kommenden Wochenende in Berlin die Gelegenheit, das 5. Internationale Fußballfilmfestival "11mm" auf Großleinwand zu geniessen.

Lassen wir die Macher zu Wort kommen: "Besonders stolz sind wir, dass es uns auch in diesem Jahr gelungen ist, wieder Produktionen aus insgesamt 12 verschiedenen Ländern und diverse Deutschland-Premieren nach Berlin zu holen“. Wow, ganz schön staatstragender Text für ein Alternativ-Festival ...

Neben dem in Italien und Spanien gefeierten Maradona-Eröffnungsfilm gibt’s beispielsweise die Dokumentation "Once in a lifetime" über den amerikanischen Fußballverein New York Cosmos, der in den späten siebziger Jahren einen rasanten Aufstieg erlebte, als es gelang, Spieler wie Pelé und Beckenbauer nach New York zu holen.

Aus Argentinien kommt der Spielfilm „El camino de San Diego" über einen Fußballfan, der quer durch Argentinien reist, um Diego Maradona eine diesem ähnelnde Wurzel zu übergeben, die ihm helfen soll, seine gesundheitlichen Probleme in den Griff zu bekommen.

Außerdem im Programm der diesjährige Berlinale-Beitrag „Football Under Cover“ über eine Kreuzberger Frauenfußballmannschaft, die nach Teheran reist, um dort gegen die iranische Frauenfußball-Nationalmannschaft anzutreten.

„Ein weiteres Highlight wird sicherlich die Verleihung unseres Fußball-Kurzfilmpreises 11mm shortkicks“, so die Organisatoren. Filmemacher aus aller Welt waren seit vergangenem Jahr dazu aufgerufen, sich mit ihrem Beitrag um den Preis zu bewerben. „Bei der Kino-Endausscheidung wird eine prominent besetzte Jury gemeinsam mit dem Publikum die Gewinner bestimmen.“

Aber "11mm" ist nicht nur Kino. So zeigen die Festivalmacher erstmals in Deutschland außerhalb der letztjährigen Documenta die viel besprochene WM 2006-Installation „Deep Play“ des Berliner Künstlers und Filmemachers Harun Farocki im Kinofoyer.

Wo findet das Festival nun statt? wie gesagt in Berlin, im babylon, Berlin-Mitte, Rosa-Luxemburg-Str.30, 10178 Berlin, ab Freitag, 4.04.08, 20:00 Uhr.

Hier der offizielle Trailer von der Website www.11-mm.de



Der Videowart

18 März 2008

Äthiopien: Die chinesischen Billigheimer reiten ein

An einer staubigen Ausfallstraßen von Addis Ababa: Der metastasenartig wuchernde Stadtverkehr schleppt sich vorbei. Überfüllte Minibusse liefern sich Stopp- and Go-Rennen um die Fahrgäste am Straßenrand. LKW-Fahrer, die ob der schieren Größe ihres Fahrzeugs immer Vorfahrt haben, hupen sich ihren Weg durchs Chaos.

Was fehlt, sind Motorräder. Sind Mopeds. Kein Vergleich mit Asien; mit Thailand, Indonesien oder Vietnam, wo er Erwerb eines Rollers oder Mopeds quasi das öffentliche Zeichnen für das persönliche Wohlergehen und ein ökonomischer Indikator für eine sich herausbildende Mittelschicht ist.

In Äthiopien gibt es keine Mittelschicht; keinen Markt für Mopeds und Scooter. Die wenigen Zweiräder, die auf dem Land unterwegs waren, stammten meist von Suzuki und Yamaha - am verbreitesten waren die TS 185 und die DT 175, zwei Maschinen, die so nicht mehr gebaut werden, aber auf dem Gebrauchtmarkt immer noch horrende Preise erzielen.



Gut erhaltene Exemplare kosten bei den Gebrauchthändler an der Bole Road bis zu 28.000 Birr - also bis zu 2.000 Euro: kompletter Wahnsinn bei den lokalen Löhnen. Eine Arbeiterin beim Sortieren und "Handpicking" von Kaffee geht nach acht Stunden Arbeit mit 14 Birr - einem Euro - nach Hause.

Die Mopeddichte wird sich jetzt ändern - glaubt jedenfalls der chinesische Massenhersteller Lifan. Er hat seit zwei Jahren einen Importeur draußen an der Bole Road und der hat nach eigenen Angaben in dieser Zeit 1800 Stück ausgeliefert. Ob die Käufer auf die Qualität schauen? Eher nicht. Schlagendes Argument ist eher der Kampfpreis von 10.500 Birr.


(c) Jochen Vorfelder